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Posts Tagged ‘Gasgrillen’

Der Ramster Le Rond – Backfest bei de Fa. Ramster in Primasens. Im Vorfeld hatte ich schon den Ramster LeRond vorbestellt. Auf dem Backfest konnte man sich über die verschiedenen Grillarten informieren, es wurden Holzbacköfen, Gasgrills, Smoker etc. in Aktion gezeigt. Zudem konnte man die darin gegrillten Speisen auch testen. Wir hatten einen schönen informativen Tag in angenehmer Atmosphäre. Zudem wurden wir von den Profis in die Künste des Holzofenbackens eingeführt.

Das Backen mit Holzbacköfen ist eine sehr ursprüngliche Art der Nahrungszubereitung, es kann darin gegrillt, gekocht, geschmort, gebacken, gratiniert und geräuchert werden. Das besondere Geschmackserlebnis wird durch die unvergleichliche Zubereitung im Holzbackofen erzielt, das die Menschen im Zeitalter industrieller Massenware immer mehr vermissen. Die Strahlungswärme der Steine verleiht dem Backgut den einzigartigen Geschmack. Die Funktionsweise ist so einfach wie genial.

Die Bedienung der Öfen ist nicht schwer. Pizzen, Flammkuchen, Grillspezialitäten, geschmorte Speisen, Maronen, Brätäpfel und andere viele kulinarische Köstlichkeiten werden bei offenem Feuer zubereitet. Um Brot und Kuchen zu backen, nutzt man die Restwärme der Steine. Dadurch wird damit nicht nur ein natürlicher, aromatischer Geschmack der einzelnen Gerichte erzielt, man schafft auch das gemütliche Ambiente, das zum guten Essen gehört, um seinen Gästen einen besonderen Genuss bereiten zu können.

BACKEN wie in uralten Zeiten – Immer mehr Menschen kommen zurück auf die alten, bewährten Backmethoden. Und verfolgen dabei den Trend „Zurück zur Natur“.

Nachdem auch die Außenküche einige Fortschritte gemacht hat – das Dach der Terrasse ist mittlerweile gedeckt und die Grundmauern der Küche sind gesetzt – war am Sonntag Einweihung des Holzbackofens.

Nach einem schönen Spaziergang zur Sommeralm, die wieder zehn Tage den Berg zum Beben bringt, habe ich um 13:00 Uhr mit dem Einbrennen des Ofens begonnen. Der Ofen hat ersmal einen provisorischen Platz gefunden, bis die Küche fertig ist. Das Einbrennen des Ofens muss genau nach Vorschrift gemacht werden, damit die Farbe sich richtig mit dem Ofen verbindet und keine Blasen und Abplatzer entstehen können. Also erstmal ein kleines Feuer angezündet und den Ofen bei ca. 140 bis 150 Grad für drei Stunden brennen lassen.

Während des Einbrennvorganges wird die Farbe des Ofens immer matter. Das bedeutet, daß diese sich mit dem Metall verbindet. Ich habe den Ofen über die gesamten drei Stunden beobachtet. Nach zwei Stunden Einbrenndauer habe ich die Temperatur dann auf ca. 300 Grad erhöht und diese dann noch ne Stunde gehalten. Alles glatt gelaufen – und so sah der Ofen dann eingebrannt aus.

Jetzt stand die Behandlung mit Firnis auf dem Programm. Bevor der Ofen an seinem endgültigen Standort eingemauert wird, muss er bei den nächsten sech bis acht Brennvorgängen mit dem speziellen Firnisöl behandelt werden, damit er vor Korrosion geschützt wird.

Zur Einweihung des Ofens mit Flammkuchenbacken hatten sich die Kinder schon angesagt. Die Vorfreude war auch sehr groß. Ich hatte da so meine Bedenken, da es ja die Premiere war und bei anderen auch schon der ein- oder andere Flammkuchen dem Feuergott serviert wurde, bie endlich essbare Objekte aus dem Ofen rauskamen….

Wie immer hatte Carmen bei unseren Grillevents den ganzen Nachmittag mit den Vorbereitungen der Zutaten verbracht. Und wie immer wurde auch wieder so viel vorbereitet, daß man eine komplette Kompanie ausgehungerter Soldaten damit satt bekommen könnte….

Philip hatte die Ehre des ersten Flammkuchens. Da sich die Kinder des Öfteren in den saarländischen Flammkuchenhäusern sättigen, haben sie schon viel Erfahrung und sind daher bei der Belegung des Flammkuchens sehr kreativ.

… und ab in den Ofen !!! Nach der Lektüre diverser Beiträge im Grillsportforum zum Flammkuchenbacken habe ich dann auch unseren ersten Flammkuchen folgendermaßen gebacken:

– ca. 90 Sekunden backen, bis die ersten Blasen im Teig sichtbar sind und sich am hinteren Ende ein brauner Rand bildet. Die Ofentüre des Feuerraumes bleibt geschlossen, die Tür des Backraumes geöffnet.

