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Posts Tagged ‘Marseille’

Langsam aber sicher neigt sich der Urlaub dem Ende zu. Heute werden wir in der letzten Stadt der Mittelmeerrunde anlegen. Nachdem wir Italien, Malta und Spanien gesehen haben, legen wir heute in der Südfranzösischen Stadt Marseille an.

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Marseille ist das Tor zur Provence und ein beliebtes Ziel von Mittelmeer Kreuzfahrten. Früher war Marseille eine verrufene Hafenstadt – schmutzig, kriminell und mit tödlichen Bandenkriegen. Das Bild ist immer noch weit verbreitet. Kaum eine andere europäische Großstadt hat ein ähnlich schlechtes Image wie Marseille. Die Hafenstadt ist von den Griechen um das Jahr 600 v.Chr. als eine sehr erfolgreiche Handelsniederlassung gegründet worden. Eine Platte am Ende des Vieux Port erinnert daran.

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Der Vieux Port war viele Jahrhunderte der Hafen und das wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Heute liegen im Hafenbecken Fischerboote und immer mehr Jachten.  Durch den Handel mit den Kolonien im 16 Jh. von denen Zucker, Kakao, Kaffee und Gewürze nach Europa transportiert wurden, expandierte Marseille zu einer Handels- und Hafenstadt, die ihres gleichen im Mittelmeer sucht. Mit dem wachsenden Einfluss Frankreichs in Nordafrika und durch die Eröffnung des Suezkanals 1869 gewann der Hafen immer mehr an Bedeutung.

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2013 wurde der Bereich rund um die alten Hafen gründlich modernisiert. Heute der Vieux Port das kulturelle Herz der Stadt. Die Hafenstadt präsentiert sich dem Besucher heute aufgeräumt und freundlich.  Nach den Umbau Arbeiten durfte lediglich der morgendliche Fischmarkt durfte bleiben.

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Auch das alte Panier-Viertel, ein Labyrinth von Gassen, Treppen und bunten Häusern, erstrahlt in neuem Glanz.  Marseille, das schon immer  der „Schmelztiegel“ im südlichen Teil Frankreichs genannt wurde, besteht aus einer bunt gemischten Bevölkerung, die sich aus Arabern, Afrikaner, Asiaten und Europäern zusammensetzt. Die Atmosphäre dieser südländischen Stadt mit dem provenzalischem Einfluss ist atemberaubend.

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Es gibt in Marseille zwei mögliche Häfen für Kreuzfahrtschiffe. Kleine Kreuzfahrtenschiffe mit einer Länge von unter 200 Metern laufen Port de la Joliette in der Nähe des Stadtzentrums an. Die große Mehrheit , wie auch unsere 315m lange Meraviglia macht an der Môle Léon Gourret circa 8 Kilometer westlich von Marseille fest. An den Kais können mehrere große Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig anlegen. Hier gibt es moderne Kreuzfahrtterminals mit allem Komfort.

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Heute haben wir wieder eine Tour gebucht. Der Bus bringt uns zuerst zu dem über allem thronenden, auf einem 154 m hohen Felsen gelegenen, weithin sichtbaren Wahrzeichen von Marseille – der Notre Dame de la Garde.

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Die Wallfahrtskapelle wurde im byzantinischen Stil von 1853 bis 1864 erbaut. Auf dem 60 m hohen Turm befindet sich eine vergoldete ca. 10 m hohe Madonnenstatue. Vom Vorplatz aus hat man einen großartigen Blick über die Stadt. Die Basilika besteht aus einer oberen und unteren Kirche und wurde auf den Grundfesten einer alten Kapelle errichtet.

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Nach der interessanten Besichtigung bringt uns der Bus entlang der Küstenstraße zum Schloss Borély. Das Anwesen der Familie Borély wurde im Jahr 1766 errichtet. Zu dem Schloss gehört ein 17 Hektar großer Park mit einem See, einem Garten im französischen Stil, einem Rosengarten und einem botanischen Garten.

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Der Park ist die grüne Lunge der Stadt. Das Schloss ist stilecht renoviert. Im Schlossinnern befindet sich das Museum der dekorativen Kunst und Mode.

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Nach der Besichtigung fahren wir zurück in die Stadt, wo wir uns selbstverständlich auch noch das Stadtzentrum von Marseille ansehen. Einen Abstecher machen wir zum Palais Longchamp. Obwohl Marseille am Wasser liegt, gab es in früheren Jahren häufig Trinkwassermangel in der Stadt. 1834 brach nach einer extremen Trockenperiode eine Cholera Epidemie aus.

