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Archive for November 2012

Zur Zeit haben die Wein-Versender im Netz Hochkonjunktur. Seit Oktober gibt es nun auch einen Outlet-Store für Wein. Bei dem Online-Versender wird jeweils nur ein Wein gleichzeitig angeboten. Markenweine von berühmten Erzeugern wie z.B. Antinori, Rothschild, Mondavi und Penfolds sowie von kleineren Winzern sind im Angebot. Um den Versand mal zu testen, habe ich bei der zweiten Auktion auch mal bestellt – und zwar eine Kiste Lealtanza Crianza Rioja D.O.Ca. von der Bodegas Altanza.

 

Heute ist der Wein angekommen.  Die Lealtanza Crianza hat ein intensives und sehr sauberes Granatrot, ein attraktives Fruchtaroma, das an Pflaumen und Waldbeeren erinnert und duftet herrlich nach Mokka, Zigarrenkiste und dezent röstig. Der Geschmack ist intensiv, hat aber durch die samtigen Tannine auch noch etwas Biss. Der Wein erhielt die Goldmedaille MUNDUS VINI GOLD und bei ROBERT PARKER 2011 89/100 Punkte. Ein nobler Wein der Rioja!

Rioja gilt als der spanische Wein schlechthin. Was für Frankreich der Bordeaux ist, bedeutet der Rioja für die Spanier. Der Weinbau des berühmten Gebietes wurde durch Franzosen geprägt, die Mitte des 19. Jahrhunderts nach der Reblaus-Katastrophe in diese Gegend auswanderten. Rioja-Wein wird auf traditionelle Weise ausgebaut, durch lange Lagerung in Fässern aus amerikanischer Eiche, den Barriques. Diese verleihen ihm seine typischen zarten Vanille- und Röstnoten. Eine Crianza, wie diese von den Bodegas Altanza reift insgesamt mindestens 2 Jahre, davon ein Jahr in Barriques. Der Name Lealtanza bedeutet auf Altspanisch Loyalität – und genau so ist er auch gemeint. Die Bodegas nutzen die traditionellen Methoden zur Weinbereitung und verwenden ausschließlich die regionale Traube Tempranillo für ihren Rioja.

Hier kann man sich ein Video der  Bodegas Altanza ansehen.

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Es ist Herbst – das Laub fällt von den Bäumen…. und überall sind sie wieder zu hören: Die tapferen Männer, die mit schwerem Gerät  jedes einzelne Laubblatt vom Rasen blasen.

Im Sommer wird jeden Samstag der Rasenmäher angeworfen. Jetzt werden diese Monstergeräte aktiviert. Deutschlands Männer rüsten auf, denn der Feind ist allgegenwärtig. Nicht nur Samstags, sondern täglich wird der Fußweg, die Hauseinfahrt und der Rasen freigeblasen. Ausgerüstet mit dicken Ohrenschützern, Stahlkappensicherheitsschuhen und dicken Handschuhen rücken frühmorgens Bataillone von laubsaugenden Hausmeistern aus, um ihre Arbeit zu verrichten. Jedem einzelnen Blatt wird der Garaus gemacht.

Egal, ob Igel, die sich darunter Schutz gesucht haben, Käfer, kleine Vögel – alles wird weggepustet. Hauptsache, die Ordnung ist wieder hergestellt und der Feind ist beseitigt. Früher gab es mal Laubrechen. Wenn jemand nicht mehr sicher sein sollte, was das war – man kann es im Internet nachlesen.

Vor meinem Büro stehen große Kastanienbäume. Und die werfen einiges an Laub auf den Fußweg. Jetzt ist es gerade 08:05 Uhr – und er ist wieder unterwegs…. Kann man nur hoffen, daß es bald kalt wird. Dann kommt das Salz zum Einsatz…. Das macht wenigestens keinen Lärm 🙂

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