– nach 90 Sekunden drehe ich den Flammkuchen um 180 Grad, da erfahrungsgemäß im hinteren Bereich des Ofens eine ca. 50 Grad höhere Temperatur herrscht als im Bereich der Türen. Damit ein gleichmäßiges Backergebnis erzielt wird, die Drehung um 180 Grad

– Nach ca. 60 Sekunden öffne ich die untere Tür. Dadurch erhält das Feuer mehr Sauerstoff, die Flammen schlagen über die Seitenwände in den Backraum und Überbacken daduch den Flammkuchen.

Der erste Flammkuchen ist geglückt. Philip ist sichtlich zufrieden. Also gehts auch so weiter. Die Tipps der Grillsportler sind was wert ! Natürlich hat Philip seinen Flammkuchen an alle verteilt. Einhellige Meinung aller: Besser als im Flammkuchenhaus – Papa ist zufrieden 🙂 🙂 🙂

Weiter ging es dann mit diversen Belagvariationen – traditionell, mediterran, süß, scharf – allesamt schmeckten die Teile sehr gut. Kein einziger Flammkuchen des Abends, und es waren insgesamt 15 Stück, musste dem Flammengott geopfert werden… Der Kauf des Ofens hat sich gelohnt. zum Abschluss genehmigte ich mir dann aber auch noch ein schönes, kühles Weissbier 🙂

Jetzt geht’s erstmal für 10 Tage zur Erholung an den Gardasee. 4 Sterne Hotel in der Panorama-Suite. Was will man mehr. Und auch dort gibt es Grillabende. Ich werde berichten ….

 

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Heute ist Muttertag – viele Mütter, aber vor allem die Floristen freuen sich auf diesen Ehrentag.  Früher bastelten wir der Mutter kleine Geschenke oder kauften, damals noch im ortsansässigen Krämerladen, Blumenvasen oder dekorativ verzierte Kerzen.  Heuer freuen wir uns am Sonntag über eine Einladung unserer Tochter zum „Muttertagsmenü“. Das erspart uns die Suche nach einem freien Platz in einem der regionalen Restaurants 🙂

Da wir aber auch unsere Mütter ehren wollen, haben wir den Samstagabend genutzt und ein „Muttertagsvorabendgrillen“ bei uns veranstaltet. Aber was soll man für der Mutter und Schwiegermutter samt Ehegatten auftischen. Die Auswahl fiel dieses Jahr eigentlich leicht. Wir haben einen schönen bayrischen Krustenbraten gegrillt. Den wollte ich die ganze Zeit schon mal machen. Dazu gab es Kartoffelsalat .

Als Vorspeise servierte Carmen Lachs mit Schnittlauchsahne im Gläschen, als Dessert wurde eine Erdbeer-Yoghurt Bombe angeboten.

Für den Krustenbraten benötigen wir:

  • Pro Person ca. 300g Schweine Oberschale

Würzmischung:

  • 1 EL Kümmel , ganz
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL getr. Majoran
  • 1/2 TL Pimentkörner
  • 2 Wachholderbeeren
  • 1 Nelke

Zubereitung:

Einen Abend vorher die Schwarte mit einem scharfen Messer in parallele Streifen einschneiden. (Nur die Fettschicht einschneiden) Eine Platte wird mit ca. 2 cm Wasser gefüllt, in die der Braten mit der Schwarte nach unten ca. 2 Stunden in das Wasser gelegt  wird.  Achtung! Nur die Schwarte darf im Wasser liegen.

Anschließend wird der Braten mit der vorher im Mörser zubereiteten Würzmischung gerubbt. Die Schwarte sollte zusätzlich mit grobem Salz zwischen den  Schwartenstreifen eingerieben werden. Dann rein in Frischhaltefolie und über Nacht bis ziehen lassen.

Am nächsten Tag den Grill auf 170 Grad vorheizen und den Krusti dann eineinhalb Stunden indirekt, wenn der Braten eine Kerntemperatur von 68 Grad erreicht hat noch einmal 10 Minuten bei ca. 220 Grad grillen.

Um die Zeit bis zur Fertigstellung zu überbrüken, gab es als kleinen Zwischengang noch Ruccola-Mausohrsalat mit frischem Parmesankäse:

Die Kerntemperatur sollte am Schluss ca. 75 Grad betragen. Das Schäuferle – so nennt man den Krusti in Bayern –  anschließend 15 Minuten ruhen lassen, ohne dabei die Schwarte abzudecken, damit sie knusprig bleibt.

Essen fertig – dann gab’s Fußball. Bayern gegen Dortmund im DFB-Pokal. Ich war mir eigentlich ganz sicher, daß die Bayern heute mal ihre Leistung abrufen können und die Dortmunder schlagen. Aber wie jeder weiss kam alles ganz anders. Und alle Gäste außer Carmen und mir waren Dortmund-Fans. Es kann sich jeder vorstellen, welch eine Schmach das war.

Und am nächsten Wochenende feiern wir mit 25 Leuten unseren Geburtstag. Motto: Champions-League in der Bayern-Lounge. Hoffenlich wird das Spiel besser. Gottlob sind wir dann nicht die einzigen Bayern-Fans. Warten wir es mal ab….

…. und da der Test gestern abend mit dem Krustenbraten so gut geglückt ist, werden wir am nächsten Samstag 10 Kilo davon auf den Grill werfen !

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