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Die damalige Stadtverwaltung sah sich gezwungen, endlich etwas gegen den Wassermangel zu unternehmen. Man entscheid sich für ein kühnes Projekt des jungen Ingenieurs Franz Mayor de Monticher, der die Idee hatte, eine 85 km lange Wasserleitung in Form eines Kanals vom Fluss Durance bis nach Marseille zu bauen. Die Arbeiten begannen 1839 und neben zahlreichen Tunneln und mit 18 Aquädukten wurden die umfangreichen Arbeiten nach 10 Jahren Bauzeit vollendet. Das Ende des Kanales bildet das Palais Longchamp.

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Nachdem wir wieder zurück in der Stadt waren, haben wir noch etwas den Hafen erkundet, bevor wir wieder zurück auf die Meraviglia gegangen sind. Marseille ist eine traumhafte Küstenstadt – wie man sich eine Metropole am Meer vorstellt. Der Hafen mit seinen unzähligen Restaurants und Cafés, Fischhändlern und die schönen Jachten sind einfach klasse.

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Etwas Wehmut macht sich dann jetzt doch breit. Heute ist unser letzter Abend auf dem wunderschönen Schiff. Wieder einmal geht ein Urlaub viel zu schnell zu Ende. Den Abend verbringen wir bei einem meditarranen Menü und italienischer Musik. Die Koffer sind gepackt und werden vom Transportservice abgeholt. Morgen früh müssen wir zeitig raus, da uns der Anton-Götten Bus um 09:00 am Terminal in Genua abholt.

Den letzten Besuch im Aurea-Spa-Bereich im Whirlpool habe ich nochmal so richtig genossen.

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Das war’s von der Mittelmeerkreuzfahrt 2017.

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Heute ist ein Tag, an dem wir uns ganz dem Schiff widmen können. Daher gibt es keinen Zeitdruck. Wir gehen ja nicht an Land. Also ausreichend Zeit, die ganzen Annehmlichkeiten der MSC Meraviglia auszukosten.

Wir fahren von Malta nach Barcelona. Gestern Abend haben wir den Hafen von La Valletta um 18:00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein verlassen. Ankunft in Barcelona ist morgen um 09:00 Uhr. Wir sind also 39 Stunden ununterbrochen auf See. Ich will daher die Gelegenheit nutzen, die MSC Meraviglia mal ausführlich vorzustellen.

Das im Juli 2017 vom Stapel gelaufene Flaggschiff der MSC hat 19 Decks, bietet Platz für 5714 Passagiere und ist mit seinen 315 Metern Länge das größte Kreuzfahrtschiff, das je in Europa gebaut wurde. Das Schiff hat 32 Aufzüge und es wurden mehr als 30.000 Tonnen Stahl verbaut.

Die Meraviglia ist voll digitalisiert. Passagiere sind per Smartphone mit dem Schiff vernetzt. Dazu gibt es ein Armband mit Chip, das die Kabinentür öffnet und Getränke an der Bar abrechnen lässt. Innerhalb des Schiffs registrieren 16.000 Kontaktpunkte und 700 Hot-Spots jede Bewegung.

Alles steuern kann man auf der Meraviglia mit der MSC für Me App. Hierbei handelt es sich um ein digitales Innovationsprogramm, das die Urlauber durch Smart Ship Technologie nahtlos und personalisiert mit den für sie interessanten Urlaubserlebnissen verbindet – egal ob auf See oder an Land.

Die MSC for Me wird kontinuierlich weiterentwickelt und stets mit den neuesten Technologien ausgestattet. Zu den Highlights der Zukunft werden Entertainment- Roboter, eine Sprachsteuerung für den Concierge-Service, Hologramm-Performances und smarte Kabinen zählen.

Unsere Kabine, die ich ja schon im Artikel „Tag 2“ beschrieben habe, liegt auf Deck 14. Das ist ein Deck, auf dem sich nur Kabinen der Aurea- und Yacht Club Kategorie befinden.

Herzstück des Schiffes ist die Galleria Meraviglia. Diese zentrale 96 m lange Promenade verfügt über Boutiquen, Restaurants sowie ruhige Orte, die sich gut zum Essen oder zum Relaxen eignen. Am Abend verwandelt sich der Platz zum Mittelpunkt von Musik, Parties und Entertainment-Angeboten. Im Bild zu sehen sind die Swarowski- Treppen, die von denn Gästen als Bildhintergrund so sehr genutzt werden, dass man abends kaum die Treppe benutzten kann 🙂

Überspannt wird die Promenade von einem gigantischen 480 m² großen LED Bildschirm – ein digitaler Himmel, der traumhafte Animationen bietet – Sonnen auf- und Sonnenuntergang, ein nächtlicher Sternenhimmel oder aber verschiedene künstlerische Animationen, die einen nur staunen lassen.

