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Archive for Dezember 2011

Das Weihnachtsfest ist leider wieder vorbei. Carmen hat ihren Adventskalender leergeräumt. Jetzt befinden wir uns in der Zeit „Zwischen den Jahren“. Weitere Zeit für Muse und Entspannung. Die Tage genießen wir noch, bevor uns nächste Woche der Alltag wieder hat. An den Festtagen wurde bei uns wie in den meisten anderen Familien auch gut gegesen und getrunken. Darunter hat natürlich auch der Weinbestand etwas gelitten.

Erfreulicherweise ist gestern dann wieder eine Weinlieferung ins Haus gekommen, die wahrscheinlich letzte für dieses Jahr. (Heute fahren wir nochmal zum einkaufen, da kann eventuell noch die ein oder andere Flasche hinzukommen). Die gestrige Lieferung bestand aus französischen, italienischem und deutschem Wein. Unter anderem auch sechs Flaschen Colucci Copertino Riserva 2007 ! Ein Rotwein aus dem sonnendurchfluteten Süditalien, erzeugt aus der angesagten „schwarz-bitteren“ Traubensorte Negroamaro.

Nur eine von 100 Flaschen in Süditalien kommt in den Genuss des höherwertigen Riserva-Status. Dieses rare Prachtstück musste einige der pingeligsten Gaumen in der Welt begeistern, um bei internationalen Weinmessen zwei Spitzenauszeichnungen zu erringen! Der Wein kommt vom Weingut San Martino in Martina Franca in der süditalienischen Region Apulien.

Die Weinberge nehmen von der Sonne verwöhnte, steinige Anhöhen am Südrand der verkarsteten Kalkhochebene Murgia ein.  Gestützt auf eine über 70-jährige Winzererfahrung der Familie Colucci, wurde dieser Wein ausschließlich aus handgelesenen Negroamaro-Trauben hergestellt, die von 80 bis 90 Jahre alten Reben stammen und deshalb sehr konzentriert sind. Er wurde sechs Monate in erstklassigen Eichenfässern ausgebaut. Dieser prächtige Wein hat ein sattes, sehr dunkles Rubinrot, voll und würzig, mit charakteristischer Bitternote, samtig und trocken im Geschmack. Der Wein kann jetzt schon getrunken werden. Dank seiner Reichhaltigkeit, Komplexität und Würzigkeit und seiner guten Säure passt er perfekt zu italienischen Fleischgerichten oder einer Lasagne, aber auch zu Käse.

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Weihnachten sollte ein besinnliches und frohes Fest sein. Schon der Begriff  „Heiliger Abend“  macht deutlich, daß es sich um einen besonderen Tag handeln muss.  In diesem Jahr habe ich das halbe Jahrhundet vollendet, freue mich aber noch genauso auf die Weihnachtsfeiertage wie zu meiner Kindheit.

Traditionell steht der Heilige Abend vom Aufstehen bis zu Bett gehen im Zeichen der Ruhe und Entspanntheit. Der Weihnachtsbaum ist geschmückt und die Wohnung strahlt im Lichterglanz. Schon das Frühstück bei Kerzenschein ist gemütlich und zieht sich länger hin als normal.

Danach stand in diesem Jahr ein kleiner, aber doch schöner Weihnachtsspaziergang mit den Hunden über den Zukunftsort Reden auf dem Tagesprogramm. Leider spielt das Wetter in diesem Jahr nicht mit.

Nach einem gemütlichen Nachmittagskaffee mit Schwarzwälder-Kirschtorte bei uns zuhause, wo schon die erste Bescherung mit unseren Kindern stattgefunden hat, sind wir alle im zu meinen Eltern gefahren, wo der Truthahn schon im Ofen bruzelte.

Nach der Bescherung, die von meinem Neffen wie bei allen Kindern mit großer Ungeduld erwartet wurde, ging’s dann auch schon los mit dem Dinner.

Als Vorspeise kredenzte uns meine Mama ansprechend angerichtete Antipasti, wozu mein Vater einen 2010er Saar-Riesling von Van Volxem präsentierte.

Wie schon in einem meiner letzten Berichte erwähnt, hat sich meine Schwester um den Hauptgang des Abends gekümmert. Sie hat einen 6 kg schweren Truthahn zubereitet. Als Beilage gab es Rotkohl, Rosenkohl und Knödel.  Dazu haben wir einen 2009er Bordeaux getrunken.

Als Nachspeise gab es ein weißes Lebkuchenmousse mit Glühweinbirnen. Dieses weihnachtliche Dessert hat Carmen schon tags zuvor zubereitet. Dazu haben wir eine 2010er Spätlese vom Weingut Roll aus Rheinhessen getrunken. Nach dem Essen haben wir noch Weihnachtspätzchen gegessen, Kaffee und divere Digestifs zu uns genommen und ein paar lustige Spiele gemacht.

