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In diesem Jahr ging die Adventszeit schon am 27. November mit der Feier des ersten Advents los. Wir haben wie in den letzten vier Jahren mit unseren Huwwel-Kraxler Kollegen am Weihnachtsmarkt der Großgemeinde Schiffweiler teilgenommen. Unsre urige Weihnachtshütte wurde in diesem Jahr zum letzten Mal weihnachtlich dekoriert. Direkt nach dem Abbau am Sonntagabend wurde sie auf einen LKW verfrachtet und steht nun bis zum heiligen Abend auf dem Weihnachtsmarkt in Siegburg.

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Tradition der Weihnachtsmärkte

Im 14. Jahrhundert kam in der Vorweihnachtszeit der Brauch auf, Handwerkern wie Korbflechtern, Spielzeugmachern oder Zuckerbäckern die Erlaubnis zu erteilen, auf dem Marktplatz Verkaufsstände zu errichten, um dort ihre Erzeugnisse und Produkte für das Weihnachtsfest zu verkaufen. Der Grundstein für die Weihnachtsmärkte war so gelegt und Jahr um Jahr verbreitete sich die Tradition der Weihnachtsmärkte weiter. Von Anfang an aber wurde bei den Weihnachtsmärkten auch an das leibliche Wohl der Marktbesucher gedacht und so wurden neben Spielzeug und nützlichen Dingen auch geröstete Kastanien, Mandeln und Nüsse angeboten.

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Ein typischer Weihnachtsmarkt besteht heute aus zahlreichen Verkaufsständen auf den Straßen und traditionsreichen Plätzen eines Ortes, oft vor historischer und publikumswirksamer Kulisse. Es werden weihnachtliche Backwaren wie Printen, Lebkuchen, Berliner, Spekulatius, Christstollen,  Süßigkeiten wie Schokoladenfiguren, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln, heiße Maronen und warme Speisen angeboten. Gegen die Kälte wird Glühwein, Feuerzangenbowle, an unserem Stand auch Huwwel-Kraxler Spezial und Alpenglüher zum Durchwärmen ausgeschenkt. Die meisten Regionen haben ihre weihnachtlichen Spezialitäten. Zum obligatorischen Programm eines Weihnachtsmarktes gehören Verkaufsstände für Weihnachtsartikel oder Schmuck für den Christbaum. Auch kunsthandwerkliche weihnachtliche Artikel wie Krippen, Erzgebirgische Schwibbögen und Räucherfiguren werden angeboten.

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Der wohl berühmteste Weihnachtsmarkt in der Welt ist der Nürnberger Christkindlesmarkt, wo seit Anbeginn die Figur des Christkinds von einem Mädchen dargestellt wird. Der vorweihnachtliche Markt auf dem Nürnberger Hauptmarkt lässt sich bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen. Aus dem Jahr 1628 stammt sein erster schriftlicher Nachweis: Auf dem Boden einer 19 Zentimeter langen, ovalen und mit Blumen bemalten Spanschachtel aus Nadelholz, die das Germanische Nationalmuseum besitzt, wurde eine mit schwarzer Tinte gemalte Inschrift gefunden: „Regina Susanna Harßdörfferin von der Jungfrau Susanna Eleonora Erbsin zum Kindles-Marck überschickt 1628.“

Eine Liste aus dem Jahr 1737 zeigt, dass fast alle Nürnberger Handwerker in der Budenstadt vertreten waren. 140 Personen waren berechtigt, Waren anzubieten. Weltbekannt sind die Nürnberger Lebkuchen und Rostbratwürstchen.

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Wir waren schon im September ein Nürnberg und haben uns bei der Saisoneröffnung mit feinstem Nürnberger Lebkuchen eingedeckt. Den ersten Lebkuchen haben wir uns aber erst am Abend des ersten Advents schmecken lassen….

 

Da die Digitalisierung immer mehr auch im privaten Haushalt Einzug hält und es mittlerweile viele Geräte für das Eigenheim gibt, die eine automatische Steuerung möglich machen, beschäftige ich mich auch seit einiger Zeit mit dem Thema. Sei es in der Unterhaltungselektronik, Licht, der Steuerung von Heizung und Rollläden oder die Automatisierung der Küchengeräte wie E-Herd, Kochfeld oder Kühlschrank – alles lässt sich mittlerweile in die automatische Steuerung einbinden.

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Ich habe erst mal mit der Steuerung der Rollläden und den Lichtquellen in unserem Haus begonnen. Für die Lichtsteuerung habe ich mich für das HUE-System von Philips entschieden, die Steuerung der Rollläden erfolgt über das System TaHoma von Somfy.

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Die Home-Motion Funktechnologie Somfy TaHoma ermöglicht die komfortable Steuerung von vielen wichtigen Komponenten im Haus über den PC, ipad oder über das Smartphone. Dank des bidirektionalen Funksystems wird man jederzeit über den aktuellen Stand der integrierten Produkte im Smart-Home System informiert. Auch unterwegs informiert das System, ob der Rollladen ordentlich geschlossen wurde oder sich eine Person unerlaubt an der Haustüre zu schaffen macht.

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Somfy hat über 100 Produkte im Angebot, die von der TaHoma Box per Plug and Play erkannt werden. Der Schwerpunkt liegt bei Beleuchtung, Beschattung, Zu­gang und Sicherheit. Geräte weiterer Hersteller wie Honeywell und Eltako lassen sich ansteuern. Es gibt auch eine Z-Wave- USB-Schnittstelle, über die weitere Geräte eingebunden werden können. Dazu aber später mehr.

