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Archive for März 2013

Das Osterfest – neben Pfingsten zählt es zu den ältesten europäischen Festen. Es handelt sich um ein Erlösungs- wie auch Frühlingsfest. Beim christlichen Osterfest steht die Auferstehung Jesu im Vordergrund, im jüdischen Glauben wird der Auszug aus Ägypten gefeiert. Dass sich das Fest jedoch eindeutig am Frühlingsanfang orientiert, sieht man daran, dass das Konzil von Nizäa im Jahre 325 entschieden hat, Ostern am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond zu feiern.

Der Name Ostern leitet sich jedoch weniger aus dem christlichen Glauben, denn aus heidnischem Brauchtum ab. Der nur im Deutschen und Englischen vorkommende Begriff beruht auf einer Deutung im 6. Jahrhundert, als man davon ausging, dass das Fest aus vorchristlicher Zeit stamme und zu Ehren der germanischen Frühlingsgöttin Ostara gefeiert wurde.

Auch der Osterhase hat an sich wenig mit dem Osterfest zu tun. In einer Dokumentation aus 1682 heißt es: „…im Elsass und den angrenzenden Gebieten nennt man diese Eier Haseneier auf Grund der Fabel, mit der man Einfältigen und Kindern weismacht, der Osterhase lege solche Eier und verstecke sie in den Gärten im Grase, damit sie von den Kindern zum Ergötzen der lächelnden Erwachsenen desto eifriger gesucht werden.“

Die Eier sind beim Osterfest genauso symbolisch aufgeladen wie das Osterlamm und der Wein. Vor diesem Hindergrund wird Ostern heute gerne als Familienfest mit feinen Speisen und guten Weinen gefeiert. Da wir in diesem Jahr auch die Kinder und meine Eltern an Ostern zu Gast haben und Carmen ein schönes Ostermenü zaubern wird, habe ich dies zum Anlaß genommen, um (angeregt durch die medial sehr präsente Papstwahl) mal einen Wein von der Rhone zu organiseren, der nur bei einer Papstwahl angeboten wird.

Zum Ostermenü wird in diesem Jahr ein „Diffonty Cuvée du Vatican“ auf dem Festtisch stehen. Nach der kürzlichen Papstwahl habe ich mir eine Kiste davon gesichert. Der Wein stammt nicht wie man bei dem Namen vermutet, aus päpstlichen Weingütern,  sondern vom Weingut „Diffonty Cuvée du Vatican “ aus dem Chateauneuf du Pape in Frankreich.

Vatican

Kein Wein ist so mit der Geschichte des Papsttums verbunden, wie der Châteauneuf-du-Pape. Sein Ursprung geht auf das päpstliche Exil von 1309 bis 1376 in Avignon zurück, als Papst Johannes XXII. auf Schloss Châteauneuf-du-Pape residierte und den Weinbau kräftig förderte. Ganz diesen historischen Wurzeln verbunden ist es bei der Domaine Diffonty seit 1959 Tradition, zu Ehren eines neu gewählten Papstes eine Kiste Cuvée du Vatican nach Rom zu schicken. Der heilige Vater bedankt sich stets mit einem Segen und lobt die exzellente Qualität des Weins. Diese ist noch besser geworden seit der junge Jean-Marc Diffonty die Leitung des Familienbetriebes übernommen hat. Er verfolgt einen fruchtigen, modernen Stil und hatte schnell den Ruf weg, einer der „dynamischsten Revolutionäre der Appellation“ zu sein, wie es Weinpapst Robert Parker formulierte.

Eine Testflasche haben wir am letzten Wochenende geöffnet. Der Diffonty Cuvée du Vatican besticht mit Aromen von eingelegten Früchten, Kirschlikör, Pfeffer und Tabak.  Es ist ein eleganter, körperreicher, würziger Tropfen mit einem unnachahmlichen Rhône-Stil. Der aktuelle Jahrgang glänzt überdies mit lebendiger Frische und besonders seidiger Textur.