Mehr Bilder von Weihnachten gibts hier.

… und weil das Dessert so super gemundet hat, hier mal das Rezept dazu:

Erstmal die Zutaten, hier berechnet für 10 Portionen:

  • 5 Birnen
  • 250ml Rotwein
  • 65 g Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 1 Prise Muskat Nuss
  • 2 Prisen gemahlener Kardamom
  • 1 Prise Ingwer-Pulver
  • 5 Nelken
  • 1 große unbehandelte Zitrone
  • 1 unbehandelte Orange

Für die Creme:

  • 190 g weiße Schokolade
  • 1 Blatt Gelatine
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 1,5 TL Lebkuchengewürz
  • 3 EL weißer Rum
  • 320ml Sahne

Zubereitung:

Rotwein, Zucker und alle Gewürze in einen weiten Topf geben. Die Schale der Zitrone und Orange abreiben und zugeben. Den Saft der Früchte auspressen und auch zum Rotwein geben. Alles aufkochen und 5 Minuten bei kleiner Hitze sanft kochen lassen.

Die Birnen schälen, das Kernhaus mit einem Kugelausstecher entfernen und die Birnen vierteln. Den Glühwein durch ein Sieb passieren und dann die Birnen darin weich kochen. Dies kann zwischen 5 – 15 Minuten dauern (immer wieder kontrollieren!). Den Topf vom Herd nehmen und die Birnen im Sud erkalten lassen.

Die Birnen sollten am Vortag gekocht werden und einen Tag abgedeckt im Sud liegen. So nehmen sie die Farbe und das Aroma des Glühweins auf. Die weiße Schokolade sehr fein reiben und die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Das Ei und das Eigelb über einem heißen Wasserbad zu einer hellen, dicklichen Creme aufschlagen. Die Hitze reduzieren und die geriebene Schokolade gut unterrühren. Das Lebkuchengewürz zugeben. Die Gelatine gut ausdrücken und im erhitzten Rum auflösen. Etwas von der Ei-Schoko-Masse zugeben und dann diese Mischung unter die Ei-Schoko-Masse rühren (Wärmeausgleich!). Alles leicht abkühlen lassen.

Die Sahne mit einer Prise Zucker steif schlagen und unter die Schokomasse ziehen. Anschließend in Portionsförmchen füllen und für mind. 3 Stunden kalt stellen. Die Mousse kann bereits am Vortag gemacht werden.

Anrichtweise:
Die Birnenviertel in Fächer schneiden und auf die Mousse legen. Etwas Glühwein darüber gießen und servieren. Der restliche Glühwein kann erwärmt und dazu getrunken werden.

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Weihnachten in meiner Kindheit. An vieles kann ich mich noch erinnern. Anderes ist mir entfallen.
In den 60ern des letzten Jahrhunderts (da bin ich nun mal auf diese Welt gekommen) war Weihnachten bei uns wie auch heute ein traditionelles Familienfest. Wir trafen uns Heiligabend bei Opa und Oma im „Weihnachtswohnzimmer“.

Damals war das noch die gute Stube, die eigentlich nur an Festtagen betreten wurde. So konnte auch der Weihnachtsbaum geschmückt werden, ohne daß er vor dem „Klingeln des Christkindes“ von uns Kindern erspäht werden konnte….

Exkurs: In den 90ern, als meine Kinder klein waren und noch an das Christkind glaubten (vielleicht tun sie das ja heute noch), musste ich an Heiligabend des Nachts das warme Bett verlassen, um im Wohnzimmer den Weihnachtsbaum zu schmücken. Wenn dann die Kinder morgens gut gelaunt aus ihren Zimmern kamen, konnte ich sagen, daß nachts das gute Christkind mit seinen fleißigen Engeln bei uns war, um diesen schönen, stahlenden Christbaum für uns zu schmücken.

Mein erstes Weihnachtsfest 1961

Aber zurück zu meiner Kindheit. Ich erinnere mich daran, daß mein Cousin Christoph von den Großeltern mehrmals das gleiche Geschenk bekam wie ich. An einem Weihnachtsabend, es muss so Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre gewesen sein, bekamen wir beide je eine Carrera Autorennbahn, in liebevoller Arbeit von den Vätern auf  großen Holzplatten aufgebaut… mit Tribühnen, Boxengasse, Bäumen und mit viel Gips gestalteten Bergen.

