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Archive for Februar 2014

Bilderalbum von Dexter

Noch eine Woche, dann kommt Dexter zu uns in Saarland. Heute waren wir bei der Züchterin in der Pfalz und haben uns unter vier Rüden unseren Favoriten ausgesucht. Seit unserem letzten Besuch vor zwei Wochen sind die Welpen wieder deutlich gewachsen. Zuerst haben wir uns von außen ein Bild über das Verhalten der Welpen gemacht. Auch Julia und Hannes waren diesmal mit von der Partie.

Eigentlich wurde nicht viel diskutiert. Alle waren eigentlich für den gleichen Welpen. Jetzt müssen wir noch ne Woche warten, dann holen wir das kleine Energiebündel ab. Bis dahin möchte ich noch die Rasse kurz vorstellen. Woher kommt der Deutsche Schäferhund, warum lieben wir diese Rasse so sehr.

Charakter, Aussehen und Zucht

Als Nachfahre württembergischer und thüringerischer Hütehunde trägt der Deutsche Schäferhund den Bewacher- und Schutzinstinkt in sich. Dennoch muss er ein ausgeglichenes Wesen aufweisen. Nervenstärke, Selbstsicherheit, Unbefangenheit sowie stete Aufmerksamkeit sind die prägendsten Charaktereigenschaften des Deutschen Schäferhundes. Insbesondere die gute Führbarkeit, Gehorsam und Respekt müssen bei den oftmals als Begleithund eingesetzten Hunden vorhanden sein. Der immer noch beliebteste Hund  ist sehr vielseitig einsetzbar und gehört deshalb zu den am meisten gezüchteten Hunderassen. Er ist wachsam, klug, stark und mutig.

Ehemals als Schutz- und Hütehund für Viehherden und Menschen eingesetzt, ist sein ursprüngliches Arbeitsfeld in der modernen Landwirtschaft kaum mehr vorhanden. Der Deutsche Schäferhund wird auf Grund seiner außergewöhnlich gut kombinierten Wesensmerkmale, welche Stärke mit Selbstbewusstsein und Aufmerksamkeit verbinden, heute gerne in den Arbeitsfeldern des Begleit-, Wach- und Schutzhundes eingesetzt. Als Spürhund bei Polizeieinsätzen weist der Deutsche Schäferhund dank seiner hervorragenden Riechleistung hohe Erfolgsquoten auf.

Um Erkrankungen des Skeletts und der Hüfte vorzubeugen, sollten Deutsche Schäferhunde während ihres ersten Lebensjahres nicht zu sportlichen Höchstleistungen herangezogen werden. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass er nicht regelmäßig viele Treppenstufen steigen muss. Der Schäferhund muss viel beschäftigt werden, denn er hat einen hohen Kampftrieb. Gerne probiert er aus, wo die Grenzen liegen und benötigt deshalb eine straffe Erziehung und viel Aufmerksamkeit, sonst kann sein Verhalten in Aggression umschwenken.

Körperbau und Aussehen

Zu den äußeren Rassemerkmalen des Deutschen Schäferhundes gehören bei Rüden eine maximale Schulterhöhe bis 65cm und bei Hündinnen bis zu 60cm. Der Körper ist muskulös, der Brustkorb ist tief geformt und gewölbt. Durch die weit nach vorne greifende Hinterhand ist der Schäferhund ein sehr guter Traber. Die Stehohren weisen nach vorne, die Nase verfügt über einen langen Rücken und die Augen stehen leicht schräg. Dadurch erweckt der Deutsche Schäferhund stets den Eindruck der Aufmerksamkeit. Er verfügt zudem über ein Scherengebiss mit 42 Zähnen.