In den Hauptrestaurants werden alle Speisen serviert, ob mediterrane oder internationale Spezialitäten, wir bekommen in unserem Panorama-Restaurant immer sehr leckere 4-5 Gänge Menüs am Tisch serviert.

Allerdings muss man sagen, dass in dem Buffet-Restaurants ein doch recht großer Andrang herrscht. Das Essen dort ist auch in Ordnung, aber die Verhaltensweise einiger Gäste ist einfach gesagt asozial. Es wird Essen auf die Teller gepackt, bis fast nix mehr drauf geht und nix davon gegessen.

Das Restaurant hat aber auch 20 Stunden am Tag geöffnet. Die Servicekräfte, die dort arbeiten müssen, kann man nur bedauern. Die gleichen Leute, die sich im Restaurant wie die Schweine benehmen, kann man auch beim vordrängeln und als größte Beschwerdeführer an der Rezeption wahrnehmen. Aber das hat man wohl auch in den Hotels, wenn man Urlaub bucht. Leider muss man feststellen, dass diese Personen fasst alle aus der gleichen Nation stammen.

Aber zurück zum Schiff. Zusätzlich gibt es noch ein italienisches Restaurant, das Butcher’s Cut, ein amerikanisches Restaurant mit hervorragenden Steaks, das Kaito Teppanyaki Restaurant und eine Sushi-Bar. Verhungern braucht man also  nicht auf der Meraviglia.

Auf dem Oberdeck befindet sich eine riesige Poollandschaft mit einem der schönsten und spannendsten Wasserparks auf See mit 4 Rutschen, ein Hochseilgarten und mehreren Pools. Ein riesiger Bildschirm und wunderschöne  Beleuchtung machen den Pool auch nach Einbruch der Dunkelheit zu einem beliebten Aufenthaltsbereich an Bord.

Allerdings ist am Tage auch die Musik auf dem Sonnendeck sehr laut. Uns gefällt du Musik sehr gut, für ältere Mitreisende eher nicht so gut. Die sollten eher Aida buchen. Der Pool am Heck bietet tagsüber für Sonnenanbeter noch mehr Platz an Deck. Abends wird der Bereich in eine atemberaubende Location für Tanz und Unterhaltung unter dem Sternenhimmel verwandelt.

​Erwähnen sollte man auch noch das exklusive High-Tech Theater zusätzlich zum normalen Theater – die eigens für den Cirque du Soleil gebaute Carousel Lounge. Diese maßgeschneiderte Lounge umfasst 1.000 m² und bietet Platz für bis zu 450 Gäste.

Zwei mal pro Nacht und an sechs Abenden pro Woche geben die unvergleichlichen Artisten von Cirque du Soleil in diesem schönen Theater einzigartige Vorstellungen. Gleichzeitig gibt es ein hervorragendes kulinarisches Erlebnis in Form eines Mehr-Gänge Menüs. Allerdings muss man die Vorstellung und das Menü zusätzlich zahlen.

Sogar ein eigenes TV-Studio hat die Meraviglia an Bord. Dieses High-Tech-Studio kann Radio- und TV-Sendungen aufzeichnen. Live-Shows, Quizspiele, Talentwettbewerbe und mehr werden direkt an Bord übertragen. Die Multifunktions-Lounge dient auch als Comedy-Club und Karaoke-Bar.

Nach dem nächtlichen Feiern in den verschiedenen Bars und Clubs kann man sich dann am nächsten Morgen im Fitness-Club, im Aurea-SPA Bereich oder auf der mehr als 300m langen Laufbahn wieder in Form bringen. Sogar eine Multifunktionsarena, die abends in eine Party Location verwandelt wird, ist an Bord.

Morgen werden wir dann mal Barcelona unsicher machen. Es sind sommerliche Temperaturen und strahlender Sonnenschein gemeldet. Mal sehen, ob Barcelona an Valletta heranreichen kann.

 

 

 

 

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Am vierten Tag bringt uns die MSC Meraviglia zur Insel Malta. Die Anfahrt zur Insel war schon etwas rauher. Das Wetter hat sich merklich verschlechtert.

Wir fahren mit dem Dampfer in den Hafen von Valletta ein. Man muss in diesem Hafen an Deck sein, wenn man mit dem Kreuzfahrtschiff einläuft.

Wahnsinn – gefühlt läuft man in einen Hafen direkt in eine Festung im Mittelalter ein. Die Einfahrt in den Grand Harbour ist von Forts geschützt.  Hier wurden auch einige Szenen von Game of Thrones gedreht. Allerdings wird das Ganze von Blitz und Donner untermalt.

