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Archive for September 2017

Heute möchte ich mal kurz auf das von mir installierte System Homematic IP eingehen. Warum habe ich mich für dieses System entschieden?  Wie ich ja schon in meinem letzten Artikel zu diesem Thema geschrieben habe, gibt es mittlerweile eine Vielzahl verschiedener Anbieter von SmartHome-Systemen. Nach eingehender Recherche und Vergleich mit anderen Systemen haben sich für mich folgende Vorteile für die Verwendung von Homematic IP herauskristallisiert:

  • Das System ist sehr einfach zu bedienen. Die gesamte Lösung kann intuitiv über eine Smartphone-App eingerichtet und komfortabel über die App gesteuert werden.
  • HMIP ist mit dem IPv6 Standard für die Zukunft ausgelegt
  • Die Geräte nutzen Funkfrequenzen, die nicht durch WLAN, Bluetooth oder andere Funktechnik gestört werden können
  • HmIP ist das System mit dem höchsten Datenschutzstandard (TÜV-zertifiziert). Die Konfiguration der Einzelgeräte übernimmt der Homematic IP Cloud-Service, welcher ausschließlich auf deutschen Servern betrieben wird und damit sowohl europäischen (EU-DSGVO) als auch deutschen Datenschutzrichtlinien (BDSG) unterliegt.
  • Es werden keine personengebundenen Daten angefordert
  • Die Sendeleistung ist sehr gering gegenüber WLAN, hat aber trotzdem eine Funkreichweite von bis zu 400m (WLAN Geräte senden mit 200mW Sendeleistung, Homematic IP Geräte mit 10mW)
  • Die gesamte Kommunikation zwischen Access Point, Cloud und App erfolgt verschlüsselt.
  • Damit das System auch während eines Internetausfalls ohne Störungen weiterläuft, werden vom Homematic IP Cloud-Service alle notwendigen Verknüpfungen unter den Geräten ermittelt und daraufhin automatisch erstellt. Durch direkte Verknüpfungen zwischen den Geräten ist sichergestellt, dass der Betrieb selbst während eines Internetausfalls aufrechterhalten wird.

Auf die Sendeleistung und Sendedauer lege ich viel Wert, da mit der Zeit sehr viele Aktoren, Sensoren und Melder in unserem Haus eingebaut werden, die alle mehr oder weniger Funkstrahlen aussenden. Ich gehe mal von insgesamt ca. 40-50 Geräten aus, die final verbaut sein werden.

Die Sendedauer von Funktelegrammen für die Kommunikation zwischen Homematic IP Geräten bewegt sich im Millisekundenbereich und liegt in der Regel bei 10 bis 30 Millisekunden. Meist befinden sich die Geräte im „Schlafmodus“ und werden nur dann aktiv, wenn Statusmeldungen übermittelt werden. Wenn z. B. über den Wandthermostat eine neue Raumtemperatur eingestellt wird, weckt dieser die zugehörigen Heizkörperthermostate und überträgt die neue Soll-Temperatur.

Im Vergleich zu WLAN-, Mobilfunk- und DECT-Netzen, bei denen man von einer fast dauernden Funkaktivität ausgehen kann, senden HmIP-Geräte außerordentlich selten. Darüber hinaus gibt es für das von Homematic IP verwendete Frequenzband gesetzlich vorgeschriebene maximale Sendezeiten von 36 Sekunden pro Stunde und Gerät. Diese werden in einer normalen Installation allerdings bei Weitem nicht erreicht.

Bezüglich der Sendeleistung und Sendedauer lässt sich folgender Vergleich anführen:

Ein typisches Mobilfunkgespräch dauert etwa 5 Minuten bei einer durchgängigen Sendeleistung von mindestens 300 mW. Im Vergleich dazu sendet ein Homematic IP Aktor insgesamt ca. 1 Sekunde pro Tag bei 10 mW Leistung. Mit anderen Worten: Um die Funkbelastung eines fünfminütigen Mobilfunkgesprächs zu erreichen, müsste über 25 Jahre täglich ein Homematic IP Aktor geschaltet werden. Der Aktor müsste sich zusätzlich in unmittelbarer Nähe zum Körper befinden (vgl. Mobiltelefon am Ohr).

Dies kurz zu den Vorteilen des Systems Homematic IP.

Zur Zeit werden bei uns alle Rollläden getauscht und mit HmIP-Aktoren und Jarolift Motoren versehen. Es soll später möglich sein, die Rollläden über Temperatur, Sonneneinstrahlung, Rauchmelder, bei Sturmwarnung  etc. steuern zu können. Über die Steuerung – auch per Sprache – werde ich dann im nächsten Beitrag berichten.