Die Möglichkeiten sind fast unendlich. Viele werden das Problem kennen – man ist gerade unterwegs und es zieht ein Gewitter mit Starkregen auf. Hat man die Rollladen zugemacht? Man kann nun ganz einfach auf die Somfy Smartphone-App zurückgreifen und alle Rollladen und Dachfenster schließen lassen. Nicht nur Markisen und Dachfenster können so gesteuert werden, sondern auch viele andere Haushaltsgeräte wie zum Beispiel Jalousien, Garagentore, Markisen, Rauchmelder, Sonnenschutz und vieles mehr.

Doch wie funktioniert die Somfy TaHoma  genau?

Das Somfy Smart Home-System besteht zum einen aus einer Steuerungszentrale, der TaHoma-Box, die mit meiner Fritz-Box verbunden wird. Eine spezielle Infrastruktur ist dafür nicht notwendig, nur eine Internetverbindung. An die TaHoma-Box kann dann jedes io-homecontrol-fähige Produkt, wie z. B. Bewegungsmelder oder Windmessgerät angeschlossen werden.

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Die Tahoma Box leitet dann alle Informationen an Sonnenschutz, Rollladen und Co. weiter. Dabei erhalte ich auch immer direkt eine Rückmeldung über die tatsächlich ausgeführten Befehle. Zusätzlich zu der Haussteuerung können alle Produkte auch via Wand-und Handsender bedient werden. Natürlich kann das Smart Home System auch jederzeit mit anderen Produkten nachgerüstet werden.

To be continue…

Hier kann die Tour als PDF herunter geladen werden

Unsere Huwwel-Kraxler Tour führte uns in diesem Jahr ins österreichische Montafon, genauer gesagt in das ca. 3800 Einwohner zählende Schruns. Schon Ernest Hemingway liebte angeblich den Charme dieses Ortes im Herzen des Montafon und verewigte die Erinnerungen in seinen Büchern. Allerdings machte der Ort auf uns keinen typisch alpenländischen Eindruck. Viele Betonbauten und einfache Flachdachhäuser wurden in den alten historischen Ortskern gebaut. Das hat den ersten Eindruck etwas getrübt. Unser Hotel, wo wir das Auto freundlicherweise abstellen konnten, machte allerdings einen sehr komfortablen Eindruck, der sich auch am Ende der Tour bestätigen sollte.

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Aber wir wollten uns ja nicht im Ort aufhalten. Vielmehr sind wir direkt, ohne Zeit zu verlieren, mit dem Bus zum Einstiegsort der Tour nach Latschau zum Stausee gefahren. Da die Anreise nach Schruns wegen der vielen Staus doch länger als geplant war, mussten wir auf der ersten Etappe einen Zahn zulegen.

Die gesamte Tour führte uns durch das Bergmassiv des Rätikons. Die Rätikonkette liegt im Dreiländereck Liechtenstein-Österreich-Schweiz. Der Gebirgszug ist geprägt durch eine imposante, meist felsig schroffe Bergkulisse, die von sanfteren, gletschergeformten Landschaften umschlossen wird. Abseits von den großen Ballungszentren öffnet sich hier ein für mitteleuropäische Begriffe unermesslicher Erholungsraum, ein Gebiet mit weitgehend intakt belassener, gebirgig rauer Natur. Wandern im Rätikon hat Tradition.

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Früher wurden die alten Hohlwege und Bergpfade von der Bevölkerung als einzige Erschließung im Gebirge genutzt, vorwiegend von Bauern, Älplern und angesichts der nahen Landesgrenze auch von Schmugglern. Wer sich im steilen Gelände bewegen wollte, musste zu Fuß gehen. Die heutigen Wanderrouten decken sich oft mit den alten Verbindungswegen.

Auf der Tour konnten wir sämtliche Wetterverhältnisse genießen. Los ging es Donnerstags mit ca. 32 Grad im Schatten, Freitags sank dann die Temperatur auf herbstliches Niveau, in der Nacht von Freitag auf Samstag wurden die Gipfel dann mit einer Schneeschicht überzogen.

Erste Etappe: Stausee Latschau zur Lindauer Hütte

Bei hochsommerlichen 32 Grad wanderten wir von der Mittelstation der Golmerbahn der Beschilderung „Lindauer Hütte“ folgend vorbei am Hotel Montabella und an vielen Ferienhäusern den Berg hinauf. Der Wanderweg führte stetig ansteigend durch das schöne Gauertal mit Blick auf die drei Türme und zur Schesaplana, dem mit knapp 3000 Meter höchsten Berg des Rätikons.

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Nach ca. 3 Stunden, 6,5 km Strecke und 667 bewältigten Höhenmetern erreichten wir dann die Lindauer Hütte, die zurzeit umgebaut wird. Inmitten der traumhaften Bergkulisse des Rätikon liegt die DAV-Hütte am Ende des Gauertals und am Fuße der Drei Türme auf 1.744 Metern Seehöhe.

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Nach einem ersten erfrischenden Bier und einer Dusche servierte uns das freundliche Servicepersonal ein gut bürgerliches, hervorragend schmeckendes Essen. Die Hütte war sehr gut besucht. Eine Gruppe lustiger junger Bergsteiger-/innen brachte mir ihrer Musik mit Gitarrenbegleitung Stimmung in die Bude. Nach einigen Gläsern des kühlen Gerstensaftes gingen wir dann gegen 22:00 Uhr in unser sehr schönes Lager.

Zweite Etappe: Von der Lindauer Hütte zur Tilisunahütte

Trotz schlechter Wettermeldungen konnten wir am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück bei sonnigem, aber kühlem Wetter die nächste Etappe in Angriff nehmen. Von der Streckenlänge eher kurz (ca. 4,2 km), aber sehr steil ist diese Etappe über den Bilkengrat und die schwarze Scharte zur Tilisunahütte. Von der Schwarzen Scharte, die ihren Namen wegen des dunklen vulkanischen Gesteins (Serpentinit) hat, hatten wir einen fantastischen Blick auf die mächtigen Drei Türme. Allerdings war es mittlerweile so kalt, dass man meinte, man hätte keine Kleider am Leib.