Der Inselstaat mit der Hauptstadt Valletta liegt strategisch günstig in der Mitte des Mittelmeeres. Der Staat Malta besteht aus insgesamt drei Inseln, die Hauptinsel Malta mit 246 Quadratkilometern, Gozo mit 67 Quadratkilometern und die Zwergeninsel Comino mit weniger als acht Quadratkilometern.

Die ca. 425.000 Malteser haben eine eigene Landessprache, die sonst nirgendwo auf der Welt gesprochen wird, eben Maltesisch oder „Malti“. Sie ist weitgehend arabischen Ursprungs und mit lateinisch-italienischen Sprachelementen versetzt.

Maltesisch ist die einzige semitisch-arabische Sprache, die in lateinischen Buchstaben geschrieben wird.

Unser Schiff macht an der neu gestalteten Pinto Wharf fest. Direkt an der Anlegestelle wurden alte barocke Lagerhäuser zur Valletta Waterfront mit Geschäften, Cafés und Restaurants ausgebaut. Die Insel ist glücklicherweise nicht so sehr groß und die Entfernungen zu den Sehenswürdigkeiten im Hinterland von Valletta sind überschaubar.

Das bekannte Fischerdorf Marsaxlokk ist ca. 10 Kilometer entfernt, die Blaue Grotte, Mosta und Mdina 12 Kilometer und Hagar Qim 13 Kilometer. Die Tour heute haben wir schon zuhause gebucht.

Megalithische Tempel von Malta und die Bucht von Marsaxlokk

Malta hat sieben prähistorische Monumente, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Am Hafen werden wir von einem Reisebus abgeholt.

Unsere heutige Tour führt uns nach Zaghra, wo sich die megalithischen Gjantija-Tempel befinden. Leider wird das Wetter immer schlechter.

Während der Jungsteinzeit wurden insgesamt 22 große Megalithtempel auf Malta und sechs weitere auf der Nachbarinsel Gozo errichtet – die ersten davon gehen auf die Zeit von etwa 3.800 v. Chr. zurück. Selbst die jüngsten Tempel dieser Periode sind mindestens 4500 Jahre alt, also etwa so alt wie die Pyramiden.

Durch einen Eingang aus gewaltigen Steinblöcken betreten wir das Hauptgebäude des Tempels und treffen direkt auf kunstvoll verzierte Skulpturen. Ein Rundweg führt um die prähistorische Anlage, bestehend aus zwei Tempeln in Kleeblattform.

Es handelt sich dabei um eine der ältesten freistehenden Bauwerke der Welt, an die tausend Jahre älter als die Pyramiden. Ganz in der Nähe fand man einen aus Monolithen erbauten Steinkreis, ähnlich dem von Stonehenge.

Leider existieren von ihm nur noch Zeichnungen, die Steine selbst wurden in früheren Jahren von Bauern zerkleinert und in den Bauernhäusern verbaut.

Durch kleine, „Bullaugen“ genannte, Öffnungen gelangen wir nun in verschiedene Seitenkammern. Bei den vielen Steinblöcken, die hier rumliegen kann man sich schwer vorstellen, wie die Anlage in grauer Vorzeit einmal ausgesehen hat.

An einer Steinmauer entlang spazieren wir dann den Berg hinab zur benachbarten Tempelanlage Mnajdra, die zum Schutz der Steine unter einer Zeltkuppel im Schatten liegt.

Leider regnet es mittlerweile sintflutartig. Wir verstehen sogar unsere Reiseleiterin nicht mehr, so prasselt es herunter. Mittlerweile sind alle Straßen überschwemmt. Carmen und ich nehmen das mit Humor. Allerdings sieht man einigen älteren Zeitgenossen, vor allem den alten grantigen Deutschen an, dass sie Regen nicht so abkönnen. Die Gesichter, die sowieso nie freundlich anzusehen sind, verfinstern sich imemr mehr. Ich mache mich noch etwas lustig darüber, was mir böse Blicke einbringt.

Diese Tempelanlage ist schon sehr beeindruckend, vor allem wenn man das Alter der Tempel bedenkt. Wie haben die Menschen damals diese riesigen Steinblöcke bearbeiten und transportieren können? Unmenschliches muss geleistet worden sein. Mit dem Kopf voller Gedanken an diese alte Zeit steigen wir wieder in den  Bus, der uns weiter nach Marsaxlokk bringt.

Marsaxlokk

Marsaxlokk kann ich hier nur mehr beschreiben, da sich die Gemeinschaft, wegen halt dieser nicht humorvollen Zeitgenossen, entschieden hat, zum Schiff zurückzukehren. Denen wünsche ich eine Bergtour, wo sie mit Schnee und Hagel überrascht werden, nass in den Bergen übernachten müssen und nicht einfach in den Bus einsteigen können. Die Bilder wurden allerdings an einem schöneren Tag geschossen.

