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Archive for Juni 2015

Nach einem Tasting bei einem der größten Spirituosenhändler in Deutschland bin ich auf Rum aufmerksam gemacht worden. Nach diversen Proben habe ich mir heute mal den Plantation Rum Guatemala 5 Jahre Gran Anejo mitgenommen.

Zur Reifelagerung wurden hier benutzte Fässer genommen, in denen zuvor eine andere Spirituosensorte ruhen durfte. So empfehlen sich für Rum z.B. Whiskyfässer oder Cognacfässer. Letztere beziehen viele Unternehmen aus der Karibik vom berühmten französischen Cognac-Haus Ferrand. Das führte über kurz oder lang dazu, dass die Ferrands sich für den Rum interessierten und nach einer ausgiebigen Verkostung der karibischen Premium-Rums die Plantation-Serie ins Leben riefen.

Zu dieser Kategorie an Grand-Cru-Rum mit dem gewissen Etwas gehört der Rum Plantation Guatemala Gran Anejo 5 Jahre, der insbesondere Kenner anspricht und sich nicht mit Massenware vergleichen lässt.

Plantation

Der Rum Plantation Guatemala Gran Anejo 5 Jahre stammt ausnahmsweise nicht aus der Karibik, sondern aus dem lateinamerikanischen Staat Guatemala. Er wurde dort aus dem Rohstoff Zuckerrohr destilliert und dann im Ferrand-Keller in Frankreich für einen Zeitraum von fünf Jahren gelagert, um seine Mitte zu finden.

Weder zu den wirklich alten, reifen Rumsorten noch zu den jugendlichen Exemplaren gehörend, punktet der Rum Plantation Guatemala Gran Anejo 5 Jahre mit einer individuellen und doch typischen Persönlichkeit. Er besitzt einen Farbton von rötlichem Gold und eine Trinkstärke von 42 % vol.

Kenner wissen am formvollendeten Rum Plantation Guatemala Gran Anejo 5 Jahre zu schätzen, dass er vollmundig, perfekt ausbalanciert und geschmeidig ist und daher Nase und Gaumen verwöhnt. Der Rum Plantation Guatemala Gran Anejo 5 Jahre bietet nur ein obligatorisches Minimum an Fruchtigkeit und ist von mildem Charakter, wie man es sonst bei noch länger gereiften Rumsorten feststellt. Er setzt auf eine stimmige, dezente Mischung aus Vanille, Holz und Kokosnuss, der es an Exotik nicht mangelt.

Als mittelsüßer, unterschwellig würziger Premium-Rum punktet dieser Gran Anejo beim puren Genuss oder „on the rocks“. 2011 konnte die feine Spirituose aus Guatemala beim „German Rum Festival“ in Berlin eine Silbermedaille für sich in Anspruch nehmen.

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Juni 2015 – die Hochzeitsfeier unserer Tochter ist Geschichte. Es war eine Megafeier. Alles hat so funktioniert wie geplant. Bis morgens um 05:00 Uhr wurde ausgiebig gefeiert. Bilder der Hochzeit werden folgen…

Zwei Wochen vorher –  Die Planung war soweit durch, alle Aufgaben erledigt. Da kam Julia noch auf die gloreiche Idee, daß ich mich um die Fotobox kümmern sollte. Fotobox  – Was ist denn das ? Kurze Recherche im Netz, dann was mir klar, was Julia gerne hätte.

fotobox

Der Ursprung der Fotobox ( engl.: Photobooth ) liegt in den „Passbildautomaten“ die man von Supermärkten, Bahnhöfen, etc. kennt. Das Prinzip ist nach wie vor das selbe: Eine „Kiste“ macht automatisch Fotos von Leuten in den unmöglichsten Posen. Im Groben handelt es sich um ein mobiles Fotostudio.

Wie aber das Projekt umsetzen bzw. was soll die Box können ? Natürlich Fotos von Leuten schießen -klar. Durch einen einfachen Tastendruck soll die Box gestartet werden und automatisch mehrere Fotos schießen, die danach zu einer Collage zusammengestellt werden. Witzige Accessoires und Requisiten wie beispielsweise Brillen, Hühte, Perücken usw. sorgen dann für sehr lustige und einmaige Bilder.

Viel Zeit hatte ich nicht mehr. Aber was sollte umgesetzt werden:

  • Die Box soll mehr oder weniger automatisch Fotos von einer oder mehreren Gästen machen
  • Die Gäste sollen die Box mittels Fernbedienung auslösen können
  • Die Bilder sollen auf einem Bildschirm angezeigt werden
  • Gleichzeitig sollte eine Übertragung auf die Multivisionswand erfolgen
  • Für die Hochzeitsgäste sollen die Bilder dann online abrufbar sein

Das sind schon mal die grundsätzlichen Anforderungen, die umgesetzt werden sollen. Im Prinzip nicht allzu schwer, dachte ich im ersten Moment. Aber weit gefehlt. Technisch ist das Ganze dann für einen Laien doch nicht ganz so einfach umzusetzen. Natürlich kann man sich eine Fotobox auch ausleihen. Aber der günstigste Anbieter wollte so um die 300 Euronen für einen Tag. Hmm… Also doch selber bauen. Der Ehrgeiz ist geweckt !

Erstmal habe ich Stunden im Netz verbracht, um mich mit der notwendigen Technik vertraut zu machen. Als vorhandenes Equipement stand mir meine Canon 40D, ein Mac Book Air, ein iPad und eine Funkfernbedienung für die Kamera zu Verfügung. Mir war aber schon klar, daß ich noch einiges für das Projekt anschaffen musste.

Erstmal um die Beleuchtung kümmern. Der eigenbaute Blitz in der Kamera wird nicht reichen. Also habe ich mir ein neues Blitzgerät bestellt. Auf Empfehlung mehrerer Profifotografen war es dann das Yongnuo YN-568EX II Blitzgerät. Von der Technik so gut wie die Original Canon Geräte, aber nur ein Drittel des Preises.

Blitz

Außerdem habe ich einen Studioschirm angeschafft, damit die zu knipsenden Personen weich ausgeleuchtet werden.

schirm

… und last but not least einen Hintergrundsystem, praktisch ein Green Screen, damit man einen ordentlichen Hintergrund hinter den Gästen hat, der nicht reflektiert und gleichmäßig ausgeleuchtet werden kann.

hintergrund

Mit dem Bau der Fotobox geht es dann weiter im Teil 2 „Die Hochzeit und die Fotobox“….

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