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Archive for the ‘Zukunftsort Reden’ Category

 

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Heute ist Barbaratag. Früher war das ein Feiertag in unserem kleinen Bundesland. Heute bei der Bevölkerung fast schon in Vergessenheit geraten. Das Saarland ist aus Kohle geboren. Über Jahrhunderte war unsere Region ohne ihren Kohlebergbau nicht vorstellbar. Im Juni 2012 endete der Steinkohlebergbau im Saarland. Nicht nur für die betroffenen Bergleute und ihre Familien war das ein tiefer Einschnitt. Es endete eine Ära, die das Saarland über Generationen geprägt hat – wirtschaftlich, sozial und kulturell. 

Auch die Landschaft sähe ohne die durch den Bergbau entstandenen Anlagen, Verkehrswege und Siedlungen ganz anders aus. Am letzten Wochenende wurde in der ehemalige Waschkaue des Bergwerks Reden auf über 1.300 m² die Ausstellung „Das Erbe – die Ausstellung zum Bergbau im Saarland“ eröffnet. In dieser 1.3 Mio. teuren Ausstellung werden die zentralen Aspekte der Gesellschafts-, Kultur, Wirtschafts- und Technikgeschichte des saarländischen Bergbaus visualisiert.

Ausstellung

„Das Erbe der Bergleute besteht nicht nur aus Fördertürmen und Bergehalden, sondern auch aus Mut, Fleiß, Disziplin, Ausdauer und Solidarität. Auch unser Vereinsleben, die selbstverständliche Nachbarschaftshilfe, unsere Einstellung zur Religion und zum Gemeinwesen haben wesentliche Wurzeln in der Kultur der Bergleute“ sagte die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer anläßlich ihrer Eröffnungsrede.

In der Ausstellung werden die Zusammenhänge der saarländischen Gesellschaft aus der untertägigen Arbeit der Bergleute erzählt. Dies wird anhand zahlreicher, originaler Exponate, sowie multimedialer Inszenierungen dargestellt, die neben der Arbeit auch das Leben der Bergleute und ihrer Familien, Siedlungen und Landschaften zeigen.

Ausstellung

Der international renommierte Schweizer Ausstellungsmacher Prof. Jürg Steiner hat hierfür einen kurzweiligen Rundgang konzipiert, der die Bergbau-Geschichte „von unten“ erzählt, gegliedert in drei Hauptthemen:

  • Zunächst die harte Arbeit unter Tage.
  • Dann die Alltags- und Sozial-Geschichte. Also das, was sich in unserer Gesellschaft mit dem Bergbau verändert hat.
  • Drittens: „Was bleibt“: Fördertürme, der Energie-Standort Saar sowie Werte und Traditionen aus dem Bergbau. Dies wird präsentiert in Form thematisch gegliederter „Stollen“ und „Querschläge“, die die Welt unter Tage mit dem übertägigen Leben verbinden: Gewerkschaften, Vereine, Religion, Politik und Familie.

Unser Huwel-Kraxler Kamerad Stefan Forster führt durch die Ausstellung und erklärt die Exponate, Zusammenhänge und Tätigkeiten der ehemaligen Bergleute an der Saar. Am Sonntag werden wir uns die Ausstellung auch ansehen…..

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Ein Berg und sein Umfeld im Wandel der Zeit

Der Bergbau im Saarland ist Geschichte. Kohle wird in unserem kleinen Bundesland nicht  mehr abgebaut. Viele alte Bergbauflächen liegen brach. Nicht so aber das Gelände des ehemaligen Bergwerkes Reden. Hier findet seit Jahren ein Prozess der Umstrukturierung statt, ohne aber die Vergangenheit aus dem Blick zu verlieren. Viel hat sich schon auf dem Gelände getan. Die Bergehalde Reden – früher grauschwarze Halde – heute ein Berg mit Zukunft !

Stefan Forster, Gästeführer der Gemeinde Schiffweiler, hat am letzten Wochenende in Zusammenarbeit mit der FunBerg GmbH ein Wanderung über den Zukunftsort Reden mit anschließendem bayrischem Frühstück in der Almhütte der FunBerg Saar angeboten.

Während der Wanderung erläuterte der Gästeführer die Entstehungsgeschichte der Bergehalde. An verschiedenen Stationen wurde den Besuchern die Frühzeit des Bergbaues anschaulich erläutert.

Der Begriff „Bergehalde“ setzt sich zusammen aus „Berge“ -nicht als Plural von Berg im topographischen Sinne zu verstehen, sondern als bergmännischer Ausdruck für „taubes Gestein“ – und „Halde“. Beim Abbau von Steinkohle fällt unvermeidbar taubes, d. h. nicht kohleführendes Nebengestein, die sogenannten Berge, an. In Reden, wo größtenteils Fettkohle gefördert wurde, bestand ein erheblicher Teil der geförderten Tonnage aus diesem Gestein. Dieses unbrauchbare Bergematerial wurde in der „Aufbereitung“ nochmals getrennt. Die grobkörnigen Feststoffe, die sogenannten Waschberge, wurden mit Förderbändern auf die „Halde“ transportiert. Dadurch entstanden über die Jahre die „Bergehalden“. Die „Flotationsberge“, die in der Aufbereitung von den Waschbergen getrennt wurden, landeten im „Absinkweiher“.