Das Fell des Schäferhundes ist leicht zu pflegen und schützt aufgrund seiner Dichte gut vor Regen, Schnee, Kälte und Hitze. Unter dem Oberfell trägt er eine dichte Unterwolle, welche (leider) zum Haaren neigt. Daher ist im Haus der Staubsauger ein unerläßliches Utensil 🙂

Charakteristisch für sein Erscheinungsbild ist ein schwarzer Rücken mit gelben bis rotbraunen Abzeichen an den Flanken sowie das schwarze Abzeichen am Kopf. Wir favorisieren in unserer Familie diesen Typ. Für den Leistungssport werden auch gerne graue Schäferhunde herangezogen, da man denen einene etwas höheren Aggressionstrieb nachsagt.

Deutsche Schäferhunde werden ungefähr 35kg schwer – unsere Shakira weicht mit ihren 48 kg etwas davon ab. Bei den Felltypen der Hunderasse unterscheidet man zwischen Stockhaar, Langhaar und Langstockhaar. Die typische Fellfarben sind gelb-braun und rötlich-braun. Seltener sind schwarz, schwarz-braun, grau und creme. Dunkelere Fellfärbungen hat der Schäferhund meist auf der Schnauze und dem Rücken oder Schwanz.

Geschichte und Herkunft

Der Deutsche Schäferhund ist ein Nachfahre der mitteleuropäischen Hütehunde. Erstmals gezüchtet wurde er von Max von Stephanitz, einem Adligen aus Dresden. Von Stepahnitz entwarf schon 1891 eine erste Einteilung für den Rassestandard des Deutschen Schäferhundes. 1898 kaufte er in Frankfurt am Main den Hütehund Hektor von Linksrhein und nannte ihn „Horand von Grafrath“. Unter diesem Namen fand der Urahn aller Deutschen Schäferhunde Eingang in das erste Zuchtbuch des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V., der ein Jahr später durch von Stephanitz gegründet wurde. Der Schäferhund entstand somit als Hüte- und Arbeitshund in Deutschland.
 

Gesundheit

Der reinrassige deutsche Schäferhund ist eine sehr robuste Hunderasse. Aus diesem Grund verlangt er im Gegensatz zu anderen Tieren auch nicht nach aufwendiger Pflege. Es ist nicht nötig den deutschen Schäferhund regelmäßig zu kämmen oder zu bürsten, geimpft und entwurmt werden sollte er allerdings so, wie der Tierarzt es empfiehlt.

Wenn man mit seinem Hund züchten möchte, sind einige Hürden zu überwinden. Früh wird der Hund auf gesunde Hüfte und gesunde Ellenbogen untersucht. Sollten Anzeichen für  Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogengelenksdysplasie (ED) bei dem Pflichtröntgen bestehen, darf mit dem Hund nicht gezüchtet werden. Leider ist in der Hundewelt allgemein noch der Irrglaube weit verbreitet, deutsche Schäferhunde seien überaus oft mit HD oer ED belastet. Richti ist aber, daß andere große Hunderassen prozentual weitaus häufiger mit dieser Krankheit zu tun haben.

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Dexter – unser neues Familienmitglied – ist ein Deutscher Schäferhund. Viele Jahre schon ist diese treue, umgängliche und sozialverträgliche Rasse in unserer Familie. Hatten wir in den frühen Jahren noch Mischlinge als treue Wegbegleiter, sind wir dann über die Rassen Irish Setter und Berner Sennenhund Anfang der 90er Jahre schließlich zum Deutschen Schäferhund gekommen. Neben Dexter lebt zur Zeit noch unsere schon etwas betagte Shakira vom Haus Grimaldi in unserer Familie.

Deutscher 1

Der Vater von Dexter

Weltweit rangiert der Deutsche Schäferhund  in der Beliebtheitsskala aller Rassehunde unangefochten auf dem Spitzenplatz. Seit 1899 wird die Rasse planmäßig gezüchtet. Leider wird die Rasse fälschlicherweise immer noch mit der Hüftgelenkdysplasie in Verbindung gebracht, obwohl viele andere Rassen prozentual viel mehr mit dieser Krankheit belastet sind.