Aber zurück zu Marsaxlokk. WIr können uns den Ort nur aus dem Bus anschauen. Die Marsaxlokk Bay ist eine der größten Buchten Maltas. Hier begann 1565 mit der Landung der Osmanen die große Belagerung,  1798 die Eroberung Maltas durch Napoleon, die dann auch zum Ende der Johanniterherrschaft führte.

Hier endete mit der Verkündung durch die Präsidenten George W. Bush und Michail S. Gorbatschow auch 1989 offiziell der Kalte Krieg.  Dank der geographisch günstigen Lage Maltas sind die Häfen von Valetta und Marsaxlokk an der Südostküste die wichtigsten Warenumschlagplätze der Insel.

Normalerweise hätten wir jetzt noch drei weitere Städtchen besichtigt, aber wir fahren zurück zum Schiff. Nach unserer Rückkehr zum Schiff wärmen wir uns mit einer heißen Dusche auf, bevor wir, jetzt mit einem Regenschirm ausgestattet, die Hauptstadt erkunden.

La Valletta ist die schönste Stadt, die ich bisher am Mittelmeer gesehen habe. Wunderschöne alte Bauten, Tempel und Häuser im arabischen Stil. Die Stadt sollte man sich unbedingt ansehen. Hier mal ein paar Bilder.

Als alle wieder auf dem Schiff waren, wurde auch das Wetter wieder besser. Den Abend verbringen wir gemütlich bei Bier, Wein und einigen Cocktails in verschiedenen Bars des Schiffes. Morgen gibt es dann einen Seetag. Da werde ich etwas intensiver vom Schiff und seinen Annehmlichkeiten berichten.

 

 

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Wir laufen gegen 06:50 Uhr am Morgen in der Messina ein. Leider haben wir die Einfahrt in den Hafen heute morgen verschlafen. Beim ersten Blick auf die Stadt fällt die „Madonnina“ auf, eine 60 Meter hohe Säule mit einer Marienfigur, die den Hafen beschützt und die einlaufenden Schiffe begrüßt.

Heute haben wir keine Tour gebucht und machen uns daher nach einem ausgiebigen Frühstück per Pedes auf, Messina zu erkunden.

Aber um es gleich Vorweg zu nehmen: Wenn man von den im Nachgang beschriebenen Sehenswürdigkeiten absieht,  ist die Innenstadt nicht sehr schön – laut, nicht sehr sauber, keine schönen Cafés und auch keine ansprechende Einkaufsstraße.

Das schönste in der Stadt war an diesem Tag die direkt an der Stadt liegende Meraviglia. Wie auch unser Schiff machen alle Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Messina entlang der Via Garibaldi fest. Die Straße, die zwischen der Via Garibaldi und dem Hafenbecken verläuft, heißt Via Vittorio Emanuele II. Hier befindet sich das Kreuzfahrtterminal. Die Via Garibaldi, auf die wir als erstes treffen, ist eine wie schon gesagt nicht sehr schöne Einkaufsstraße. Bis zum Zentrum von Messina sind es keine 5 Minuten zu gehen.

Messina ist eine der größten Städte von Sizilien. Die Stadt liegt an der nach ihr benannten Meerenge zwischen der Nordostspitze Siziliens und dem italienischen Festland. Die Nachweise gehen bis 730 v.Chr. zurück.

In dieser Zeit wurde von den Griechen Zancle gegründet, ein Ort, in dem sich Kartaner, Griechen, Etrusker und Sikulier begegneten. 490 v.Chr. nahm Anassila di Reggio die Stadt ein und nannte sie Messana. Messina wurde später von Kartanern, Römern, Byzantinern, Barbaren, Sarazenen, Arabern und Normannen regiert.

Während der Renaissance eroberten Spanier und Österreicher Messina. Die Stadt wurde ein kulturelles Zentrum, aus dem u.a. Antonello da Messina hervorging. 1693 und 1908 wurde Messina von schweren Erd- und Seebeben heimgesucht, welche die Stadt fast vollständig zerstörten.

Uns fällt sofort ein markantes Gotteshaus zwischen den Bäumen auf – die Kirche Santissima Annunziata dei Catalani aus dem 12./13. Jahrhundert. Die Kirche mit ihren normannischen und arabischen Stilelementen zählt zu den architektonischen Schätzen der Stadt. Sie ist eines der wenigen Gebäude dieser häufig von Katastrophen heimgesuchten Stadt, die nicht durch ein Erdbeben zerstört wurde.