Leider hatten wir die Rechnung ohne unsere jüngeren Schwestern gemacht. Als hätten sich die Beiden abgesprochen, zertrümmerte meine kleine Schwester Bettina mit einem schönen Sturz meine Bahn. Schienen gingen zu Bruch und die Boxengasse sah nach dem Sturz aus wie nach einem Erdbeben. Die Schwester meines Cousins, Stephanie,  fand das dann anscheinend so lustig, daß sie es Bettina nachmachte und die Bahn meines Cousins auch dem Erdboden gleich machte. Wie jeder bestimmt verstehen kann, fanden wir das dann gar nicht so spaßig….

Weihnachten 1969 - Das erste paar Ski für mich (man beachte die Krawatte und das Brillen-Kassengestell) - Puppe "Cornelia" und das erste Fahrrad für mein Schwesterlein

Ich erinnere mich auch an die riesige Eisenbahn, die mein Onkel im Nebenzimmer aufgebaut hatte. Wir Kinder standen mit großen Augen davor und freuten uns über die vielen Dampflokomotiven, die schnaufend ihre Runden drehten.

Ich erinnere mich an den Schwarz-Weiß Fernseher, wo nur zwei Programme zu Verfügung standen. Aber uns reichte eigentlich die Sendung „Wir warten auf’s Christkind“. Die verkürzte uns die Zeit bis zur Bescherung, die gefühlt unendlich lang dauern konnte.

Ich erinnere mich an liebevoll gestaltete Krippen. Aber auch diese Tradition wurde von mir fortgeführt. Auch bei uns steht unter unserem Weihnachtsbaum eine schöne Holzkrippe, deren Figuren aber leidlich angegriffen aussehen (damit hatte sich mal während unserer Abwesenheit Fello, unser Deutscher Schäferhund, seine Zeit vertrieben)….

Weihnachten 1969 bei Opa und Oma - Es gab ein klasse Indianerzelt !!!

Übrigens leuchtet an unserem Weihnachtsbaum noch immer die gleiche Lichterkette, die mein Opa vor mehr als 50 Jahren gekauft hat (… und an der bis heute kein einziges Birnchen zu Bruch ging). Ich denke mal, es war eine der ersten Lichterketten, die damals auf dem Markt war.

…. Eigentlich hat sich bei uns an den Feierlichleiten bis heute nichts geändert. Wir feiern mit unseren Kindern und Schwiegerkindern, mit Opa und Oma, mit Schwester, Schwager und Neffe genauso schön und feierlich das Weihnachtsfest wie früher. Es ist nur alles etwas bunter geworden…..

Und wie in vielen anderen Familien auch wird an den Weihnachtsfeiertagen ordentlich geschlemmt.

Das grelle und schrille, das laute und stressige in der Vorweihnachtszeit…. Wir lassen es einfach nicht an uns ran… So kann man dann auch die Adventszeit feierlich und fröhlich verbringen und sich auf ein ruhiges, friedvolles Weihnachtsfest freuen….

Laßt uns die Zeit genießen …..

Wir – Julia, Philip, Carmen und Rüdiger – wünschen

allen unseren Freunden ein schönes, besinnliches und

friedvolles Weihnachtsfest

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Heute war es endlich wieder soweit – der Weihnachtsbaum wurde geschmückt. Unser Baum ist wie in den letzten Jahren wieder eine Nordmanntanne. Der Baum wurde am letzten Wochenende schon gekauft. Er ist in diesem Jahr sogar gerade gewachsen, es sind alle Äste dran und unter dem Baum ist genügend Platz für die Holzkrippe.

Der Kauf des Baumes letzten Samstag ging schnell und eigentlich auch ohne Komplikationen vor sich. Als ich mir den Baum ausgesucht hatte (ich war in dem Moment alleine beim Händler) und ich diesen dann bezahlen wollte, kam eine Kundin herein und sagte mit energischem Unterton :“Den hatte ich mir aber schon ausgesucht“… Komischerweise kam sie ja wie schon gesagt gerade erst an. Hmmm…… Tja, aber wie das Leben so spielt. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst !!!

Wie man also sieht, gibt es gerade beim Weihnachtsbaumkauf die unterschiedlichsten Käufertypen. Andreas Horn hat in seinem Blog die verschiedenen „Weihnachtsbaumtypen“,  die ich hier mal aufliste, wunderbar beschrieben:

(Ich zähle mich hier eigentlich zum dem ersten Typen, dem Traditionalisten !!)

Die Traditionalistin / Der Traditionalist

Ein ordentlicher Baum muss es schon sein. Einheimisch, groß, grün und ordentlich gewaschen – schließlich ist Weihnachten und das auch nur einmal im Jahr! Gold und Rot bestimmen die Farbgebung und je nach gesellschaftlicher Herkunft darf es auch mal etwas Lametta sein. Die obligatorische Krippe wird natürlich nicht fehlen und handgezogene Wachskerzen sind Pflicht.