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Die Tilisunahütte ist eine Berghütte des Österreichischen Alpenvereins, Sektion Vorarlberg. Sie liegt südlich von Tschagguns auf einer Höhe von 2211 m nördlich der Sulzfluh oberhalb des gleichnamigen Sees, in aussichtsreicher Lage mit Blick ins Montafon. Die Hütte bietet 35 Betten und 105 Matratzenplätze und ist in der Sommersaison von Mitte Juni bis Mitte Oktober bewirtschaftet.

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Erst vor ein paar Jahren frisch renoviert, machen ein schöner Gastraum und neue Zimmerlager einen sehr guten Eindruck. Der Blick von der Hüttenterrasse zeigt die gewaltigen Felswände der Weißplatte. Da wir die Hütte schon früh am Nachmittag erreicht hatten, machten wir noch einen Abstecher in Richtung dieser imposanten Felswand bis an die Österreichisch-schweizer Grenze. Auf der kleinen Tour sahen wir viele, nicht sehr scheue Murmeltiere.

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Zurück auf der Hütte freuten wir uns auf ein schmackhaftes Abendessen. Leider wurden wir hier etwas enttäuscht. Vom Hüttenwirt lautstark angepriesen, bestellten wir uns eine Portion Spaghetti Bolognese. Leider waren die Nudeln verkocht, die Sauce nicht gewürzt und der Preis mit 13 Euro incl. eines ebenfalls ungewürzten kleinen Salates doch sehr hoch…

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Daher war dann auch der Abend recht kurz. Voller Hoffnung, dass der gemeldete Starkregen und der Temperatursturz auf den Gefrierpunkt doch nicht eintreten, gingen wir früh in unser Nachtlager.

Dritte Etappe: Von der Tilisunahütte zurück nach Latschau

Am nächsten Morgen war es zwar kalt, trüb, neblig und es nieselte leicht, aber die Wolken hatten sich über Nacht abgeregnet. Mit starkregen und Schnee war also nicht mehr zu rechnen. Nach dem Frühstück konnten wir dann den Rückweg antreten. Nach kurzer Zeit verzog sich auch der Nieselregen. Wenn das Wetter so eingetreten wäre, wie in der Vorhersage angekündigt, hätten wir auf der Hütte ausharren müssen, da der Rückweg über 7 km und 1350 Höhenmeter doch sehr steil und glitschig war.

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Über einen breiten Forstweg ging es am Tilisunasee vorbei wieder Richtung schwarze Scharte. Anschließend wurde in einem kurzen, aber sehr steilen Anstieg, teilweise durch Geröllfelder der Schwarzhornsattel erreicht. Hier hatte man wieder einen herrlichen Ausblick, der durch Wolken leider etwas getrübt wurde.

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Über einen mit Seilen gesicherten Steig ging es dann über Alpenrosenhänge weiter abwärts Richtung Tobelsee. Wir stiegen weiter zur Sennalpe Alpila ab, die bei unserer Ankunft aber leider schon geschlossen war. Unseren Besuch haben wir aber wie auch anderswo mit einem Huwwel-Kraxler Aufkleber kenntlich gemacht.

Danach ging es durch einen sehr steilen, rutschigen Waldabstieg weiter Richtung Latschau. Nach 4 Stunden und 1350 Höhenmetern erreichten wir schließlich ausgepowert wieder unseren Ausgangspunkt, den Stausee Latschau. In der Jausen Station der Golmerbahn stärkten wir uns dann mit Bratwurst, Pommes und Bier und fuhren anschließend wieder mit dem Bus bergab nach Schruns.

Nach dem Bezug der Zimmer und einer ausgiebigen Dusche machten wir noch einen Bummel durch Schruns, bevor wir uns mit einem hervorragenden 5-Gänge Menü und ein paar Flaschen Grünem Veltliner in unserem Hotel Zimba verwöhnen ließen.

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Am nächsten Morgen ging es dann, leider wieder mit viel Verkehr und Stau zurück ins Saarland. Wir waren uns alle einig, dass unsere Huwwel-Kraxler Tour 2017 wieder ins Montafon führen wird, dann Richtung Silvretta mit der Saarbrücker-, Tübinger- und Wormser Hütte….

Den Produkttest kann man hier auch als pdf-Dokument herunter laden !

Bei dieser Uhr handelt es sich nicht um eine Laufsportuhr wie z.B. beim Garmin Forerunner 235, sondern eher um eine GPS-Multisportuhr für Bergläufe, Tourengehen und Kraxeln. Aber auch viele Funktionen der Garmin Forerunner 235 hat die Suunto zu bieten. Meine Aufgabe ist es nun, die Funktionen der Uhr zu testen.

Der Markt der GPS-Uhren ist mittlerweile hart umkämpft. Konnte früher der finnische Pulsuhren-Spezialist Polar noch ganz gut mithalten (ich hatte vorher auch immer nur Polar-Uhren für den Sport), gehen der ebenfalls finnische Kompass-Experte Suunto sowie die amerikanischen GPS-Pioniere von Garmin heute meistens als “Sieger” aus diversen Tests hervor. Polar ist zwar bei den Insidern der Laufsportszene noch gut dabei, im Outdoor-Bereich führt hingegen kein Weg an Suunto oder Garmin vorbei.  Da ich auch einen Garmin Forerunner 235 mein eigen nennen darf, bin ich also mit meinen Uhren jetzt bestens ausgestattet.

Die Firma Suunto kannte ich bisher nur vom Namen her. Ich hatte noch kein Produkt des finnischen Herstellers. Bis heute hatte ich mich nur mit Polar oder Garmin Uhren beschäftigt. Daher freue ich mich auf den Test der neuen Ausdauersportuhr Suunto Ambit3 vertical.