Einige Meter hinter der Chiesa die Catalani sieht man ein weiteres markantes Gotteshaus, den Dom von Messina. Der sakrale Bau aus dem 12. Jahrhundert ist das bedeutendste Baudenkmal der Stadt. Das Gotteshaus wurde ähnlich wie große Teile der Stadt durch ein Erdbeben 1908 und nochmals im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört. Der Wiederaufbau durch die Einwohner der Stadt direkt nach dem Krieg und dauerte mehrere Jahre.

Zur Mittagsstunde setzen sich die Figuren der sechs über­ein­ander­liegenden Etagen nacheinander in Bewegung und erzählen religiöse historische Episoden der Stadt, begleitet vom Ave Maria.

An den Dom schließt sich ein 60 Meter hoher Glockenturm an, ein Nachbau des originalen Campanile, der einst der höchste Turm Siziliens gewesen ist. Seit 1933 schmückt ihn eine astronomische Uhr, die um 12 Uhr mittags die Zuhörer mit einem Glockenspiel erfreut. Es handelt sich um die größte mechanische Uhr der Welt, dazu die größte Glocke Siziliens, die auch die zweitgrößte Glocke Italiens darstellt.

Bei einer kurzen Rast in einem Bistro genehmigen wir uns ein Stück Heimat 🙂

Jetzt haben wir eigentlich genug an Sehenswürdigkeiten, daher machen wir uns auf den Rückweg auf unser Schiff. Auch ein kleines Hungergefühl hat sich mittlerweile eingestellt.

Den Nachmittag verbringen wir gemütlich auf dem Sonnendeck. Da wir etwas Hunger haben holen wir uns einen kleinen Snack im Buffet -Restaurant.

Tipp am Rande für interresierte zukünfige Kreuzfahrer !

Wahnsinn was da im Buffet-Restaurant abgeht. So würde ich mir eine schöne Kreuzfahrt nicht vorstellen. Das Essen ist zwar auch gut, aber die Menschenmassen – da bin ich doch froh, dass wir etwas tiefer in die Tasche gegriffen haben und für uns die Aurea-Kategorie gebucht haben. Von der Standardkategorie würde ich abraten. Besser Bella, Fatastica oder am Besten gleich Aurea !

Der Galaabend !

Heute ist als Abendgarderobe „Gala“ angesagt. Also schmeißen wir uns in Schale und warten, was da so kommt. Nach dem Abendessen steht der Kapitänsempfang an. Unser Kapitän Raffaele Pontecorvo hat uns zu den Feierlichkeiten einer besonderen Nacht auf dei Promenade eingeladen. Nach der Begrüßung durch das Führungspersonal der Meraviglia folgt noch die Offiziersparade.

Um 22:15 Uhr haben wir ein Highlight der Kreuzfahrt gebucht. Die Vorstellung des Cirque du Soleil at Sea. Die Show findet in der neu entwickelten Carousel Lounge statt. Ausgestattet mit der neuesten Technik können hier die Artisten eine außergewöhnliche Show zeigen.

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SONOR – ein Show akustischer Abenteuer voller Musik und sinnlicher Eindrücke – so nennt sich die heutige Vorstellung. Tänzer, Akrobaten und Schauspieler zaubern eine Welt aus einzigartigen Sinneseindrücken, für uns auch überraschende Klänge, mitreisende Musik und wahnsinnige Projektionen.

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Bei sehr guten Cocktails lassen wir uns von den vielen Künstlern verzaubern. Die Show ist wirklich mega gut. Die sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

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Morgen geht es dann raus aus Italien. Wir steuern auf Malta zu, wo wir dann morgen früh in La Valletta anlegen werden.

 

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Carmen und ich sind ja nicht so die Langschläfer, daher sind wir nach der ersten Nacht auf See auch schon wieder früh wach. Die erste Nacht an Bord war ruhig. Man hat eigentlich gar nicht gemerkt, dass man auf einem Schiff ist. Der erste Blick nach dem Aufwachen auf das Meer ist einzigartig. Wahnsinn !!! Allerdings hat das All-Inclusive Getränkepaket seine Wirkung nachhaltig angedeutet. Etwas Kopfschmerz am Morgen 🙂

Zu unserer Kabine will ich auch mal ein paar Worte verlieren.

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Die Ausstattung und Größe der „Aurea-Balkonkabine“ ist unsrer Meinung nach für eine Schiffskabine sehr gut. Hochwertige Materialien und eine sehr angenehme Farbgestaltung auf ca. 19 m² machen den Aufenthalt in der Kabine sehr angenehm. Man hat alles, was man sich in einem 4-Sterne Hotelzimmer wünschen würde.