 

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Mit einer Imagekampagne will die Stadt Saarbrücken nun die Mainzer Straße bundesweit bekannter machen. Die Restaurants „Le noir“ und das „Gästehaus Klaus Erfort“ mit zwei und drei Michelin-Sternen sind die neuen Aushängeschilder.

Die Mainzer Straße in Saarbrücken ist weltweit einzigartig. Sie bietet Gourmets fünf Michelin-Sterne auf 500 Metern: das mit drei Sternen ausgezeichnete „Gästehaus Klaus Erfort“ und das Zwei-Sterne-Restaurant „Le noir“ von Jens Jakob. Mit dieser Besonderheit möchte sich die saarländische Landeshauptstadt mit einer breit aufgestellten Kampagne nun bundesweit positionieren.

„Mit der Fünf-Sterne-Straße bietet Saarbrücken seinen Gästen und allen Bürgern etwas Herausragendes“, sagt Oberbürgermeisterin Charlotte Britz. „Das wollen wir nutzen und auf Basis der fantastischen Leistung der Sterneköche Klaus Erfort und Jens Jakob werben: für die gesamte kreative, pulsierende Mainzer Straße, für unsere Stadt und unsere Region.“

Zum Genuss auf höchstem Niveau, wie er in den Sterne-Häusern gepflegt werde, geselle sich in derselben Straße ein „hochinteressantes gastronomisches Umfeld“: kleine Restaurants, die lokale Hotellerie, die benachbarten Café-Bars, Pubs und Kneipen. „So sind Saarbrücken allgemein und besonders seine Mainzer Straße sowie der angrenzende St. Johanner Markt stets eine Reise wert – kulinarisch wie beim Blick über den Tellerrand“, heißt es in der Kampagne.

Britz: „Saarbrücken steht nicht nur für ausgezeichnetes Essen, sondern bietet seinen Besuchern auch eine lebendige Kulturszene, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten und ein spannendes Umfeld mit dem Weltkulturerbe Völklinger Hütte vor den Toren der Stadt und anderen hochwertigen Sehenswürdigkeiten.“

Die Oberbürgermeisterin weiter: „Mit der nun gestarteten Kampagne wollen wir zum einen die Menschen in unserer Stadt gewinnen und sie zu stolzen Botschaftern Saarbrückens machen. Und zum anderen wollen wir Besucher zum Verweilen, Übernachten und Shoppen gewinnen, indem wir Feinschmecker bundesweit gezielt nach Saarbrücken einladen.“ Diese beiden Ziele seien die Basis der Kampagne, die sowohl regionale als auch bundesweite Medien einsetze.

Für die „Fünf-Sterne-Straße“ wurde ein eigenes Logo kreiert, das sich auf allen Werbematerialien wiederfindet. Aufgrund von guten Kooperationen mit Partnern wie zum Beispiel der Tourismuszentrale Saarland sei es gelungen, trotz eines vergleichsweise geringen Gesamtbudgets von rund 25 000 Euro eine tragfähige Kampagne zu realisieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Kampagne soll in den kommenden Monaten bundesweit Früchte tragen.

„Michelin-Sterne fallen nicht vom Himmel. Jeder einzelne steht für großes Können, besondere Kreativität sowie höchste Kunstfertigkeit der Spitzenköche, denen sie verliehen wurden“, erklärt Saarbrückens Oberbürgermeisterin: „Daher gilt unser besonderer Dank den Sterneköchen Klaus Erfort und Jens Jakob. Sie stehen mit ihren Leistungen sinnbildlich für Saarbrücken – eine Stadt mit Genuss.“ red SZ

…. und wenn man länger im Saarland verweilt, sollte man dann auch auf jeden Fall noch Cliff Hämmerle in Blieskastel besuchen. Sterne-Genuss mit sehr fairem Preis-Leistungs Verhältnis !!!

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