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Posts Tagged ‘Welker’

Langsam aber sicher beginnen die Vorbereitungen für die Weihnachtsmenüs. Heiligabend ist bei uns traditionelles Familienabendessen bei den Eltern. In diesem Jahr gibt es wieder leckeren Truthahn, den meine Schwester wieder hervorragend zubereiten wird.

Natürlich sollte auch der Wein zum Essen stimmen. Ich denke mal, mein Vater wird schon die richtigen Weine zum Festmenü servieren. Entscheidende Kriterien für den richtigen Wein zu Weihnachten sind nicht nur die Art des Fleisches, sondern auch die Beilagen des Essens, denn die goldene Regel ist, dass weder das Essen noch der Wein andere Komponenten überdecken sollte.

Wichtig zu beachten bei der Auswahl des Weines zu Weihnachten ist es, welche Saucen zu den Gerichten serviert werden, da diese den Geschmack oftmals dominieren. Werden die Gerichte mit Sauce serviert, so wie es auch bei unserem Truthahn der Fall sein wird, sollte der Wein auf die Sauce abgestimmt werden. Die Regel weißer Wein zu hellem Fleisch und roter Wein zu dunklem Fleisch ist zwar generell richtig, kann aber nicht angewendet werden, wenn die Sauce den Fleischgeschmack völlig überdeckt.

Um aber auch zu anderen Weihnachtsmenüs die richtigen Weine zu kredenzen, hat Dirk Würtz, altbekannter Weinblogger, ein schönes Video veröffentlicht, daß ich Euch hier präsentieren möchte:

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Am Wochenende waren wir auf einer Weinverkostung in der Eisenbahnhalle in Losheim. Viele namhafte Winzer von Saar, Mosel und Nahe stellten ihre Weine vor. Aber auch ausländische Winzer waren am Start. Unter anderem wurden auch Weine vom Weingut Angerer aus Österreich vorgestellt.

Das Weingut Kurt Angerer aus dem österreichischen Kamptal steht für die glückliche Verbindung von Natur und Kultur sowie den Ideenreichtum und die Schaffenskraft eines Winzers. Im Kamptal, mit seinen nach Süden und Südwesten ausgerichteten und vor den rauen Nordwinden geschützen Weinlagen (Rieden) stehen die gesunden Reben. An heißen Sommertagen profitieren seine Trauben von den kühlenden Winden, die nächtens von den Hügeln ins Tal streichen – das ist wichtig für die Frucht und die Aromabildung. Kurt Angerer, Aufsteiger des Jares 2003,  bewirtschaftet heute ca. 19 Hektar auf besten Löss-, Schotter- und Urgesteins-Lagen.

Kies Grüner Veltliner Kurt Angerer

Bei der Verkostung hat uns der Grüne Veltliner von Angerer begeistert. Ein schöner Basiswein, vollmundig, mineralisch und sehr würzig. Am Gaumen unterstreicht der Wein sein saftiges, frisches und fruchtiges Aroma. Auch Carmen war von dem Wein direkt begeistert. (zumal er sehr preisgünstig ist !!! )

Der Veltliner animiert am Gaumen und macht Lust aufs nächste Glas. Er hat einen mittleren Restzuckergehalt von 4,8g/l und eine Säure von 4,5g/l. Der Wein hat eine Lagerfähigkeit bis ca. 2016.

Die Beeren der Rebsorte „Grüner Veltliner“. bestechen durch ihr intensives Bouquet und durch ihre Frische. Typisch können angenehme Aromen nach weißem Pfeffer oder auch Tabak ausgemacht werden, hervorragend ist aber meist die intensivere Nase und der Geschmack nach Citrus und Frucht. Ein guter Veltliner besticht durch seine Frische am Gaumen und ist, entgegen landläufiger Meinung, die auf vielen eher mäßigen Veltlinern beruht, durchaus lagerfähig. Bei Verkostungen älterer Weine beeindrucken hochwertige Veltliner immer wieder durch ihre erstaunliche Frische.

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Was Fort Knox für die Goldreserven der USA ist die WineBank vom Weingut Ress für die Weine in Deutschland. Im Gewölbekeller des Weingutes in Hattenheim ist eine faszinierende Idee von Christian Ress entstanden: Deutschlands erste „WineBank“.

 

„Unsere Rieslinge haben von Natur aus ein hohes Reifepotenzial. Was liegt näher, als unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, ihre Weine unter optimalen Bedingungen reifen zu lassen und sie jederzeit in stilvollem Rahmen genießen zu können.“ so Christian Ress, Miteigentümer des Weinguts Balthasar Ress und Erbauer der wineBANK.

