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Archive for Juni 2013

Der Jahrgang 2012 ist in der Auslieferung. Zeit, sich Gedanken über den neuen Jahrgang zu machen. Die deutschen Weinerzeuger haben in 2012 bundesweit erstklassige Traubenqualitäten in zufriedenstellenden Mengen eingebracht. Der Ertrag bewegt sich damit nur leicht unter dem Vorjahresniveau sowie dem zehnjährigen Mittel von 9,25 Millionen Hektolitern.

„2012 in Deutschland – Mit Glanz und Gloria?“, vermutete Jancis Robinson, „Master of wine” und anerkannt als eine der renommiertesten Weinkritikerinnen der Welt, schon im Herbst letzten Jahres!  Ihr brandaktuelles Fazit nach einer großen Jahrgangsverkostung in London Mitte Juni für ihre Leser und Weinliebhaber in aller Welt:

„Germany 2012. Go and order!”

Die Qualität des 2012er Jahrgangs knüpft nahtlos an den überragenden Jahrgang 2011 an. Innerhalb der deutschen Weinbaugebiete weisen die Ernteergebnisse 2012 relativ große Schwankungen auf. So freuen sich die Erzeuger in Franken, der Pfalz und in Württemberg nach den spätfrostbedingten Ernteausfällen des Vorjahres über deutliche Mengenzuwächse vom aktuellen Jahrgang. In den übrigen Anbaugebieten haben die ungünstigen Witterungsbedingungen während der Rebblüte die Erträge niedriger als im Schnitt der Jahre ausfallen lassen.

Aber was soll ich mir in den Keller legen. Da ich ein absoluter Fan von van Volxem „Saar-Riesling“ bin, werde ich mir auf jeden Fall von diesem herrlich fruchtigen Tropfen zwei bis drei Kisten beim Weinhändler des Vertrauens ordern.

van volxem 2011

Jancis Robinson nach der großen Degustation in London von Deutschlands besten 2012ern: „Very great value”. Und dann vergibt die Rieslingexpertin begeistert 17 von 20 Punkten und wählt ihn mit großem Abstand zum WEISSWEIN DES JAHRES 2012 auf der ganzen Welt.

Aber auch Wein von Philipp Wittmann werde ich wieder einkaufen. Der Westhofener Riesling, eine Selektion von Trauben der Spitzenlagen des Weingutes Wittmann, zeigt die typische Kalksteinmineralik von Westhofen. Intensives Bukett nach reifen Aprikosen, gelben Äpfeln, Pfirsich; exotische Fruchtnoten und würzige Mineralität mit viel frischer Frucht im Auftakt, elegantem Säurespiel, saftiger Frucht und würziger Mineralität wirken lange im Nachhall.

Wittmann Riesling

Leider lässt der Sommer mit seinen erwarteten Temperaturen immer noch auf sich warten. Normalerweise kann man zu dieser Zeit schon einen schönen Rosé bei Kerzenschein auf der Terrasse genießen. Leider war das, zumindest bei uns im Saarland, in diesem Jahr noch nicht möglich. Daher ist es auch nicht so schlimm, dass mein Bestand an dem von uns bevorzugten „Inurrieta Rosado »Mediodía« aus dem spanischen Weinbaugebiet „Navarra“noch nicht aufgefüllt wurde. Das werde ich aber im Urlaub nachholen.

Inurrietta Rpsado 2011

 

Das baskische Navarra gehört seit jeher zu den besten Anbaugebieten für erstklassigen Roséwein. Der Rosado Mediodía der jungen, ambitionierten Bodega Inurrieta hat diesen Ruhm gefestigt. 

Der Name leitet sich vom Sonnenstand des Weinbergs ab. Mediodía = mittags. Denn zu dieser Stunde ist der mit Garnacha bepflanzte Weinberg sonnendurchflutet. Die Trauben saugen die Wärme auf und geben sie an den Wein weiter. Gekeltert wird der Wein nach der Rosado-de-Lágrima-Methode. Das heißt, dass nur der Vorlaufmost zur Weinbereitung benutzt wird, auf ein Pressen der Trauben verzichtet man. 

Das Ergebnis ist schlechterdings famos: Im Glas funkelt ein intensives Kirschrot. Das Bouquet herrlich fruchtig, mit deutlichen Aromen von dunklem Kernobst, Himbeere und einem Hauch Erdbeere. Am Gaumen ausbalanciert, supersaftig, lebendig und mit einem herrlich erfrischenden Nachklang. Ein Klasse-Rosado, wie er schöner nicht sein könnte…..

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Heute wurden die Randsteine gesetzt. Die Teile sind s..schwer. Diese körperliche Arbeit ist einfach nix für mich. Nachdem die Randsteine gesetzt waren, ab zum Baustoffhändler und Schotter geordert. Bestellt habe ich ne halbe Tonne, mit dem Hänger hin zur Verladung. Ehe ich mich versah, hat der gute Mann mit seinem Radlader ne ganze Tonne auf den Hänger gepackt.

Was soll ich jetzt mit dem ganzen Zeugs machen? Ab nach Hause, mit Eimern ca. 0,3 t in den Garten geschafft, den Rest zum Nachbarn. Der ist gerade am Bauen und konnte das Zeug gebrauchen…..

Ich habe jetzt so viel Schotter in die Baugrube gebracht, daß noch ca. 10cm Platz bleiben für die Betonplatte. Im Grillsportforum wurde mir gesagt, daß 10cm mit ordentlich Eisen drin ausreichen…. Mal sehen, ob die Kollegen Recht behalten. Das werde ich aber erst im nächsten Winter sehen. Nach dem Schottern war ich platt. Werkzeug geputzt, Baustelle aufgeräumt und dann ab in den Wald. Es lag noch ein 90 min. Lauf vor mir… Feierabendlauf

Boah – Anstrengend – Jetzt habe ich aber einiges an Kalorien verbraucht. Das muss wieder aufgefüllt werden. Carmen hat schöne Holzfällersteaks mitgebracht…. dazu heute ein (oder zwei oder drei) eiskalte Köstritzer. Was will man mehr !!!!

Nächstes Wochenende gibt’s keinen Fortschritt an der Baustelle, da ich auf Sommerworkshop in Köln sein werde – mit Geocaching duch die Kölner Altstadt… na das kann was werden.

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Am letzten Wochenende habe ich mit den Ausschachtarbeiten zur Erweiterung der Terrasse angefangen. Eigentlich keine extrem schwierige Aufgabe. Allerdings musste ich den gesamten „Abraum“ in Eimern vor das Haus tragen, um diesen anschließend fachgerecht zu entsorgen.

Der Platz des ausgeschachteten Bereiches wird später für die Outdoor-Küche benötigt. Im Vordergrund sieht man schon die fertig gegossenen Fundamente mit den Haltern für die Terrassenüberdachung. Die habe ich jetzt schon gegossen, damit der Beton gut durchgetrocknet ist, wenn die Überdachung montiert wird. Die Spedition hat sich auch schon gemeldet. Die gute Frau am Telefon fragte, wie die Zufahrtstraße beschaffen ist. Auf meine Frage, wieso das wichtig ist, meinte sie, daß die Überdachung mit einem 40 Tonner LKW mit Anhänger gebracht wird 🙂

Zu klären wäre noch, ob der Belag der bestehenden Terrasse gewechselt wird oder ob eine Putzaktion mit dem Hochdruckreiniger auch ausreicht !!!  Am nächsten Wochenende werden die Randsteine gesetzt und das Fundament für die Küche verschalt.

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