Suunto ausgepackt

Die Trageeigenschaften

Der erste Eindruck nach dem auspacken der Suunto Ambit3 vertical ist schon mal sehr positiv. Die Multisportuhr erscheint sehr gut verarbeitet. Mit dem Neongrünen Armband fällt sie auf jeden Fall gut auf. Die Suunto Ambit3 vertical ist schlanker als ihre Vorgänger. Das wurde dadurch erreicht, dass die GPS-Antenne in den Uhrenring verbaut wurde. Das macht die Vertical mit 74g auch sehr leicht. Sie schmiegt sich dank des Silikonbandes angenehm um das Handgelenk. Die Uhr sitzt fest und verrutscht auch bei schwitzigem Arm nicht. In der Verpackung ist zusätzlich noch ein USB-Ladekabel und der neonfarbene Brustgurt enthalten.

Da die Herzfrequenzmessung über eben diesen Bluetooth-Brustgurt erfolgt, kann man die Uhr auch über der Jacke tragen, was in der kalten Jahreszeit von Vorteil ist. Als positiv kann man schon gleich herausstellen, dass das Uhrenglas erstens richtiges Saphirglas ist und zweitens etwas tiefer als der Uhrenrand in der vertical eingearbeitet ist. Das beugt lästigen Kratzern vor, die sich im Laufe der Zeit negativ auf die Ablesbarkeit auswirken würden. Vergleichbare Konkurrenzmodelle haben meistens Kunstoffglas.

Ablesbarkeit drinnen/draußen (Sonneneinstrahlung)

Die Ablesbarkeit der monochromen Anzeige ist sehr gut. Alle Daten werden gut ablesbar dargestellt. Auch lästige Pixelfehler konnte ich nicht feststellen. Bei Sonneneinstrahlung lässt sich die Uhr sehr gut ablesen. Auch ohne meine Brille kann ich, zumindest die wichtigen Daten, hervorragend auch während eines Laufes lesen.

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Alltagstauglichkeit

Da die Uhr vom Design her sehr schön gestaltet ist und die verwendeten Materialien auch nicht billig erscheinen, lässt sich die Uhr auch im beruflichen Alltag tragen. Einzig das Armband sollte man dann etwas dezenter wählen. Wechselarmbänder gibt es in den verschiedensten Farbstellungen. Ich würde für den Alltag ein schwarzes Armband wählen. Aber Farbe ist ja bekanntlich auch Geschmackssache.

GPS und Akkulaufzeit

Das GPS-Signal wird von der Suunto sehr schnell gefunden. Bei mir dauerte es nur so ca. 2-3s, bis das Signal in voller Stärke zu Verfügung stand. Allerdings war bei meinen Tests auch immer gutes Wetter. Im Urlaub in Ruhpolding hat es die ersten beiden Tage geregnet. Auch bei diesem sehr schlechten Wetter war das Signal sehr schnell gefunden. Auch konnte ich während des Lauftrainings und der Wandertouren keine Signalabbrüche feststellen. Für Mehrtagestouren (Hüttentouren) würde ich aber empfehlen, einen zusätzlichen Akku mitzunehmen, um die Uhr bei Bedarf aufladen zu können.

Die Akkulaufzeit der Suunto Ambit3 ist im Vergleich zu meiner Garmin Forerunner 235 besser. Bei unseren Wandertouren habe ich die Uhr auf 1 Signalermittlung pro Sekunde eingestellt. Der Akku hielt 6 Tage, ohne dass ich nachlasen musste. Bei einer reinen Passiv-Nutzung, also ohne GPS- und Bluetooth-Aktivierung gibt der Hersteller mehr als 100 Stunden Akkulaufzeit an. Die Zeit wurde bei meiner Uhr auch mit GPS-Nutzung übertroffen.

Damit liegt die Suunto Ambit3 vertical im Test deutlich über dem Durchschnitt. Auf mehrtägigen Berg- oder Trekkingtouren sollte man den GPS-Sensor der Uhr jedoch deaktivieren oder wie schon erwähnt einen zusätzlichen Akku mitnehmen.

Bei einer Laufrunde habe ich die durch GPS ermittelte Strecke der Suunto mit der ermittelten Strecke einer Garmin Forerunner 235 verglichen. Hier konnte ich einen Unterschied von 40m auf einen Kilometer Strecke zwischen der Suunto und der Garmin feststellen. Ich denke mal, diese Abweichung ist aber verschmerzbar.

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Herzfrequenzmessung

Der HF-Gurt hat die gleiche Farbe wie die Uhr. Schönes Neon grün. Der Gurt an sich ist aus Stretch Material gefertigt. Er lässt sich angenehm auf der Haut tragen und verursacht auch keine Hautrötung oder ähnliches. Ich habe den Gurt auch über Nacht getragen, um die Schlaffunktion der Uhr zu testen. Das Öffnen und Schließen ist sehr einfach. Man muss den Gurt nur ineinander verhaken. Die Verbindung des Sensors mit der Uhr geht auch sehr schnell. Mehr als 1-2s sind dafür nicht nötig.

Die Genauigkeit der Herzfrequenzmessung ist sehr gut. Die Messung funktionierte bei mir sogar, ohne die Kontakte am Gurt vorher anzufeuchten. Ich habe die Messwerte mit denen bei einem Belastungs-EKG ermittelten Werte auf dem Ergometer verglichen (Meine Ehefrau macht diese EKG’S, daher konnte ich den Test gut durchführen). Die Messwerte sind nicht wesentlich von denen des medizinischen Messgerätes abgewichen.

Klasse finde ich, dass der HF-Gurt selbst ermittelte Daten speichert, falls die Uhr nicht am Mann ist bzw. wenn ich ein Schwimmtraining aufzeichnen möchte.