In 223 Weinfächern unterschiedlicher Größe für 35 bis 332 Flaschen und in drei separaten begehbaren Weinkellern für bis zu 5.500 Flaschen können Weinenthusiasten im klimatisch perfekten Gewölbekeller des Gutshauses die eigenen Weine aufbewahren und sie mit Freunden oder Geschäftspartnern zu jeder Tages- und Nachtzeit spontan verkosten.
Der riesige Keller sieht aus wie eine große, begehbare Schatzkammer. Die WineBank ist mit einer persönlichen Chipkarte 24 Stunden, sieben Tage in der Woche begehbar.

Ein professionell ausgestatteter Verkostungsbereich mit allem Zubehör, feinstem Mobiliar, ansprechenden LED-Lichtakzenten ohne UV-Emission und dezente Musik machen aus dem Wein-Aufbewahrungsort einen privaten Weinkeller der Luxusklasse. Auch der Sicherheitsaspekt kommt bei der wineBANK nicht zu kurz: Alle Weine, die dort eingelagert werden, sind gegen Diebstahl, Vandalismus und Feuer versichert, selbst gegen Korkmotten wurden Vorkehrungen getroffen.

Informationen dazu auch unter: WineBank Weingut Ress

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Die Weinlese des Jahrgangs 2011 ist mittlerweile seit ein paar Tagen vorbei. In vielen Weinbaugebieten Deutschlands gab es im Frühjahr späten Frost, im Sommer Regen und nochmals Regen, im Herbst aber einen wunderschönen goldenen Oktober.

Die Steillagen an der Saar haben aber in diesem Jahr vom Klima überaus gut profitiert. Aufgrund der grandiosen Qualitäten stuft Roman Niewodniczanski (Weingut Van Volxem) den Jahrgang 2011 auf auf einem Niveau mit den inzwischen legendären Saar-Jahrgängen 1911, 1921, 1945, 1959 und 1971 ein.

Erntebericht von Roman Niewodniczanski auf Van Volxem:

Die klimatischen Bedingungen an der gewohnt kühleren Saar waren in 2011 so gut wie selten zuvor: Auf ein sommerlich heisses Frühjahr mit perfekter Blüte folgte ein für die kargen Schiefersteillagen herrlich regenreicher Sommer, gefolgt von einem nicht enden wollenden „Goldenen Herbst“ mit sonnenreichen Tagen und kühlen Nächten.

Das gänzliche Ausbleiben von Regen-, Sturm- oder Hagelereignissen erlaubte es, ohne die sonst herbsttypische Hektik, Steilhang für Steilhang bis zu drei mal von Hand selektiv vorzulesen. Dies ermöglichte, sämtliche Trauben im Zustand der physiologischen Vollreife zu ernten.

Schon die Früchte für die Gutsweine Schiefer und Saar Riesling begeistern dank moderater Erträge (Gutsschnitt ca. 54 hl/ha), mit expressiver Aromatik reifer Pfirsische, Aprikosen, Maracujas und Papayas. Dank der kühlen Nächte der letzten Wochen blieb auch die weitgehend aus hochwertiger Weinsäure bestehende Säurestruktur der Trauben erhalten, was für den späteren Trinkspass der Weine von außerordentlich grosser Bedeutung ist.

Auch die für die Struktur der späteren Weine elementaren Extraktwerte sind erfreulich hoch, was den üppigen Regenfällen der Sommermonate zu verdanken ist. Dank der Fröste der letzten Woche haben die Trauben nochmals an Aroma zugelegt.

Am 24. Oktober wurde bei kühlen Temperaturen und schönstem Sonnenschein die Große Lage Scharzhofberg geerntet. Die goldgelben, auch hier zu 98 Prozent gesunden Rieslingtrauben sind von einem außerordentlichen Aromenreichtum. Glücklicherweise liegt auch im Scharzhofberg das Mostgewicht bei „nur“ knapp 100 Grad, perfekt für hoch aromatische Weine mit moderatem Alkoholgehalt.

Das kontinuierlich trockene Wetter der letzten Wochen hat die wenigen Botyrytistrauben dieses Herbstes bilderbuchhaft zu hoch aromatischen Rosinen eintrocknen lassen. Die Folge sind Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen in einer geradezu sensationellen Qualität. Auch Egon Müller, der die in der 200jährigen Geschichte des Scharzhofs bisher höchsten Mostgewichte vermeldet, spricht von einem „sagenhaften Jahrgang“.

 

 

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