1943 wurde mit der Aufschüttung der Halde, damals noch als Spitzkegelhalde begonnen. im weiteren Verlauf wurde die Halde zur Tafelhalde ausgebaut. Heute hat die Halde eine Grundfläche von 56 ha und ein Volumen von ca. 45 Mio. m³. Direkt neben der Halde wurde der Absinkweiher angelegt.

Unser „Berg“ ist mittlerweile ein Anziehungspunkt für Wanderer, Spaziergänger, Skater, Mountainbiker und Läufer geworden. Überregional bekannt geworden ist die Redener Halde durch die erstmals 2009 stattgefundene „SR3 Sommeralm“.

Nchdem wir einiges Wissenswertes über den Zukunftsort und die Halde mit der Sommeralm erfahren hatten, kamen wir auch schon am Ziel unserer Sonntagswanderung, der Almhütte an. Hier spendierte uns die Fa. Schneider ein überaus reichhaltiges und köstliches bayrisches Frühstücksbuffet. Nach Weißwurst, O’batzda, Radi, Brezn und einer Maß ging es dann um die Mittagszeit wieder den Berg runter….

Jetzt freuen wir uns schon auf das Oktoberfest auf der Alm…..

Das Fotoalbum zur Tour gibt es hier !

 

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Die SR3-Sommeralm ist mit dem traditionellen Almabrieb bei herrlichem Wetter zu Ende gegangen. Weit mehr als 25.000 Besucher zählte man über die 10 Tage SR3-Sommeralm. Am letzten Tag, eigentlich der Tag mit dem schönsten Wetter, wollte jeder nochmals die Alm besuchen. Um 16:00 Uhr wurde dann zum Almabtieb aufgerufen. Die Menschenschlange, angeführt von einer Blaskapellle und den Tieren der Alm, wanderte in Reih und Glied ins Tal. Um 18:00 Uhr wurde dann schließlich das letzte Bier angezapft.

Auf ein neues im nächsten Jahr……

Bilder vom letzten Almtag

Bilder vom Samstag – Teil 2, 21.07.2012

Bilder vom Samstag – Teil 1, 21.07.2012

Bilder vom Freitag – Teil 2, 20.07.2012

Bilder vom Freitag – Teil 1, 20.07.2012

Bilder vom Donnerstag – Teil 2, 19.07.2012

Bilder vom Donnerstag- Teil 1, 19.07.2012

Bilder vom Mittwoch, 18.07.2012

Bilder vom Dienstag, 17.07.2012

Bilder vom Montag, 16.07.2012

Bilder vom Sonntag, 15.07.2012

Bilder vom Samstag, 14.07. 2012

Bilder vom Freitag, 13.07.2012

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Der erste Tag der Sommeralm ist Geschichte. Pünktlich um 17:00 Uhr ging es los mit dem Almauftrieb. Der Alm-Ebi und viele dem Wetter trotzende Besucher wanderten mit zur Alm. Noch fast trockenen Fusses erreichten alle den Gipfel, wo dann mit dem Fassanstich die Partytage auf der Halde in Reden eröffnet wurden.

Die Büddenbacher brachten ab 20:00 Uhr dann die Gäste mit ihrer Stimmungs-Party-Musik zum Mitschunkeln. Leider wurde der Regen immer stärker. Nach einer Stunde musste die Band dann ihre Sachen einpacken, da es eine Sturnwarnung gab. Hoffen wir auf besseres Wetter für die kommenden Tage. Allerdings sieht es heute morgen eher noch schlechter aus. Heute mittag kommen die Bergmusikanten der RAG-Bergkappelle auf die Alm, heute abend spielt Elliot, eine saarländische Band.

Mit dem Mott0: Es gibt kein schlechtes Wetter, s gibt nur schlechte Kleidung … Heute geht’s auf den Berg !!!

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Zum vierten Mal veranstaltet der Landkreis Neunkirchen und der Saarländische Rundfunk die SR3-SommerAlm auf der Bergehalde der ehemaligen Grube Reden in Landsweiler-Reden.

Der SR-Moderator Eberhard Schilling schlüpft erneut in die Rolle des „Alm-Ebi“ und wird zehn Tage lang seine neue Almhütte bewohnen. Viele tausend „Gipfelstürmer“, die die SommerAlm wieder zu einem einzigartigen Erlebnis in der Region werden lassen, werden in den 10 Tagen die Alm erklimmen.

Zwischen dem 13. und 22. Juli 2012 wird wieder ein buntes und abwechslungsreiches Programm geboten. Jeden Abend sorgen Live-Bands auf der SR 3-Bühne für tolle Stimmung und das ganz besondere Alm-Feeling. Highlights werden in diesem Jahr sicherlich die Auftritte der „Creedance Clear-Water Revival Band“, der Bee-Gees-Coverband „Night Fever“ und der saarländischen Lokalmatadoren „Elliot“. Aber auch die Büddenbacher, die nach dem Almauftrieb am ersten Tag auf der Bühne stehen, werden die Gäste bis spät in die Nacht zum Mitfeiern bringen.

Die Besucher können sich außerdem auf ein attraktives Rahmenprogramm aus lehrreichen und informativen Wanderungen, spannenden Radtouren und lustigen Alm-Spielen freuen. Die Kinder werden beim Trekking mit den Eseln und den Lamas oder bei den Fahrten mit der Almbahn tolle Abenteuer erleben. Für spektakuläre Aussichten in luftiger Höhe wird eine Fahrt mit einer 15 Meter hohen Hebebühne sorgen.

Einziger Wermutstropfen ist das angekündigte Wetter.  Aber wie man so schön sagt: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung….

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