Schlafauswertung – Erholungsstatus feststellen

Mit der Uhr ist es auch möglich, den Schlaf zu kontrollieren. Allerdings ist erst mal die Uhr nicht gerade klein und den Gurt, der beim Sport eigentlich nicht hinderlich ist, merkt man dann doch mehr, wenn man sich hinlegt. Muss man nicht unbedingt haben. Mich hatte der Gurt nachts geweckt und ich musste das Teil ablegen. Was ich aber gut finde, ist die Ermittlung des Ruhepulses kurz nach dem Wachwerden.

Smartwatchfunktionen

Die Suunto Ambit3 vertical verfügt auch über diverse Smartwatch-Funktionen. So werden beispielsweise Benachrichtigungen wie Anrufe, Text- und Facebook Nachrichten direkt auf der Ambit3 angezeigt. Man kann auch von unterwegs Daten synchronisieren, hochladen und mit anderen teilen. Diese Funktion ist für mich von Vorteil, da ich nicht immer mein Smartphone rausholen muss, wenn eine Nachricht kommt. Bei meinem Test hat die Verbindung des Smartphones mit der Uhr über eine Distanz von ca. 10m funktioniert.

Es werden alle Nachrichten (Mails, Facebook, SMS) auf der Uhr angezeigt. Um die gesamte Nachricht zu lesen, soll man laut Bedienungsanleitung im Startmenü auf den Punkt „Benachrichtigungen“ wechseln. Diesen Menüpunkt konnte ich aber leider bis heute nicht auf der Uhr finden. Das hat bei mir nicht funktioniert!

Training mit der Uhr

Ein für mich wichtiges Feature der Uhr ist die Vibrations-Funktion der Ambit3 Vertical. Bei Eingabe von Herzfrequenzgrenzwerten, bei den Trainingszeiten und der Pace vibriert die Uhr. Auch der Tastendruck wird mittels Vibration mitgeteilt. Dadurch muss man nicht immer auf die Uhr sehen. Die Uhr vibriert ca. 3-mal. Die Vibrationen spürt man sehr gut. Ich habe die Uhr auch mal über meiner Laufjacke getragen. Sogar dann waren die Vibrationen noch gut spürbar.

Sehr gut finde ich die Anzeige der empfohlenen Erholungszeit und auch die Zusammenfassung der zurückgelegten Höhenmeter. Mit dieser Empfehlung kann man das nächste Training sehr gut einplanen.

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Auf der Tour unterstützt die Power Anzeige der Uhr beim Einteilen der Kraftressourcen. In diesem Anzeigemodus erfährt man Details über den Schwierigkeitsgrad und den dafür nötigen Kraftaufwand für die aktuelle Route.

Den integrierten Kompass habe ich bei den Touren nicht benötigt, da man heutzutage immer ein Smartphone an der Hand hat und die Route auf dem großen Display besser verfolgen kann. Wenn man aber nur mit der Uhr unterwegs ist, kann einem der Kompass bestimmt auch mal aus einer misslichen Lage helfen, falls man sich mal verlaufen hat.

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Man kann mit der Suunto Ambit3 vertical einfach drauf loslaufen oder mit Suunto Movescount  individuelle oder vorgegebene Trainings planen und diese auf das Gerät übertragen. Dabei sind die Trainings auch mit Zielvorgaben (wie HF-Bereich, Pace, Geschwindigkeit oder Schrittfrequenz) für jeden Trainingsabschnitt sowie für verschiedene Distanzen, Zeiten und Kalorienwerte erstellbar.

Gestartet wird die Trainingseinheit mit einem Druck auf die der Läufersymbol-Taste, woraufhin die Suunto nach GPS-Satelliten sucht. Das geht recht flott, vor allem, wenn man in der Gegend schon mal mit der Suunto aktiv war. In der Regel dauert es dann weniger als 5 Sekunden.

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Was mir bei der Suunto fehlt, ist bei der Zusammenarbeit der Uhr mit der Mobile App die Ansage der Rundendaten wie Pace, zurückgelegte Kilometer, durchschnittliche HF etc. Diese Funktion würde ich als sehr nützlich empfinden, da ich nicht immer auf die Uhr sehen muss. Von Runtastic und der Garmin App bin ich an diese Funktion gewöhnt und möchte sie auch nicht missen. Vielleicht hat Suunto ja ein Einsehen und liefert hier ein Update nach. So muss ich parallel zu der Suunto immer noch die Runtastic-App mitlaufen lassen, um meine Runden angesagt zu bekommen.

Wenn man mehrere Sportarten in einem Protokoll haben möchte, kann man die Sportart innerhalb einer Trainingseinheit wechseln. Das bieten auch nur wenige Sportuhren. Diese Funktion finde ich sehr vorteilhaft, da ich auch schon mal eine Runde Rad fahre und anschließend eine Laufeinheit dahinter hänge. Besonders gut geeignet ist diese Uhr natürlich für Triathleten.

Tipp: Beim Start eines Trainings und beim Stoppen sollte ein Start- und Stoppzeichen groß auf dem Display eingeblendet werden. Die Start- und Pausenzeichen im oberen Teil des Displays ist sehr klein und man kann nicht genau sehen, ob das Training läuft oder ob es pausiert.

Nach dem Training kann man alle relevanten Daten gut lesbar auf der Uhr anzeigen lassen.

Anschließend werden die Werte dann in die Movescount App auf dem Smartphone und im Netzt bereitgestellt. Hier kann man dann super alle gemessenen Werte nachschauen. Die App ist auch sehr übersichtlich gestaltet. Ein klarer Vorteil gegenüber der doch sehr unübersichtlichen Garmin APP.

Laufbandtest

Auf dem Laufband habe ich die Suunto mit der Garmin verglichen, um zu ermitteln, wie sich die Daten gegenüber denen des Laufbandes verhalten. Ich habe 45 min. mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten trainiert. Gehen mit 7,5 km/h und gemütliches Laufen mit 9 km/h waren die Grundlage für die Ermittlung der Herzfrequenz.