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Um auch in der kühleren Jahreszeit nochmals etwas Sonne zu tanken und mal ein neues Urlaubsfeeling zu erleben, haben wir uns entschlossen, in diesem Jahr mal eine Kreuzfahrt durchs westliche Mittelmeer zu buchen. Da wir noch nie eine Kreuzfahrt gemacht haben – außer mal eine 3-Tagestour mit der MSC Fantasia von Kiel nach Oslo und zurück – sind die Vorbereitungen für diese Urlaubsreise natürlich etwas aufwendiger als normal.

  • Wie funktioniert das alles auf einem solch großen Schiff?
  • Was müssen wir alles vor der Reise bedenken?
  • Was müssen wir alles mitnehmen…..

Mittlerweile sind die Vorbereitungen aber alle abgeschlossen. Wir haben unsere Bordkarten erhalten, die Kabine ist bekannt – dank Aurea-Kategorie auf dem obersten Deck mit einem super Weitblick auf das Meer – und der Check-Inn ist auch schon erledigt. Erfreulicherweise gibt es auch hierfür schon eine eigene APP, mit der man sich über alles informieren und die notwendigen Formalitäten erledigen kann.

Unser Schiff – die MSC Meraviglia

Die MSC Meraviglia ist ein Schiff der neuesten Generation. Das im Juli 2017 vom Stapel gelaufene Flaggschiff der MSC hat 19 Decks, bietet Platz für 5714 Passagiere und ist mit seinen 315 Metern Länge das größte Kreuzfahrtschiff, das je in Europa gebaut wurde. Das Schiff ist voll digitalisiert. Passagiere per Smartphone mit dem Schiff vernetzt. Dazu gibt es ein Armband mit Chip, das die Kabinentür öffnet und Getränke an der Bar abrechnen lässt. Innerhalb des Schiffs registrieren 16.000 Kontaktpunkte und 700 Hot-Spots jede Bewegung.

Allerdings muss man diese digitalen Annehmlichkeiten nicht nutzen. Wer sich ohne Datenstrom auf der Kreuzfahrt bewegen möchte, kann auch die ganz normale Bordkarte nutzen.

19 Decks und 65 Meter Höhe gab es bislang in Europas Gewässern noch nicht – selbst der weltgrößte Kreuzfahrtkoloss „Oasis of the Seas“ endet bei Deck 18. Insgesamt bietet die MSC Meraviglia zwölf Restaurants: Die Liste reicht vom „Marketplace Buffet“-Restaurant mit 1338 Plätzen bis zur japanischen „Kaito Sushi Bar“.

Gespannt sind wir auf die über riesige Promenade mit ihren Boutiquen, Restaurants und Entspannungsbereichen mit dem weltweit längsten LED-Bildschirm auf See. Der 80 Meter lange LED-Himmel ist speziell designt, um mit besonderen Beleuchtungskonzepten und visuellen Elementen eine einzigartige Atmosphäre zu schaffen und als gesellschaftlicher Mittelpunkt des Schiffs zu dienen.

Da normalerweise auf allen Kreuzfahrtschiffen Essenszeiten festgelegt sind, haben wir uns entschlossen, die höchste Aurea-Kategorie zu buchen. Hier hat man eine große Kabine mit Balkon und Sitzecke, die Getränke sind in allen Bars und Restaurants inclusive und es besteht die Möglichkeit, zu freien Zeiten in speziellen Restaurants zu speisen. Auch ein privater Poolbereich nur für die Auea-Gäste steht uns zu Verfügung. Da wir nicht wie bei vielen unserer Landsleute die Unart an uns haben, schon morgens in aller Frühe Handtücher auf die Sonnenliegen zu verteilen, kommt uns dies sehr gelegen.

Die Route durchs Westliche Mittelmeer

Unsere Reiseroute führt uns von Genua über Neapel, Messina, Malta, Barcelona, Marseille nach sieben Tagen wieder zurück nach Genua. An jedem Tag werden wir einen neuen Hafen anlaufen und viel Zeit haben, um an den traditionsreichen Orten die schönsten Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Auch einen Seetag wird es auf der Reise geben, damit man auch alle Annehmlichkeiten des Schiffes erkunden kann.

Wir freuen uns schon sehr auf die Reise. Falls Ihr Interesse habt, könnt ihr ja unseren Reisebericht während der Reise verfolgen.

Tob be continue….

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