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Archive for März 2012

Nachdem wir im letzten Jahr erstmals einen Saar-Riesling 2010 vom Weingut Van Volxem getrunken haben, konnte Carmen und ich den neuen Jahrgang schon nicht mehr erwarten. Letzte Woche kam dann die Benachrichtigung von Roman Niewodniczanski, daß der neue Jahrgang bestellt werden kann.

Jens Priewe, bekannter Weinkritiker, bezeichnet den Saar-Riesling von Van Volxem als den besten Riesling der Welt in der 10-Euro-Klasse. „Um diesen Riesling gut zu finden, muss man kein ausgesprochener Weinkenner sein.“

Weitere Stimmen zu diesem herausragenden Wein:

Roman Niewodniczanski: „Der Zustand der geernteten Trauben war die Erfüllung all meiner Träume. Darauf habe ich gewartet, seit ich Winzer bin! Ein einziger Rausch! Aufgrund der grandiosen Qualitäten stufen wir den Jahrgang auf Van Volxem auf einem Niveau mit den inzwischen legendären Saarjahrgängen 1921, 1945, 1959 und 1971 ein!”

Günther Jauch: „Van Volxem – ein absoluter Spitzenbetrieb, für den es ein Gesetz gibt: Das Gesetz der bedingungslosen Qualität!”

FALSTAFF: „Roman Niewodniczanski: Der WINZER DES JAHRES 2012!”

Der Saar-Riesling besticht durch eine brillante Qualität bei einem provokant günstigen Preis. Der Saar-Riesling ist ein fulminanter Einstieg in die stilistisch so eigenständige Welt der unverwechselbaren Weinunikate des Traditionsgutes Van Volxem!

Roman Niewodniczanski hat seinen individuellen Stil jahrein, jahraus konsequent weiterentwickelt und so präsentiert er mit diesem extrem frischen und zutiefst mineralischen 2011er einen herrlich harmonisch trocken schmeckenden, vibrierend rassigen Riesling voll feiner, filigraner Frucht, der seine Herkunft von einem der besten Weißweinterroirs der Welt, den steilen Schieferlagen der Saar, in Referenzqualität widerspiegelt.

Der faszinierend intensive Duft offenbart reife gelbe Früchte, animierend frische Grapefruit, eine betörende Passionsfrucht und feinste Blütenaromen von Flieder und Anis, dazu gesellen sich edle Gewürzaromen und intensiv mineralische Noten wie sie in dieser Brillanz und Preisklasse weltweit keine Konkurrenz zu fürchten haben! Für einen Saarriesling dieser Preisklasse ist dieser Wein eine absolute Sensation – Er ist ein Geschenk eines großen Winzers an alle Rieslingfreunde der Welt!

Dieser hervorragende Riesling sollte ca. 3 Stunden vor dem Genuß dekantiert und aus großen Gläsern getrunken werden. Er kann direkt getrunken werden, ist aber auch lagerfähig bis 2015+.

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Am letzten Samstag fuhren wir bei stahlendem Sonnenschein nach Düren, um das Aufstiegsspiel des BC Düren live mit zu verfolgen. Um 15.15 Uhr am Samstagnachmittag war es schon soweit: Ein kollektiver Aufschrei der rund 250 Besucher. Die Spielerinnen und Spieler des BC Düren stürmten aufs Spielfeld und „begruben“ Harry Wright unter sich, nachdem dieser  gerade den fünften Punkt für den Spitzenreiter der Zweiten Badminton-Bundesliga in der Partie gegen den STC BW Solingen geholt hatte. Meisterschaft und der Aufstieg in die Erste Liga waren damit für den BC perfekt.

 Während Harry Wright von der Spielertraube nahezu erdrückt wurde, genoss der Vorsitzende Rolf Pütz den Moment des Triumphes ein wenig abseits. „ Ein Traum wurde wahr“, sagte er sichtlich ergriffen. Eine Saison voller Höhen und Tiefen lag hinter dem BC Düren. Nach den letzten Spielen, die noch energisch umkämpft waren, hatte Düren die Partie mit 7:1 gewonnen. Das noch ausstehende Spiel gegen den BC Hohenlimburg wurde bedeutungslos.

Wie schon oft in der Saison, konnte der BC Düren auch zum entscheidenden Meisterschaftsspiel leider nicht in Bestbesetzung antreten.  Entspannt und doch hochkonzentriert wirkten die beiden Herrendoppel mit Carl Baxter und Philipp Wachenfeld sowie Harry Wright und Philip Welker. 

Philip hatte übrigens die wenigste Arbeit an diesem Tag, da er das Spiel mit seinem Doppelparter Harry Wright nach nur einem Satz gewonnen hatte. Ein Spieler der gegnerischen Mannschaft hatte sich verletzt und musste daher aufgeben.

Aber auch die Kombination Baxter/ Wachenfeld machte nicht viel Aufhebens und packte nach zwei deutlichen Sätzen die Schläger vorerst wieder ein. Im Damendoppel kam Lena Bonnie neben Sandra Marinello zum Einsatz. Das Dürener Eigengewächs, zum dritten Male in dieser Saison im Einsatz, löste die Aufgabe bravourös. Die Dürenerin hätte sich aber gerne für die Zuschauer ein spannenderes Spiel gewünscht als das deutliche 21:5 / 21:4. Im Damen-Einzel kam zum ersten Male Fontaine Chapman zum Einsatz, da die bisherigen Einzelspielerinnen Airi Mikkelä an den finnischen Jugendmeisterschaften teilnehmen musste und Sarah Milne wegen Krankheit nicht zur Verfügung stand. Die Engländerin glänze in ihrem Spiel gegen Solingens stärkste Spielerin Linda Sloan und gewann nach zwei hart umkämpften Sätzen. Sie legte damit den Grundstein zum Aufstieg der Dürener, denen schon ein Remis gereicht hätte.

