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Archive for Januar 2013

Klettern in seinen vielen Facetten erfreut sich seit Jahren steigender Beliebtheit. Klettern ist aufregend, herausfordernd und macht Spaß, es fördert die Konzentration, Koordination, das Körpergefühl und den Teamgeist. Aber wie alle anderen Sportarten auch will das Klettern erlernt werden. Daher ist es sinnvoll, als Anfänger einen Einsteiger-Kletterkurs zu belegen. Man lernt schneller, strukturierter und außerdem macht es in einer Gruppe von Gleichgesinnten auch mehr Spaß.

Es gibt viele Formen des Kletterns. Beim Sportklettern steht der sportliche Aspekt im Vordergrund. Hier gilt es, eine schwierige Route im Fels zu durchsteigen. Bei diesem Klettern sind die Routen durch fest installierte Bohrhaken abgesichert. Der Kletterer braucht nur seine Zwischensicherungen einzuhängen.

Das Klassische Klettern trifft man sehr häufig in den höheren Bergen an. Alle Sicherungen werden vom Vorsteiger (Seilersten) angebracht. Der Vorsteiger muss über eine gute Klettertechnik, mentale Stärke und die nötige Erfahrung in der Sicherungstechnik verfügen. Das anbringen von Sicherungspunkten mit Klemmkeilen, Hexentrics und Friends setzt Übung und Erfahrung voraus.

Das Indoor-Klettern ist die beliebteste und praktischste Art dieser schönen Freizeitbeschäftigung. Es ist wetterunabhängig und man kann schnell nach der Schule oder Arbeit die künstliche Felswand besteigen. Die meisten Kletteranfänger machen ihre ersten vertikalen Kletterversuche in einer Kletterhalle mit bunten Griffen und Tritten. In Grund- und Aufbaukursen erlernen sie die Sicherungs- und Klettertechnik und sammeln ihre ersten Erfahrungen. Kletterhallen findet man mittlerweile in vielen Städten.

Bouldern ist die einfachste Form des Kletterns. Man besteigt kleinere Felsen in Absprunghöhe und hangelt sich so oft durch den Felsen, bis das Ziel erreicht ist. Für das Bouldern benötigt man nur einen Magnesiabeutel, Kletterschuhe mit Reibungssohle und eine Bouldermatte, auch Crashpad genannt. Klettergebiete gibt es auf der ganzen Welt. Ob es die Sandsteinfelsen in der Pfalz, die geschichtsträchtige Verdon-Schlucht, dass Frankenjura, Orpierre in Südfrankreich, die Gneisfelsen im Maggiatal oder El Chorro das Topklettergebiet in Südspanien ist. Klettern macht Spaß!

Ich habe vor Jahren in der Schweiz einen Kletterkurs besucht. Aber das ist schon eine Ewigkeit her. Ganz in unserer Nähe, im Kirkeler Wald, werden auch Kletterkurse angeboten. Die Bundsandstein-Kletterfelsen bieten die idealen Bedingungen zum Erlernen dieser Sportart. Aufgrund des Naturschutzes darf jedoch nur an bestimmten Felsen geklettert werden.

Unter der Leitung von Wolfgang Kraus, dem ehemaligen Nationaltrainer der Sportkletterer, werden Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten. Die Kursteilnehmer erlernen u.a. die Voraussetzungen zum Klettern in Mittelgebirgen und für das Begehen von anspruchsvollen Klettersteigen in den Alpen.

In diesem Jahr werden wir mit den Huwwel-Kraxlern als Vorbereitung für unsere Touren diese Kurse besuchen:

  • Einsteigerkurs: (Einblicke in die verschiedenen Schwierigkeitsgrade und Vorstellung der Klettertechniken, Erlernen der notwendigen Knoten, Umgang mit der Kletterausrüstung) am 13. Juli, 03. oder 10. August
  • Aufbaukurs: (Erlernen des Kletterns mit Seilsicherung von oben, Einrichtung der Top-Rope Sicherung, Klettertechniken, Abseilen) am 14. Juli, 04. oder 11. August
  • Klettersteigkurs: (Erlernen des Begehens eines Klettersteiges, notwendige Knoten, Umgang mit der Kletterausrüstung, Abseilen) am 04. oder 11. August.

Die Kurse dauern jeweils von 10 Uhr bis 17 Uhr und kosten je 38 Euro incl. Kletterausrüstung.

Wenn jemand Interesse an der Teilnahme hat, bitte kurzfristig bei mir melden.