Aber warum der Deutsche Schäferhund?

Bei all unseren Deutschen Schäferhunden konnten wir immer wieder ein ausgeglichenes Wesen,  Nervenstärke, Selbstsicherheit, Unbefangenheit sowie stete Aufmerksamkeit gegenüber den Familienmitgliedern feststellen.

Deutscher 2

Dexter’s Papa

Die Hunde sind für uns ein fester Bestandteil  des Alltages. Sie waren die Spielgefährten und Miterzieher unserer Kinder,  sind Beschützer von Haus und Wohnung, begleiten mich beim Laufen und  fördern Verantwortungsgefühl und Kommunikationsfähigkeit. Der Deutsche Schäferhund ist wachsam, klug, stark und mutig.

Wie andere Hunde auch, entwickelt der Deutsche Schäferhund seine körperliche und seelische Reife im Laufe des Hundelebens. Aktive Phasen und Ausbildung auf dem Hundeplatz oder beim Sport wechseln mit Ruhe und Erholung ab .

Deutscher 3

Die Mutter von Dexter

Im Welpenalter sind sie (wie alle Hundewelpen) besonders „niedlich“ und produzieren viele lustige Momente. Um Erkrankungen des Skeletts und speziell der Hüfte vorzubeugen, sollten Deutsche Schäferhunde während ihres ersten Lebensjahres nicht zu sportlichen Höchstleistungen herangezogen werden. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der junge Hund nicht regelmäßig viele Treppenstufen steigen muss. Der Schäferhund muss viel beschäftigt werden, denn er hat einen hohen Kampftrieb. Gerne probiert er aus, wo die Grenzen liegen und benötigt deshalb eine straffe Erziehung und viel Aufmerksamkeit, sonst kann sein Verhalten in Aggression umschwenken.

Hoffen wir mal, daß sich auch unser Dexter so entwickelt, wie wie uns das wünschen….

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12 Jahre ist es her, seitdem wir uns das letzte Mal über tierischen Nachwuchs in unserer Familie freuen konnten. Damals kam, kurz nach Blair von Bad-Boll, unsere Shakira vom Haus Grimaldi zu uns.

Jetzt ist es wieder so weit. Nachdem unsere Blair im letzten Jahr „das Zeitliche“ gesegnet hat, haben wir uns nach einem würdigen Nachfolger umgeschaut. Es sollte mal wieder ein Rüde werden. Also ging Carmen auf die Suche. Da sie in den letzten Jahren viele Kontakte im Schäferhundezuchtbereich auf der ganzen Welt aufgebaut hat, lag nichts näher, als einen Pfälzer, genaugenommen einen Rheinhessen ins Haus zu holen 🙂

DEXTER VON DEN PHARAONEN

Im kleinen Örtchen Wahlheim, nicht weit vom Donnersberg gelegen, ist die Züchterin des Zwingers „von den Pharaonen“ zu Hause. Und von dort kommt der kleine Racker. Letztes Wochenende haben wir uns den Wurf angesehen. Gerade mal 5 Wochen alt sind die Welpen, aber schon sehr aktiv und unternehmungslustig. Wir werden uns Dexter aus vier Rüden auswählen. Die endgültige Entscheidung, welcher der kleinen Schäferunde zu uns ins Saarland kommt, fällt dann am übernächsten Freitag. Dann werden wir uns den Wurf nochmals ansehen.

Mit 8 Wochen werden die Kleinen dann gechippt. Danach können die neuen Besitzer ihre Hunde in Empfang nehmen. Wenn Dexter zu uns kommt, machen wir eine Woche Urlaub, damit der Kleine sich an uns und die neue Umgebung (und auch an Shakira) gut gewöhnen kann. Natürlich freut sich die ganze Familie über den neuen Familienzuwachs….

Fortsetzung folgt….

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