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Archive for Mai 2012

Heute ist Muttertag – viele Mütter, aber vor allem die Floristen freuen sich auf diesen Ehrentag.  Früher bastelten wir der Mutter kleine Geschenke oder kauften, damals noch im ortsansässigen Krämerladen, Blumenvasen oder dekorativ verzierte Kerzen.  Heuer freuen wir uns am Sonntag über eine Einladung unserer Tochter zum „Muttertagsmenü“. Das erspart uns die Suche nach einem freien Platz in einem der regionalen Restaurants 🙂

Da wir aber auch unsere Mütter ehren wollen, haben wir den Samstagabend genutzt und ein „Muttertagsvorabendgrillen“ bei uns veranstaltet. Aber was soll man für der Mutter und Schwiegermutter samt Ehegatten auftischen. Die Auswahl fiel dieses Jahr eigentlich leicht. Wir haben einen schönen bayrischen Krustenbraten gegrillt. Den wollte ich die ganze Zeit schon mal machen. Dazu gab es Kartoffelsalat .

Als Vorspeise servierte Carmen Lachs mit Schnittlauchsahne im Gläschen, als Dessert wurde eine Erdbeer-Yoghurt Bombe angeboten.

Für den Krustenbraten benötigen wir:

  • Pro Person ca. 300g Schweine Oberschale

Würzmischung:

  • 1 EL Kümmel , ganz
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL getr. Majoran
  • 1/2 TL Pimentkörner
  • 2 Wachholderbeeren
  • 1 Nelke

Zubereitung:

Einen Abend vorher die Schwarte mit einem scharfen Messer in parallele Streifen einschneiden. (Nur die Fettschicht einschneiden) Eine Platte wird mit ca. 2 cm Wasser gefüllt, in die der Braten mit der Schwarte nach unten ca. 2 Stunden in das Wasser gelegt  wird.  Achtung! Nur die Schwarte darf im Wasser liegen.

Anschließend wird der Braten mit der vorher im Mörser zubereiteten Würzmischung gerubbt. Die Schwarte sollte zusätzlich mit grobem Salz zwischen den  Schwartenstreifen eingerieben werden. Dann rein in Frischhaltefolie und über Nacht bis ziehen lassen.

Am nächsten Tag den Grill auf 170 Grad vorheizen und den Krusti dann eineinhalb Stunden indirekt, wenn der Braten eine Kerntemperatur von 68 Grad erreicht hat noch einmal 10 Minuten bei ca. 220 Grad grillen.

Um die Zeit bis zur Fertigstellung zu überbrüken, gab es als kleinen Zwischengang noch Ruccola-Mausohrsalat mit frischem Parmesankäse:

Die Kerntemperatur sollte am Schluss ca. 75 Grad betragen. Das Schäuferle – so nennt man den Krusti in Bayern –  anschließend 15 Minuten ruhen lassen, ohne dabei die Schwarte abzudecken, damit sie knusprig bleibt.

Essen fertig – dann gab’s Fußball. Bayern gegen Dortmund im DFB-Pokal. Ich war mir eigentlich ganz sicher, daß die Bayern heute mal ihre Leistung abrufen können und die Dortmunder schlagen. Aber wie jeder weiss kam alles ganz anders. Und alle Gäste außer Carmen und mir waren Dortmund-Fans. Es kann sich jeder vorstellen, welch eine Schmach das war.

Und am nächsten Wochenende feiern wir mit 25 Leuten unseren Geburtstag. Motto: Champions-League in der Bayern-Lounge. Hoffenlich wird das Spiel besser. Gottlob sind wir dann nicht die einzigen Bayern-Fans. Warten wir es mal ab….

…. und da der Test gestern abend mit dem Krustenbraten so gut geglückt ist, werden wir am nächsten Samstag 10 Kilo davon auf den Grill werfen !

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Nachdem wir den 2010er Mediodia Rosado schon im letzten Jahr an herrlich warmen Sommerabenden ausgiebig gekostet haben, freuen wir uns nun auf den 2011er Nachfolger. 12 Flaschen haben wir bei Pinard de Picard geordert. Der Wein ist ein Bestseller. Man muss schnell sein, um einen Vorrat anlegen zu können.

Im Sommer 2006 wählte der FEINSCHMECKER den Inurrieta Mediodia Rosado nach der Verkostung von 52 hervorragenden Weinen zum besten Rosé ganz Spaniens! Zitat aus der Verkostungsnotiz des FEINSCHMECKERS: „Er ist nicht nur der Liebling spanischer Sommeliers, sondern auch unser Favorit: Der aus Garnacha vinifizierte Rosé dieser jungen Bodega schimmert ungewöhnlich tieffarben rot und gefällt mit einem Bukett von roten Beeren, Hibiskus, Paprika und Balsamessig. Er schmeckt fruchtig mit pikanten und herzhaften Noten. Der recht gehaltvolle Körper ist dank feinrassiger Säure und zartem Tannin-Biss hervorragend strukturiert.“

In diesem Jahr hat der Inurrieta Mediodia Rosado 2010 die Silbermedaille gewonnen beim LaSelección 2011, dem großen Preis der besten SpanienWeine in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Weitere Auszeichnungen sind:

  • Mejor  Rosado  D.O. Navarra 2011
  • Medalla de Bronce. Challenge International du Vin 2011
  • Mención Especial. International Wine Challenge 2011
  • Trophee Prestige. Les Citadella du Vin 2011

 

Der aus der Region Navarra stammende Rosé wird von Kepa Sagastizabal vinifiziert. Der Rosé erhält eine 24-stündige Mazeration mit den Schalen, danach wird der Saft ohne Pressen abgelassen (Rosado di Lagrima) und bei 15 Grad C vergoren und „sur lie“ ausgebaut, d.h. der Wein reift bis zur Flaschenfüllung über 6 Monate auf der Feinhefe. Der Wein ist ungewöhnlich tieffarben rot, hat feinste Aromen von Kirsche, Erdbeere und Hibiskus sowie balsamische Noten und einen fruchtigen, leicht pikanten Abgang.

 

 

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