Carl Baxter, Dürens Spitzenspieler, lieferte sich mit Jamie Bonsels ein mitreißendes Match. Beide Spieler schenkten sich nichts, wobei der Brite nach drei Sätzen das glücklichere Ende für sich verzeichnen konnte. Den siebten Punkt steuerte Mathieu Pohl bei, der diesmal zu überzeugen wusste. Lediglich das Mixed mit Sandra Marinello und David Washausen verlor das Spiel.

Nach der Begegnung startete die Aufstiegsfeier in der Halle mit Freibier für alle und einem Konfettiregen für das Team in ihren Aufstiegstrikots. Eine lang Nacht stand allen bevor und jede Minute wurde genutzt. „Wir sind eben ein Team, das wunderbar zusammenpasst und alle Hürden auf dem Weg zum Aufstieg gemeistert hat“, strahlte Philip Welker. „Eine Superleistung von uns“, kommentierte freudestrahlend Lena Bonnie. Von einem „krönenden Abschluss nach einer durchwachsenen Saison“, sprach Philipp Wachenfeld sichtlich emotional bewegt. Er wird den BC Düren in Richtung Langenfeld verlassen.

Am Abend ging es dann zum Feiern mit der ganzen Mannschaft nach Düsseldorf. Da sich die Aufstiegsfeier bis in den Sonntagmorgen hinzog, wurden die Spiele am Sonntagnachmittag gegen Hohenlimburg von keinem der Spielerinnen und Spieler in „Topform“ absolviert, was sich in einer deutlichen Niederlage bemerkbar machte,

Wie die neue Saison für Philip aussehen wird, steht noch in den Sternen. Ober er in der neuen Saison weiter für den BC Düren spielen oder in einen anderen Verein wechseln wird, wird sich in nächster Zeit entscheiden…..

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Mehr als zwei Wochen kämpften die besten Biathleten der Welt in Ruhpolding um Edelmetall. Auch wir waren bei dieser grandiosen Veranstaltung eine Woche vor Ort. Was soll man sagen. Die Stimmung kann man eigentlich gar nicht beschreiben. Das muss man einfach erlebt haben. In 11 Wettbewerben wurden die Medaillen verteilt. Deutschland belegte am Ende nach Norwegen und Frankreich mit zwei Gold- einer Silber und zwei Bronzemedaillen den dritten Platz in der Nationenwertung.

Am letzten Tag der Biathlon-WM gab es leider keine Medaille mehr für das deutsche Team. Auch Magdalena Neuner ging leer aus. Sie leistete sich im Massenstart über 12,5 km gleich sechs Schießfehler und belegte am Ende nur Platz elf. Dennoch fand sie bei der Abschlussfeier nach dem Wettkampf die richtigen Worte:  „Ich möchte denen danken, die den Tag hier im Regen ausgeharrt und mich unterstützt haben“, sagte die 25-Jährige. Von den 28.000 Fans wurde sie im Stadion frenetisch gefeiert. Auf die Skisprung-Schanze neben der Biathlon-Strecke war ein übermensionales Plakat mit der Aufschrift „Danke Magdalena“ zu sehen. Zum Abschied bekam Lena eine lebenslang gültige Akkreditierung für die Biathlon-Strecke in Ruhpolding, eine Strickmütze für das Weltcup-Finale und ein großes Glas Weißbier überreicht 🙂

Lena und die Presse:

Ein klasse Auftritt hatte Lena vorletzten Samstag. Sie bewies eine Integrität und Kameradschaft, wie sie wohl heutzutage selten im Sport ist:

Hunderte an Journalisten lauschten jedem ihrer Worte zu ihrem Sprint-Sieg, freuten sich mit ihr. Doch als die Pressekonferenz zu Ende schien, nahm Neuner das Mikrophon zur Hand und wendete sich an die versammelte Journalistenmannschaft: „Es gibt etwas, was ich noch loswerden möchte: Vor zwei Tagen erschien in der BILD ein Artikel über den „Panne-Mann“ Arnd Peiffer, der mir Gold vermasselt hätte. Ich finde das nicht in Ordnung, die Leute sollten wirklich überlegen, was sie schreiben. Denn Arnd hat einen tollen Job gemacht und uns Bronze gerettet und dafür sind wir ihm dankbar…Das musste ich jetzt einfach loswerden!“

Auf fassungslose Ruhe folgte dann stürmischer Applaus, einmal mehr hatte Lena alle begeistert. Und ein wahres Wort gesprochen, zeigt sich doch besonders hier in Ruhpolding, dass immer mehr Medien mitreden wollen, die sich sonst 350 Tage im Jahr nicht mit Biathlon beschäftigen…Verständlich, bei dem Hype, der sich derzeit um diese Sportart mit ihrem Superstar Neuner abspielt. Doch umso schöner, dass sich genau dieser Star dann einmal mehr ganz bodenständig zeigt.

Sie gab am letzten Tag bekannt, daß Sie ihr letztes Biathlon-Rennen am 29. Dezember in der Schalke-Arena laufen wird. Ich denke mal, wir sind dann auch dabei. Vielleicht können wir Lena ja auch noch einmal in Püttlingen auf dem Sommer-Biathlon sehen.

Wir hatten in Ruhpolding eine wunderschöne Sportwoche, am rennfreien Tag unterbrochen von einem schönen Ausflug nach Salzburg. Mit der Biathlon-WM geht auch der Winter jetzt langsam zu Ende und die Sommersportveranstaltungen können beginnen. Wir freuen uns jetzt auf die Olympiade in London…

Hier gibt’s die Bilder vom Biathlon-Urlaub in Ruhpolding.

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