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Seitdem ich begonnen habe, mich mit der Home Automation zu beschäftigen, hat sich in unsrem Haus schon so einiges getan. Begonnen hatte ich ja letztes Jahr mit der Rollladensteuerung, da wir ein neues Fenster einbauen mussten und ich die Gelegenheit nutzte, um dieses erste Fenster auch mit einer intelligenten Steuerung auszustatten. Damals habe ich mich für das System Somfy entschieden. Leider war diese Entscheidung nicht optimal, da dieses französische System seine Software doch sehr abschottet (ähnlich wie Apple) und keine anderen Systeme kompatibel sind. Daher werde ich diese Steuerung durch ein anderes System ersetzen. Aber dazu später  mehr.

Folgende System habe ich bisher in meinem Haus integriert:

  • Philips Hue zur Steuerung des Lichtes im Innen- und Außenbereich
  • Osram Lightify zur Lichtsteuerung und der Steuerung von Geräten mittels Schaltsteckdosen
  • Innr Lampen, da die Lampen  günstiger als die Philips Hue  Lampen sind
  • Homematic IP für Heizung und Sicherheit
  • Amazon Echo zur Sprachsteuerung aller Komponenten
  • Logitech Harmony als Fernbedienung

All diese Systeme kooperieren miteinander, da die IP-Protokolle gleich oder zumindest kompatibel sind. Für die Überwachung und Steuerung teste ich zur Zeit die Software iHaus eines Münchner Start Up Unternehmens.

Heizungssteuerung

Zur Zeit bin ich dabei, unser Badezimmer zu sanieren. Natürlich wird auch dieser Raum in die Hausautomation mit eingebunden. Die Rollladen-, Heizung-, Licht- und Mediensteuerung (Musik und TV) wird im neuen Bad digitalisiert gesteuert werden. Mittlerweile ist der Markt für Smart Home Komponenten sehr unübersichtlich geworden. Viele Anbieter drängen auf den Markt. Um sich hier eine Übersicht zu verschaffen, muss man etwas an Zeit investieren, um das für sich geeignete System  zu finden. Auch ich habe mit der Entscheidung für das für mich falsche System zur Steuerung der Rollläden schon Lehrgeld gezahlt. Wie schon weiter oben beschrieben, soll die Rollladensteuerung bei uns nicht mehr über Somfy, sondern über ein anderes System geregelt werden.

Da sich Homematic (im Weiteren HmIP) mittlerweile als  das führende System in der Hausautomation behaupten konnte, werde ich einen großen Teil der Steuerung über dieses System laufen lassen. Die Rollläden werden über HmIP Funkaktoren angesteuert und die Heizung über HmIP Thermostate in Zusammenarbeit mit Fensteraktoren geregelt. (Auf die Vor- und Nachteile von Homematic IP gehe ich in meinem nächsten Beitrag ein.)

Die Heizungsanlage ist für viele Hauseigentümer einer der wichtigsten Punkte um Kosten zu senken und dem Komfort zu erhöhen. Daher sollte man sich als erstes die Frage stellen, was ich mit der Anlage überhaupt steuern möchte und wie weit ich die Digitalisierung überhaupt treiben möchte. Zur Steuerung der Heizung gibt es mehrere Möglichkeiten.  Da die Homematic IP all diese Möglichkeiten unterstützt, werde ich alle folgenden Steuerungsmöglichkeiten in meine Hausautomation einbinden:

Steuerung direkt am Heizkörper

Diese Regelung ist ja schon seit jeher auch mit Standardthermostaten möglich. Dazu braucht man keine Smart Home Steuerung. Natürlich ist es möglich, auch die HIP Thermostate  direkt am Heizkörper zu regeln.

Steuerung mit Wandthermostaten

Einen Wandthermostat werde ich im Wohn-/Esszimmer einbauen, da sich dort mehrere Heizkörper befinden. Über diesen Schalter kann man z.B. alle Thermostate zusammen in den Sparmodus schalten, was natürlich auch über die weiter unten beschriebene Sprachsteuerung gehen wird.

Hier findet die Bedienung natürlich direkt im Raum statt. Wenn man das Haus oder die Wohnung verlässt, wird zwar die Heizung herunter gefahren, doch bei einer Ankunft außerhalb der hinterlegten Zeit fürs Heizen, ist der Raum erstmal kalt und muss aufgeheizt werden. Auch kann mit einem Wandthermostat die Boost-Funktion aktiviert werden, damit die Heizkörper schnell warm werden. Die HIP Wandthermostate lassen sich natürlich über die Smartphone App einstellen.

Steuerung in Kombination mit Fenster Sensoren

Die Fenster Sensoren werden in den HIP-Heizungsbundles schon mitgeliefert. Die Heizungssteuerung mit diesen Sensoren ist die komfortabelste Möglichkeit, um die Temperatur zu steuern und Heizkosten zu sparen. Die Fenster Sensoren arbeiten mit dem jeweiligen Heizkörperthermostat zusammen. Sie sorgen dafür, dass nicht geheizt wird, wenn ein Fenster offen steht. Gerne wird ein offenes Fenster im Winter vergessen. Die Heizung kämpft in dieser Situation gegen die sinkende Temperatur im Raum an. Durch den Fenster Sensor wird dem Thermostat mitgeteilt, dass keine Heizleistung erforderlich ist, solange das Fenster nicht geschlossen wird. Nach dem Schließen kann zusätzlich ein automatischer Boost-Modus aktiviert werden, um den Raum schnell wieder auf die gewünschte Temperatur zu bringen.