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Ein großes Bett mit sehr guten Matratzen, mehrere Kissen in verschiedenen Härtegraden stehen zu Verfügung, eine Couch zum abendlichen Fernsehen, ein interaktiver Flat-TV in ausreichender Größe mit vielen Programmen und Funktionen, der auch als Infoportal dient, ein Safe und eine Minibar und sogar eine abschaltbare Klimaanlage machen den Aufenthalt in der Kabine sehr angenehm. Natürlich ist alles noch sehr neu, da die MSC Meraviglia gerade mal drei Monate alt ist.

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Da wir bis zur Ankunft im Hafen von Neapel noch ein paar Stunden Zeit haben, machen wir uns gemütlich fertig und spazieren dann zum Frühstücken auf Deck 6. Wie gestern abend besuchten wir auch am ersten Morgen auf See das Panorama Restaurant. Kurzes Fazit zum Frühstück: Reichlich und sehr schmackhaft. Einzig der Kaffee war etwas dünn.

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Nach dem ausgiebigen Frühstück sehen wir uns dann noch die Boutiquen in der Einkaufspassage an und bereiten uns dann langsam auf die Ankunft in Neapel vor.

Gegen 11:00 Uhr laufen wir dann im Hafen Molo Beverello der Weltkulturerbe-Stadt Neapel ein. Unsere erste Hafeneinfahrt – das ist schon ein Erlebnis. Die Doppelberge des Vesuvs erheben sich über der Bucht von Neapel, während uns die verschachtelten Häuser der  Millionen-Metropole ins Auge fallen.

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Überragt wird die Stadt vom Vomero-Hügel, auf dem sich das Kloster San Martino erhebt, unten am Hafen begrüßt uns die mächtige Burg Maschio Angionio. Wunderschöne Panoramen, wohin man schaut. Allerdings bietet Neapel auch Verkehrschaos ohne Ende, ständiges Hupen und Menschenmassen – so nehmen wir die 3.000 Jahre alte süditalienische Hafenstadt am Fuße des Vesuvs erst mal wahr.

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Den Namen hat Neapel von der altgriechischen Siedlung Neapolis (Neustadt), aber seine Blüte hatte es unter den Königshäusern der Anjou und Aragon im Mittelalter. Die Altstadt lässt sich leicht zu Fuß erkunden. Keine andere italienische Metropole kann sich, wenn man am Welterbe der UNESCO orientiert, an so vielen schützenswerten Denkmälern erfreuen wie Neapel. Baukunstwerke unterschiedlichster Epochen und Stile sind hier an beinahe jeder Straßenecke zu finden.

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Da wir für diesen Landgang schon im Vorfeld der Reise eine MSC-Tour gebucht haben, können wir dem Trubel entfliehen. Und weil der Aufenthalt in Neapel nur 6 Stunden beträgt und wir mit einer geführten Tour doch mehr in der knappen Zeit zu sehen bekommen sollten war die Entscheidung im Nachhinein auf jeden Fall die richtige. Die Fahrt mit dem Reisebus führt uns in die kleine, etwa 50km von Neapel liegende Küstenstadt  Sorrent und anschließend weiter zu den Ausgrabungsstätten von Pompeji.

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Nach einer ca. einstündigen Fahrt über die Autstrada und kleine Küstenstädtchen erreichen wir Sorrent, eine wunderschöne kleine, alte Stadt direkt am Meer. Sie liegt auf schwarzen Steilklippen aus vulkanischem Gestein, umgeben von den imposanten Felsen des Kalksteingebirges. Von der Piazza Tasso aus erkunden wir die Altstadt.

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Im Stadtzentrum erkennt man sogar heute noch die antike römische Struktur. Schon in der Römerzeit war Sorrent ein beliebter Urlaubsort. Reiche römische Familien haben hier ihre Ferienvillen erbaut. Unser Weg führt uns durch alte, schmale Gassen vorbei an der Kathedrale und der berühmten Klosterkirche San Francesco zur im 15. Jahrhundert erbauten Loggia Sedil Dominova.

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In duftenden Gärten werden aromatische Zitronen angebaut, die durch das milde Klima zu einer beachtlichen Größe heranreifen. Besonders gefällt uns die Via San Caesareo, eine schnuckelige enge Einkaufsgasse, in der sich ein Laden an den anderen reiht. Dort werden viele Produkte rund um die sorrentinischen Zitronen verkauft. Dazu gehören Seifen, der berühmte Limoncello, Bonbons und vieles mehr. Auch einen wunderschönen Blick auf die Insel Capri, Ischia und den Golf von Neapel mit dem Vesuv konnten wir von der 50m über dem Meer gelegenen Stadt aus genießen.