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Die Suunto hatte die Verbindung mit dem HF-gurt sehr schnell aufgebaut. Beide Uhren zeigten auch über fast die ganze Zeit fast gleiche Werte der Herzfrequenz an. Allerdings hatte der Garmin zwischenzeitlich Peaks von ca. 180 bpm. Das kann eindeutig nicht richtig sein. Hier hat die Suunto mit dem HF-Gurt ganz klare Vorteile. Aber die haben sich ja auch schon beim Test auf dem Ergometer herausgestellt.

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Die ermittelte Durchschnittsgeschwindigkeit und die zurückgelegten Kilometer stimmten nicht ganz mit der Anzeige des Laufbandes überein. Allerdings bin ich mit auch nicht sicher, ob das Laufband hier richtige Werte anzeigt.

Wandern

Bei der ersten Wandertour in unserem Urlaub in Ruhpolding habe ich die Funktionen für Bergsportler getestet. Die gewünschte Tagestour kann man vorher am Rechner planen oder sich eine Tour im Netz suchen. Hier ist es dann möglich, sich eine Route auf die Suunto zu laden.

Klasse finde ich die Anzeige der empfohlenen Erholungszeit und auch die Zusammenfassung der zurückgelegten Höhenmeter. Mit dieser Empfehlung kann man das nächste Training sehr gut einplanen.

Auf der Tour unterstützt die Power Anzeige der Uhr beim Einteilen der Kraftressourcen. In diesem Anzeigemodus erfährt man Details über den Schwierigkeitsgrad und den dafür nötigen Kraftaufwand für die aktuelle Route.

Wenn man den Rückweg nicht mehr findet, ist es möglich, sich diesen auf der Uhr mit einer „Zurückholfunktion“ anzeigen zu lassen. Hier wäre aber ein Zusammenspiel mit der App auf dem Smartphone wünschenswert ( Ansagen wie bei einem Navi wären hilfreich). Aber es handelt sich ja um eine Sport Uhr und kein vollwertiges Navi.

Höhenmesser und barometrische Luftdruckmessung

Eine sehr gute Funktion der Suunto sind die Routeneinstellungen und die Höhenmeter für Bergwanderer und Alpinsportler. Die Suunto Ambit3 hat im Aktivmodus ein Höhenprofil, auf dem man den bewältigten Steigungsverlauf sowie die bereits zurückgelegten Höhenmeter auf einem Blick sehen kann. Zudem lässt sich auch der aktuelle Steigungswinkel ablesen. Folgt man einer auf der Uhr installierten Route, kann man die Höhenmeter ablesen, die man noch vor sich hat. Natürlich zeigt die Uhr auch die zurückgelegten Höhenmeter an. Zurückgelegte Höhenmeter, aber auch die noch vor uns liegenden Höhenmeter wurden mir angezeigt.

Für unsere Bergtouren ist das ein gutes Feature, da man so eine bessere Übersicht über die noch kommenden Teilabschnitte der Tour hat und so auch die Pausen und die Wandergeschwindigkeit besser planen kann.

Auch eine Messfunktion des Luftdrucks ist zu nennen. Diese Funktion ist ein netter Zusatz, für mich aber eher uninteressant.

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Kompass

Den integrierten Kompass habe ich bei den Touren nicht benötigt, da man heutzutage immer ein Smartphone an der Hand hat und die Route auf dem großen Display besser verfolgen kann. Wenn man aber nur mit der Uhr unterwegs ist, kann einem der Kompass bestimmt auch mal aus einer misslichen Lage helfen, falls man sich mal verlaufen hat.

Fitnesstracking

Eine Funktion, die ich auf jeden Fall haben möchte, ist das Fitnesstracking. Diese Funktion bietet die Ambit3 vertical auch. Hiermit überwache ich meine täglichen Aktivitäten. Leider wird die Schrittanzahl, die man pro Tag zurücklegt, an der Uhr nicht angezeigt. Das finde ich eigentlich schade, da dies eine grundlegende Funktion des Fitnesstrackings ist. Die verbrauchten Kalorien werden geschätzt. Allerdings ist es nicht möglich, zusätzlich (in der Movescount-App) die dem Körper hinzu gefügten Kalorien mit in die Auswertung zu übernehmen. Diese Funktion stellt der Garmin Forerunner 235 in Zusammenarbeit mit der App „MyFitnessPal“ zu Verfügung. Ob man das braucht sei dahin gestellt.

Movescount App im Internet

Mittlerweile bieten alle Sportuhrenhersteller auch Auswertemöglichkeiten des Trainings oder der Wandertouren im Internet an. Die mit der Uhr erfassten Daten können im Internet bzw. auch auf der Smartphone App ausgewertet werden. Und das ist auch der eigentliche Grund, warum ich mit Laufsportuhren unterwegs bin. Ich möchte meine Läufe bzw. meine Touren analysieren, um mit den Ergebnissen der Auswertung eine bessere Trainingssteuerung zu ermöglichen. Das Portal „movescount“ von Suunto kannte ich vorher noch nicht. Die letzten Jahre hatte ich meine Trainings immer in Runtastic erfasst.

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Das Onlineportal „movescount“ finde ich aber aktueller und moderner. Damit man die Multisportuhr mit dem Onlineportal verbinden kann, musste „Moveslink2“ heruntergeladen und installiert werden. Bei der ersten Verbindung mit dem Onlineportal wurde dann direkt eine neue Firmware auf die Uhr aufgespielt. Die Aktualisierung hat ca. 5 Minuten gedauert.

Beim ersten Besuch der Website muss man etwas Zeit investieren, um sich zurecht zu finden. Das Portal ist etwas anders aufgebaut als andere Sportportale wie Runtastic oder Komoot.

