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Posts Tagged ‘Tama Superstar Hyperdrive’

Wie schon berichtet nehme ich seit letztem Jahr Schlagzeugunterricht bei einem Drummer aus Illingen, in der Szene als „Drummer Marc“ bekannt. Da ich natürlich nicht nur einmal die Woche im Unterricht üben wollte, musste natürlich auch ein Schlagzeug für zuhause her. Wer mich kennt weiß, dass ich mich nie mit Einsteigersachen zufrieden geben möchte. Nach langem Suchen, Lesen von Forenbeiträgen, Tests und Besprechung mit meinem Schlagzeuglehrer ist es am Ende ein Akustik Drum Set der oberen Mittelklasse geworden, ein TAMA SUPERSTAR HYPERDRIVE.

Glücklicherweise wurde in Neunkirchen ein fast neues Set zu einem unschlagbar günstigen Preis angeboten. Tama ist ein japanischer Hersteller von hochklassigen Schlagzeugen. Nach Meinung der Fachleute ist das Superstar Hyperdrive ein solides und hochwertiges Set, das zwar preislich in der Mittelklasse zuhause ist, aber bereits mit mehr als einem Bein fest in der Oberliga steht.

Das Wort Hyperdrive ist eine Bezeichnung für die Kesselmaße, die sich durch eine erstaunlich geringe Tiefe auszeichnen. Mein Drum Set besteht aus einer 22“ Basstrommel, zwei Hänge Toms, einer Floor Tom, einer 13“ Snare, einer HiHat-Maschine, einem Crash- und einem Ridebecken.

Nach Meinung der Spezialisten – und ich denke auch Drummer Marc kann man getrost als Spezialisten bezeichnen – hat das Drum Set ein „perfektes Finish, eine präzise Verarbeitung bis ins Detail, es sorgt nicht nur für eine attraktive Erscheinung, sondern ist auf jeden Fall ein professionelles Werkzeug “ – Das lässt sich doch hören 🙂

Eigentlich denkt man, das Erlernen des Schlagzeugspielens geht einfacher als z.B. das Erlernen eines Tasteninstrumentes. Um das Instrument zu beherrschen ist aber ein sehr langer Lernprozess in Kauf zu nehmen. Bei keinem anderen Instrument spielt die unabhängige Benutzung der einzelnen Körperglieder eine größere Rolle als bei dem Schlagzeug. Arme und Beine spielen verschiedene rhythmische Folgen und Variationen, wobei als Ganzes einen meist in sich schlüssigen Rhythmus ergibt. Ebenso sind bewusste, und somit richtig platzierte Schläge mit sehr viel Übung verbunden.

Am Anfang denkt man, man haut auf die Trommeln und die Becken und bekommt so schon was hin. Aber so einfach ist es nicht. Anders als beispielsweise bei der Gitarre hat man beim Schlagzeug eine Vielzahl verschiedener Töne und Klänge. Nicht nur die verschiedenen „Tonhöhen“ der Trommeln kann man nutzen sondern den Klang am Drum Set beliebig variieren, durch:

  • Schlagen auf den Trommelrand
  • Ausschalten des Snaredrum-Teppichs
  • Schlag auf Rand und Fell gleichzeitig
  • Schläge auf verschiedene Stellen der Becken
  • Schläge „Stecken auf Stecken“
  • Abdämpfen der Becken mit der Hand
  • Verwenden von Filzschlägeln etc.

Man sieht, es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, die es zu beachten gibt. Jetzt muss ich nur noch üben, üben, üben….

Aber mit dem Aufstellen im Keller alleine ist es leider noch nicht getan. Da es sich hierbei ja um ein akustisches Set handelt, werden auch ziemlich laute Geräusche erzeugt. Und wenn man mal ein bis zwei Stunden übt, sorgt der andauernde Bass und die Geräusche der Becken doch für einiges an Lautstärke, die auch in der Wohnung zu hören ist.

Daher ist als nächstes die Dämmung und gleichzeitige akustische Verbesserung meines „Proberaumes“ angesagt. Und auch die Mikrofonierung meines Sets steht auf dem Plan. Ein neues Mischpult habe ich mir schon gekauft. Die Mikrofone bekomme ich dann an meinem Geburtstag. Darüber aber später mehr…

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