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2013 – neues Jahr. Der Weinkeller muss aufgefüllt werden. Die Advents- und Weihnachtszeit hat für freie Plätze in den Weinregalen gesorgt. Diese gilt es jetzt kurzfristig wieder aufzufüllen 🙂

Obwohl die Bestände französischen Weines mehr gelitten haben als die der spanischen Fraktion, wandert doch als erster WEin des Jahres 2013 wieder ein spanischer Vertreter in die entsprechenden Regale: Ein Avior Reserva 2008. Wie die hoch geliebten Vorgänger ist auch die Avior Reserva 2008 mit einem phänomenalen Preis-Qualitäts-Pass über die spanische Grenze gekommen.

Wunderbar rubinrot funkelt der Wein im Glas. Das fein gewobene Bouquet zeigt eine ideale Ausgewogenheit zwischen verführerischen Fruchtnoten (schwarze Kirsche, Holunder, Brombeere) und den Aromen vom 12-monatigen Fass-Ausbau (Vanille, Kakao, Röstkaffee), stilvoll komplettiert mit leicht floralen Tönen (Veilchen) und einer herzhaften Mineralität (Graphit). Am Gaumen wirkt der 2008er noch fest und kompakt mit dichter Struktur und Tiefe. Auch das Finale verblüfft mit präzis fokussierter Länge und außerordentlicher Harmonie zwischen Frucht und Fass.

Avior Reserva 2008

Der Avior kommt von der klassischen Bodega der Rioja, die ihren Standort in San Vicente de la Sonsierra hat, im renommiertesten Unterbereich Rioja Alta. Hier wird vom Weinberg bis zur Flaschenabfüllung höchst solide gearbeitet. Vor allen in sehr guten und großen Jahrgängen verlassen Weine in exzellenter Qualität die Bodega-Tore, ohne die Welt zu kosten. Denn bei Horzales ist man mit den Preisen stets am Boden geblieben. Daher sind hier Weine zu finden, die enorm viel Rioja für den kleinen Geldbeutel bieten – die Avior-Weine sind das allerbeste Beispiel und nicht ohne Grund so außerordentlich erfolgreich.

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Der Berg – Die Zeit – Der Mensch

Der Alpinismus hat für uns Menschen das Bild der Berge verändert. Wurden früher die Berge als lebensfeindlich und bedrohlich wahrgenommen, so rückt heute der Alpinismus diese steile Welt in ein anderes Licht. Alexander Huber, einer er beiden „Huberbuam“zeigt aktuelle Highlights aus dieser faszinierenden und vielseitigen Welt. Die unglaublichen Bilder, arrangiert mit faszinierenden Filmsequenzen und steiler Musik sind ein Erlebnis der besonderen Art.

Huber

Die Erstbesteigung des Montblanc war im Jahre 1786 der Beginn der Goldenen Ära des Alpinismus. Waren zuerst die Gipfel der Alpen die vorrangigen Ziele der Bergsteiger, so wurden es bald die Grate und die schwierigen Wände. Immer schneller schritt die Entwicklung voran, doch als dann letztendlich auch die höchsten Gipfel der Erde, die Achttausender, bestiegen waren, proklamierte man den Tod des Alpinismus.

Doch das Bergsteigen lebt auch heute noch! Glaubte man in den Achtzigern, dass es im Alpinismus nichts wesentlich Neues mehr zu entdecken gibt, so sind der Kreativität der heutigen Protagonisten scheinbar keine Grenzen gesetzt. Ob im Fels, im Eis oder in der Höhe – erstaunlicherweise findet sich immer wieder etwas Neues, das die alpine Öffentlichkeit ins Staunen versetzt.

Grenzbereiche an den horizontalen Dächern der Drei Zinnen, Routen im Highend-Bereich am Montblanc, Free Solo auf 4000 Meter, Highlines inmitten der Gletscherwelt des Hochgebirges, Speed-Klettern an den Bigwalls des Yosemite und Erstbegehungen an den Bergen Patagoniens – Alexander beweist mit seinem Vortrag, dass der Alpinismus noch nie so lebendig war wie heute.

Am 10. April 2013 kommt Alexander Huber, einer der Huberbuam, ins Saarland und präsentiert seinen Vortrag „Die 5. Dimension“. Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Big Eppel in Eppelborn statt. Der komplette Erlös kommt dem Kletternachwuchs im Saarländischen Ski- und Bergsteigerverband zu Gute. Also vormerken !!!

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