Vom Design her finde ich das Portal aktuell und modern. Wenn man sich ne Stunde mit dem verschiedenen Seiten beschäftigt hat, findet man sich auch gut zurecht. Wie auch andere modern gestaltete Portale ist alles in schwarz gehalten. Das ist aktuell halt der Mainstream. Mir gefällt es aber sehr gut.

Die Möglichkeit, Trainingsprogramme zu erstellen, ist für eine gute Trainingssteuerung sehr vorteilhaft. Man kann zwischen leichten und schweren Übungen und Ausdauereinheiten wählen. Die Auswahl an Trainingsprogrammen ist enorm groß. Anscheinend entwickelt sich hier eine weltweit riesige Community, die Beiträge zu dem Portal leistet.

Für alle möglichen Daten gibt es Auswertemöglichkeiten. Balkendiagramme kann man einzeln betrachten oder die verschiedenen Daten übereinandergelegt vergleichen.

Was ich sehr schön finde, ist die Möglichkeit, bis zu acht Bildern pro Move zu speichern. Eine schöne Funktion, wenn man rückblickend mal seine Moves betrachtet und so auch die Touren visuell wieder in Erinnerung rufen kann.

Außer den Trainingsprogrammen ist es auch möglich, Wanderrouten zu planen und diese dann auf die Uhr zu überspielen. Für mich ein großer Pluspunkt für unsere Wander- und Klettertouren in den verschiedenen Regionen der Alpen.

Die Apps, die im Online-Portal angeboten werden sind leider etwas unverständlich. Die Beschreibungen teilweise nicht nachvollziehbar, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass hier viele verschiedene Entwickler am Werk sind. Hier wäre es besser, wenn die Apps auch nach Land geordnet werden könnten.

Movescount mobile App für iOS

Ohne die passende Software für das Smartphone ist die Suunto Ambit3 vertical wie auch alle anderen Sportuhren natürlich nur die halbe Miete.

Die Auswertung der Daten mache ich direkt nach einer Tour oder wie bei Suunto genannt nach einem Move gerne mit einer Smartphone App. Bei diesen kleinen Programmen ist für mich Garmin hier klar im Vorteil. Die Suunto App zeigt nur die Karte der Tour, Distanz, Kalorienverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit und die Herzfrequenz (inkl. Graph) sowie Pace und Höhengraph an. Allerdings ist es möglich, einen kleinen Film aus der Aktivität heraus zu erstellen. Die Datenfelder der Uhr können über die App angepasst werden, neue Screens für die Uhr können erstellt werden. Das ist sehr nützlich, da man hiermit seine Anzeige während einer Tour sehr gut anpassen kann.

Leider gibt es keine Möglichkeit, eine alternative Uhrenoberfläche auf die Uhr zu laden. Es wäre schön, wenn man sich das Hauptdisplay auch nach seinen eigenen Vorstellungen designen könnte.

Die Garmin Connect App (iOS) macht auf der Startseite das gleiche, zeigt auf vielen weiteren Seiten aber auch alle mit der Uhr aufgezeichneten Werte an. Auch Schritte, Schlafauswertung, Gewichtsverlauf etc. werden hier angezeigt. Viele weitere Auswertungen sind hier möglich, unter anderem auch das Hinterlegen der Ausrüstung (Schuhe).

Für mich allerdings der größte Nachteil der Suunto App ist das Fehlen der sprachlichen Rundenansagen. Ich lasse mich gerne bei einem Lauf über Pace, Herzfrequenz, zurückgelegte Strecke etc. informieren. Die Suunto App bietet das leider gar nicht, Garmin macht diese Sprachdurchsagen.

Meiner Meinung nach am besten gelöst ist das allerdings bei der Runtastic-App. Hier sollte Suunto nochmals nachbessern.

STRYD Sensor

Nicht getestet habe ich die Zusammenarbeit der Suunto Ambit3 vertical mit dem STRYD-Sensor, da ich einen solchen nicht zu Verfügung habe. Vor dem Test der Uhr war kannte ich diesen Sensor noch gar nicht. Die Uhr verfügt über die Möglichkeit, sich mit dem Sensor zu koppeln. Wenn man ein solches Teil sein Eigen nennt, kann man via Livetracking seine energetische Verfassung als „Watt-Zahl“ (wie auf einem Ergometer) auf der Uhr ablesen. Da mit diesem Sensor in Verbindung mit der Suunto aber weitere Auswertungen möglich sind, werde ich mir den STRYD eventuell doch noch zulegen.

Fazit

Die Suunto Ambit3 vertical wurde von mir in unterschiedlichen Bedingungen getestet. Beim Laufen draußen, auf dem Laufband, bei Spaziergängen mit meinem Deutschen Schäferhund Dexter, beim Wandern im Ruhpolding-Urlaub und beim Radfahren konnte ich mich von den verschiedenen Funktionen der Multisportuhr überzeugen.

Da ich auch eine Garmin Forerunner 235 mein Eigen nennen kann, konnte ich die beiden Uhren und auch die zugehörigen Auswertungen im Netz und mit der Mobil App auf meinem iPhone vergleichen.

Ich finde die Suunto Ambit3 vertical als eine ausgereifte, multifunktionale Sportuhr, die mich in allen sportlichen Betätigungen unterstützen kann. Sie hat gegenüber der Garmin Forerunner 235 einige Vorteile, aber auch für mich erkennbare Nachteile. Was ich mir wünschen würde, wäre die Funktion der Herzfrequenzmessung direkt am Handgelenk, wie das der Garmin bietet.

Beim Laufen stört mich der HF-Gurt der Suunto nicht. Allerdings empfand ich den Gurt bei einer normalen Wanderung oder Spaziergang mit meinem Hund als etwas störend. Aber man muss den Gurt ja auch nicht immer tragen.

Ein sehr großer Vorteil ist für mich das Saphirglas und der Metallring mit der integrierten GPS-Antenne. Hier halte ich die Suunto auf jeden Fall als viel robuster als den Garmin, der nur ein einfaches Plastikglas hat.

