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Archive for September 2013

Die Huwwel-Kraxler Tour 2013 – am letzten Wochenende sind wir mal wieder Richtung Oberstdorf zu unserer jährlichen Wandertour gestartet. Dieses Jahr sollte es endlich mit dem Heilbronner Höhenweg klappen. Letztes Jahr war der Weg wegen Schneefall gesperrt. Über die A8 ging es frühmorgens Richtung Allgäu. Normalerweise dauert die Anfahrt ca. 4 Stunden, diesmal waren wir wegen Unfällen und defekten LKW’s ca. 7 Stunden unterwegs.

In Oberstdorf angekommen, ging es mit dem Bus ins beschauliche Birgsau, dem Startpunkt unserer Tour. Bei hervorragendem Spätsommerwetter wanderten wir von dort aus auf der ersten Etappe zum Tagesziel, der Rappenseehütte, 2093 m hoch gelegen. Nach schweißtreibenden sechs Stunden, 1102 Höhenmetern und 7,45 im Anstieg zurückgelegten Kilometern erreichten wir schließlich die herrlich gelegene Hütte, die idyllisch eingebettet in einem Kessel beim Rappensee liegt.

Das engagierte, superfreundliche Personal der Hütte unterstützte uns dabei, mit gut gekühltem Bier den hohen Flüssigkeitsverlust wieder aufzufüllen. Allerdings machte sich das in der sprachlichen Artikulation bemerkbar. Die gute Küche und herrliche Kuchenauswahl schützte uns vor etwaigem Substanzverlust. Wie in den Jahren davor waren wir auch heuer wieder mit die ersten, die müde und abgekämpft in die Betten fielen.

Am nächsten Morgen ging es mit leicht flauem Gefühl im Magen früh los Richtung Heilbronner Weg. Der alpine Höhensteig erster Güte wartete schon ungeduldig auf uns. Wir reihten uns in die aufsteigenden Gruppen ein, die langsam bergauf wanderten. Durch ein trümmergefülltes Kar und durch einen nassen, oft vereisten, aber drahtseilgesicherten Kamin kamen wir zum Ausgangspunkt des berühmten Weges.

Wir passierten das „Heibronner Thörle“, kletterten über massive Felsen, wanderten durch Geröllfelder und erreichten schließlich die „Leiter“, eine imposante, in den Himmel ragende Stahlleiter, die es zu überwinden galt. Danach mussten wir die nicht weniger respekt einflösende „Brücke“ überqueren. Weiter über steile, schweißtreibende Anstiege, die oft ohne Seilsicherung überwunden werden mussten, erreichten wir den Steinschartenkopf auf 2615 m Höhe. Es ging weiter zum nächsten Gipfel, wir wanderten durch ein Schneefeld und erreichten schließlich das nächste Tagesziel, die Kemptner Hütte.

 

Die Kemptner Hütte, 1891 erbaut, liegt wildromantisch am Rande eines saftig grünen Wiesenkessels, oberhalb des Sperrbachtobels. Umringt von felsig-imposanten Bergen wie dem Kratzer, dem Muttler oder des Krottenspitzgrates ergeben sich vor allem in der Abenddämmerung eindrucksvolle Lichtstimmungen, allem voran die abendliche Rotfärbung des Krottenspitzgrates.

Am nächsten Morgen ging es dann an Wasserfällen vorbei, über rutschige, felsige Wege, durch das Stillachtal zurück nach Oberstdorf, wo wir die Tour bei einem schönen Grillabend im Hotel Traube ausklingen ließen.

Huwwel-Kraxler Tour 2013

Bildergalerie der Huwwel-Kraxler Tour 2013

 

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Fast 2000 Deutsche Schäferhunde waren am letzten Wochenende auf der Bundessiegerhauptzuchtschau in Kassel am Start, um die Besten der Besten zu küren.  Aus mehr als 50 Nationen kamen die Hunde mit ihren Besitzern angereist. „Die Internationalität dieser Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter entwickelt und zeigt auch die steigende Beliebtheit des Deutschen Schäferhundes außerhalb Deutschlands“, so Heiko Grube, Bundespressereferent des Vereins.

Dasty

Die Bundessiegerhautpzuchtschau, kurz BSZS, ist die weltgrößte Hundeschau. Auch wenn es sich um einen Wettbewerb auf absolut höchstem Niveau handelt, stehen doch ein partnerschaftliches Verhältnis zum Hund, die Freude am Hundesport und erfolgreiche züchterische Aktivitäten im Vordergrund, was sich auch darin zeigt, dass die Erstplatzierten, neben den höchsten Zuchtbewertungen, nur Pokale und keine Geldpreise erlangen können.

Mehr als 20000 Besucher schauten sich die Wettbewerbe in den verschiedenen Klassen an.  Auch George Foreman, ehemaliger Boxweltmeister und Besitzer eines Deutschen Schäferhundes, ließ es sich nicht nehmen, seinen Hund der Weltöffentlichkeit zu präsentieren.

In diesem Jahr gab es nicht weniger als je 14 V-Auslesehunde bei den Rüden und Hündinnen. Auslese ist das höchste Prädikat, das ein Deutscher Schäferhund weltweit erreichen kann.

Dusty von Melanchton, der Hund unseres Freundes Helmut König (der auch im Video ein Statement zu der Veranstaltung abgibt) erreichte einen hervorragenden 19. Platz in der höchsten Klasse, der Gebrauchshundeklasse Rüden.

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