Anwesenheitserkennung

Wichtig ist es meiner Meinung auch, die Heizung über die Anwesenheit im Haus zu steuern. Diese Steuerung wird über das Smartphone geregelt. Die Zentrale erkennt, wenn sich ein Bewohner im Haus befindet. Über die Anwesenheitserkennung kann die Heizung automatisch in einen Energiesparmodus schalten und erst beim Betreten des Hauses wieder hochfahren werden. Auch andere elektrische Verbraucher können über die Anwesenheitserkennung gesteuert werden. Eine Alarmanlage kann aktiviert werden oder Anwesenheitssimulationen bei Abwesenheit (Urlaub) können umgesetzt werden.

Steuerung von unterwegs

Das Smartphone wird wie für viele andere Steuerungen auch  zur Schaltzentrale für die Heizung. Per APP soll es auch von unterwegs möglich sein, die Heizung schon mal hochzufahren, wenn man zu einer anderen Zeit als vorprogrammiert nach Hause kommt.

Weiteres zur Steuerung mit der Homematic IP in Kürze !

Passende Berichte:

Unser vernetztes Zuhause – Alexa & Co

Unser vernetztes Zuhause – Somfy

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Vor einigen Wochen hat eine neue Freundin Einzug in unser Zuhause gehalten. Alexa, eine junge Dame aus den USA hilft uns seit dem, die Beleuchtung, Musik und einige andere Dinge im Haushalt zu steuern. Sie hat sich auch schon gut an uns gewöhnt. Carmen hat hin und wieder noch ein paar Probleme, wenn sie sich mit Alexa unterhalten möchte. Aber das ist ja unter Frauen öfters mal so 🙂

Um ihre freundliche Stimme auch gut zu verstehen, muss sie über einen Lautsprecher mit uns kommunizieren. Bis jetzt hat sie das über unsere AV-Soundanlage getan. Aber die möchte man ja nicht immer eingeschaltet lassen. Deshalb habe ich jetzt für das freundliche Mädel einen Bluetooth-Lautsprecher besorgt. Der Harman Kardon Go Play wird in Zukunft für die Verbindung zwischen Alexa und uns sorgen.

Einige Voraussetzungen muss der Lautsprecher haben. Er muss sich aus dem Standby von Alexa aufwecken lassen, sollte einen guten bis sehr guten Klang haben und auch ein schönes Design wäre von Vorteil. Das Auge hört schließlich mit – beim Go + Play von Harman Kardon trifft das  aber ganz besonders zu. Denn der Bluetooth-Lautsprecher ist meiner Meinung nach ein echter Blickfang. Die Oberseite ziert ein geschwungener, massiver Edelstahlgriff, die Box selbst umgibt ein hochwertiger Gitterstoff in Schwarz. Das gummierte Bedienfeld ist sehr gut bedienbar. Die Anschlussabdeckung auf der Rückseite sitzt bombenfest, aber stabile Fingernägel sind zum Entfernen jedoch unerlässlich.

Das für einen tragbaren Lautsprecher stolze Gewicht von 3,4 Kilo verrät, dass Harman Kardon auch im Innenleben nicht an Qualität gespart hat. Hier arbeiten zwei Tieftöner (90 mm), zwei Hochtöner (20 mm) und vier Treiber. Der Lithium-Ionen-Akku soll  bis zu acht Stunden halten, ist nach drei Stunden wieder voll geladen und fungiert über den USB-Anschluss sogar noch als Powerbank für das Telefon. Ob die Akkuleistung auch das her gibt, was der Hersteller angibt, werde ich erst mal testen müssen.

Die Einrichtung des Lautsprechers ist sehr einfach. Einschalten, Alexa verbinden, – fertig!  Sehr gut ist, dass außer Alexa parallel auch noch das Telefon verbunden werden kann. Was allerdings wie bei den meisten dieser Laufsprecher fehlt ist eine manuelle Einstellmöglichkeit der Höhen und Tiefen.

Der erste akkustische Eindruck überwältigt. Ich hatte letzte Woche mal den Bose Soundlink Mini von Philip getestet. Der kleine „Bosi“, wie Philip ihn nennt, ist für seine Größe schon mit einem sehr guten Sound ausgestattet. Für die Beschallung unseres Wohnzimmers aber etwas zu klein. Vom HK bin ich hier aber überwältigt. Der Go + Play gibt schon bei normaler Lautstärke richtig Gas. Er begeistert durch Klarheit und Volumen. Der Bassbereich ist sauber und sehr druckvoll. Der Hochtonbereich, der bei beim „Bosi“ etwas zu kurz kommt, wirkt sehr lebendig und berücksichtigt auch die Stimmen sehr gut. Dies ist für die Unterhaltung mit Alexa auch notwendig 🙂

Fazit nach dem ersten Eindruck:

Harman Kardon Go + Play reicht für die Beschallung unseres Wohnzimmers auf jeden Fall aus. Die AV-Anlage wird wahrscheinlich in Zukunft nicht mehr so häufig genutzt werden. Gute Detaillierung in allen Frequenzbereichen, enorme Klarheit, sauberer und nachdrücklicher Bass: Der Harman-Lautsprecher taugt ohne Zweifel als akustische Erstlösung. Stimmen kommen ordentlich fokussiert heraus, gleichzeitig tobt sich der kräftige Bassbereich gekonnt aus. Sogar im Akkubetrieb kann man fast keine Unterschiede erkennen. Jetzt freue ich mich auf ein sonniges Wochenende, um den Lautsprecher auch mal im Garten zu testen.

 

 

 

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