Ein für mich großer Nachteil, was aber nichts mit der Uhr an sich zu tun hat, ist das Fehlen der Rundenansagen in Verbindung mit der Mobile App. Diese Funktion sollte Suunto auf jeden Fall als Update nachliefern!

Es sollte möglich sein, das Hauptdisplay der Uhr anzupassen. Ich würde gerne mit einem Blick die Uhrzeit, die zurückgelegten Schritte pro Tag und den Akkustand ablesen können. Das bietet die Uhr leider nicht.

Natürlich ist die Uhr mit einem Listenpreis von 469€ incl. HF-Gurt auch nicht gerade preisgünstig. Aber Qualität hat halt ihren Preis. Ich jedenfalls finde die Uhr als eine Bereicherung für mein sportliches Training und möchte sie auch nicht missen.

Wie schon im 2. Teil meines Laufuhrentests erwähnt wurde ich vom Tourismusamt Ruhpolding zum Produkttester der Suunto ambit3 vertical ausgewählt. Die Firma Suunto kannte ich bisher nur vom Namen her. Bisher hatte ich mich nur mit Polar oder Garmin Uhren beschäftigt. Daher freue ich mich auf den Test der neuen Ausdauersportuhr des finnischen Herstellers.

Suunto ausgepackt

Da ich seit einiger Zeit auch im einen Garmin Forerunner 235 mein Eigen nennen darf, liegt es nahe, die beiden Laufsportuhren auch direkt zu vergleichen.

In diesem 3.Teil meines Sportuhrentests will ich aber erstmal die Multi-Sport Uhr Suunto Ambit3 vertical mit ihren Eigenschaften vorstellen.

Mit der Ambit3 Vertical spricht Suunto vor allem Trailrunner, Mountainbiker, Tourengeher aber auch Laufsportler an, die viel Wert auf die Höhenmeter legen. In der Vertical wurden dazu einige Neuerungen implementiert. Der GPS Sensor ist erstmals in den Uhrenring verbaut worden. Die Uhr ist daher flacher als ihre Vorgänger geworden. Das macht die Vertical 74g leicht. Allerdings ist sie gegenüber der Garmin etwas dicker und auch 30g schwerer, was aber auf keinen Fall negativ auffällt Sie schmiegt sich dank Silikonband angenehm um das Handgelenk. Zusätzlich wurde zum GPS auch noch das russische GLONASS implementiert.

Suunto Training

Softwareseitig glänzt die Ambit3 Vertical mit einer Höhenprofil-Anzeige für eigene Tracks. Sie zeigt nicht nur die bereits zurückgelegten Höhenmeter, sondern auch die aktuelle Position auf dem Höhenprofil und die verbleibenden Höhenmeter bis zum Ziel an.

Je nach Intervall sind 10 bzw. 15 Stunden Akkulaufzeit von Suunto angegeben. Das GPS Signal kann entweder in 1s- oder 5s-Intervallen genau aufgezeichnet werden.

Leider ist bei dieser Uhr für die Herzfrequenzmessung immer noch ein Brustgurt zu tragen. Hier hat der Garmin schon mal einen für mich entscheidenden Vorteil. Der Garmin misst die HF direkt am Handgelenk. Allerdings ist der Pulsgurt laut Suunto Angaben der kleinste mit Bluetooth Smart kompatible Pulsgurt auf dem Markt. Er kann mit der Suunto Movescount App oder anderen Geräten verwendet werden, die mit Bluetooth Smart kompatibel sind.

Neben diesen Möglichkeiten bringt der Pulsgurt aber eine weitere Überraschung mit, über die andere Pulsgurte nicht verfügen: Er speichert die während Schwimmaktivitäten erfassten Herzfrequenz-Daten auf einen lokalen Speicher und synchronisiert diese mit der Uhr, sobald sie per Bluetooth wieder sichtbar ist. Das dürften wenige Sekunden, wenn nicht sogar Zeiten unter einer Sekunde sein. Nur Bluetooth Smart macht sowas zurzeit möglich.

Ein Pluspunkt der Suunto ist aber auf jeden Fall das Saphirglas. Dies ist tiefer in der Uhr eingelassen als der Uhrenrand. Hier hat der Garmin einen Nachteil. Das Glas des Forerunner ist aus Kunststoff und plan mit dem Uhrenrand verbaut. Das lässt auf jeden Fall einige Kratzer im Laufe der Nutzung erwarten.

Neu ist auch die Vibrations-Funktion der Ambit3 Vertical. Bei Eingabe von Herzfrequenzgrenzwerten, bei der Trainingszeiten und Pace vibriert die Uhr. Auch der Tastendruck wird mittels Vibration mitgeteilt.

movescount

Die Suunto Ambit3 vertical verfügt auch über diverse Smartwatch-Funktionen. So werden beispielsweise Benachrichtigungen wie Anrufe, Text- und Facebook Nachrichten direkt auf der Ambit3 angezeigt. Zusätzlich wird der Datenaustausch in Echtzeit möglich. Man kann auch von unterwegs Daten synchronisieren, hochladen und mit anderen teilen. Als Schmankerl wurde der Suunto Ambit3 ein Activity-Tracker eingebaut.

Weitere Funktionen sind:

  • Anzeige der Erholungszeit
  • Anzeige der geladenen Touren
  • Digitaler Kompass
  • Unterstützung der STRYD-Technologie (kann ich aber leider nicht testen)
  • Power-Anzeige für die Kraftressourcen
  • Bluetooth-Smart
  • HF-Messung funktioniert auch beim Schwimmen mit Bluetooth Smart Brustgurt.

Im nächsten Teil werde ich mich dann mit einem Lauftraining mit Höhenmeter-Anteil beschäftigen und die beiden Uhren vergleichen….