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Anschließend geht unsere Tour dann weiter nach Pompeij. Immer im Blick haben wir den gewaltigen Vesuv. Die Silhouette des gewaltigen Doppelberges ist schon beeindruckend. Forscher haben errechnet, dass der Vulkan in den nächsten 50 Jahren wieder ausbrechen wird. Hoffentlich behalten sie nicht Recht. Sonst wird es vielleicht Neapel so gehen wie damals Pompeji.

Pompeij

Für die Archäologen war der Ausbruch des Vesuvs damals ein Glücksfall. Am 24. August 79 n.Chr. brach dann der Vesuv aus. Die Stadt mit damals etwa 20.000 Einwohnern wurde verschüttet und unter einer 7 m dicken Asche- und Bimssteinschicht begraben. Dadurch haben die Archäologen heute die Möglichkeit, sich ein nahezu vollständiges Bild einer altrömischen Handelsstadt zu machen und einen Blick in die Vergangenheit und das Leben vor 2.000 Jahren zu werfen.

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Erst 1750 wurden die Überreste der Stadt wieder entdeckt und mit den Ausgrabungen begonnen. Von dem 66 ha großen Gebiet sind heute 45 ha freigelegt worden. Foren, Tempel, Thermen, Theater, Villen aber auch einfache Wohnhäuser, Läden und Bäckereien kamen zum Vorschein. Die Stadt war von einer über 3.200 m langen Stadtmauer mit 9 Eingangstoren umgeben. Bei den Ausgrabungen war es sogar möglich, von den verunglückten Menschen Gipsabdrücke zu nehmen.

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Wir betreten die Stadt durch das alte Stadttor Porta Marina und bummeln über intakte Straßen und Gassen, gepflastert mit Lavasteinen und fühlen uns dabei fast wie die Römischen Einwohner.

Nach einer kurzen Wegstrecke gelangen wir zum Forum, dem Mittelpunkt des religiösen, politischen und wirtschaftlichen Lebens damals. Das Forum, geschmückt durch einen Säulengang mit oberen Kolonnaden, galt als „‘Einkaufscenter“. Im Kornspeicher werden heute einige archäologische Funde wie Amphoren, architektonische Elemente und auch Gipsabdrücke der Opfer aufbewahrt.

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Beim weiteren Bummel durch die Stadt kommen wir an Überresten vieler prächtiger Villen vorbei – die wunderschönen Marmorböden, Verzierungen und Wandbemalungen sind zum Teil noch gut erhalten und zeugen vom Reichtum seiner damaligen Bewohner.

Sogar Einkaufsläden kann man noch erkennen. Auch einige Thermopolia, eine Art Bistro können wir entdecken. Damals war es üblich, das Mittagessen außer Haus einzunehmen. In den gemauerten und verzierten Tresen sind Löcher für Amphoren eingelassen, in denen die Speisen aufbewahrt wurden. Auch Backöfen und Mühlsteine einiger Bäckereien sehr gut erhalten.

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Besondere Wegweiser zeigten den alten Pompeijanern (oder wie sich die Einwohner auch immer nannten) den Weg zu den in der Stadt befindlichen Freudenhäusern. Was heute verrucht erscheint war damals normal.

Ein besonderes Highlight ist sicherlich das Theaterviertel, insgesamt gab es drei Theater in der Stadt. Das Amphitheater gehört zu den ältesten und am besten erhaltenen. Der Zuschauerraum bot Platz für 20.000 Menschen und war für die Austragung von Gladiatorenkämpfen gedacht.

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Pompeji sollte man sich auf jeden Fall ansehen, wenn man mal in der Gegend ist. So gut erhaltene antike Gebäude sind schon atemberaubend. Wir haben diese Tour auf jeden Fall genossen.

Als Fazit zu der Tour kann man aber sagen, dass die beiden Tourpunkte Sorrent und Pompeij zu viel für die 6 Stunden sind. In Sorrent hat man nicht wirklich viel gesehen und der Aufenthalt war viel zu kurz, um mehr Eindrücke der Stadt zu erhalten. Man sollte sich nur auf Pompeij konzentrieren.

Zurück auf dem Schiff genehmigen wir uns dann erstmal ein gutes gekühltes Bier , bevor wir uns für das Abendessen fertig machen.

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Das Abendessen nehmen wir wieder im Panorama Restaurant zu uns. Wieder mal sehr schmackhaft, auch der Service sehr freundlich und aufmerksam. Später gibt es dann noch im Brodway Theater eine Show, die ich persönlich aber nicht so ansprechend fand. Magie und als Hunde verkleidete Damen. Dem Aplaus der anderen Gäste nach zu urteilen bin ich aber nicht der einzige, der nicht ganz so von der Show überzeugt ist 🙂

Nach einem Absacker in der Sky Bar gehen wir dann müde und geschafft in die Heia.

 

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