Die Minimalistin / Der Minimalist

Bei der Reduzierung auf das Wesentliche und stört bekanntlich jede Art von Schmuck und Kitsch. Künstlerisches oder Kunsthandwerkliches ist gerade noch so erlaubt. Wehe der Baum ist nicht ordentlich gegliedert oder gar schief. Der Minimalist greift auch gern zum Handwerkszeug, um solche Mängel ein für allemal zu beseitigen.

Die Dekorateurette / Der Dekorateur

Ein typischer Späterwerber – die Tanne spielt eine untergeordnete Rolle und dient mehr als Stützgerüst für die üppige Dekoration in den Farben der Saison. Da jedes Jahr neuer Kram angeschafft wird, kann das Schmücken in eine längere abendliche Veranstaltung ausarten. Der Dekorateur hat einen ausgeprägten guten Geschmack und verfügbar über eine ordentlich Portion Stil. Arrangements sind seine Stärke, d.h. man sollte sich schon mal auf schottisches Karo oder norwegische Elche in jeder nur denkbaren Variation einlassen können.

Die Umweltbewusste / Der Umweltbewusste

…wenn es überhaupt ein Baum sein muss –  schließlich ist die CO2 Bilanz im Auge zu behalten, dann natürlich aus nachhaltigem Anbau und auf jeden Fall mit Zertifikat. Falls so etwas nicht aufzutreiben ist, kann es auch mal eine Tanne im Topf sein, die nach den Feiertagen in einer feierlichen Zeremonie in die Freiheit entlassen wird. Eingekauft wird nur beim Weihnachtsbaumbauern des Vertrauens und der darf sich maximal in einem Umkreis von 30 km Entfernung von der heimischen Scholle befinden. Die Dekoration pendelt zwischen Strohsternen und handgemachten Papierengeln aus Recyclingpapier. Es herrscht absolutes Lamettaverbot… wegen der Umweltbelastung.

Die Desorganisierte / Der Desorganisierte

Baumkauf in letzter Minute ist Ausdruck der Persönlichkeit. Der Desorganisierte ist der festen überzeugen, dass dem Thema viel zu viel Bedeutung zugemessen wird – immerhin ist der ganze Zauber nach drei Tagen schon wieder vorbei. Er ist ein typischer Spontankäufer – der Arbeitsweg ist seine präferiertes Jagdgebiet. Bei der Dekoration kommen gern, aus Ermangelung anderer Alternativen, auch mal artfremde Gegenstände wie Kugelschreiber o.ä. zum Einsatz.

Die Verweigerin / Der Verweigerer

Weihnachten ist doof und außerdem verreise ich sowieso jedes Jahr… ich brauche keinen Baum! Wenn ich es romantisch will, dann brenne ich einfach ein paar Teelichter runter.

Die Recyclerin / Der Recycler

Hier hat der Plastikbaum sein neues Zuhause gefunden. Jedes Jahr wird er nach dem Fest fein säuberlich zerlegt, in Seidenpapier eingeschlagen, um in der darauffolgenden Weihnachtszeit im neuen, alten Glanz wieder erstehen zu können. Der Recycler ist eher konservativ und kauft selten neuen Weihnachtsschmuck – auch das Lametta wir penibel aufbereitet und kommt jedes Jahr aufs Neue zum Einsatz. Hier werden auch gern die gesammelten Kerzenreste der vergangenen Saison zu weihnachtlichen Lichteraltären aufgearbeitet.

Die Modernin / Der Moderne

Die Gestaltung ist einfarbig, maximal zweifarbig. Elektrische Lichterketten kommen im passenden Ton, jedoch sparsam zum Einsatz. Der Modernist sieht sich klar als Gegenentwurf zum Traditionalist. Er verlässt gern ausgetretene Wege und grenzt sich auch im Kaufverhalten ab. Nadelgehölze zum Fest sind ein überholtes Konzept. Der Begriff einer Installation kann hier eine vollkommen neue Bedeutung erfahren.

Heute morgen haben wir bei einem schönen Glas Wein – einem Riesling von Philipp Wittmann – und einem Stück Christstollen  gemütlich mit Musikuntermalung von Michael Bublé unseren Baum festlich dekoriert.

Und hier ist das Prachtstück in vollem Glanze:

…. und weil es so schön ist – hier noch das passende Weihnachtslied:

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Am Sonntagmorgen machten wir uns zu dritt mal wieder auf den Weg – die Hundedamen Blair, Shakira und ich – um am Zukunftsort Reden ein paar schöne Schwarzweiß-Fotos zu schießen.

In den vergangenen Jahren entwickelte sich das alte Bergwerk Reden weg vom Grubenstandort über eine Industriebrache hin zum „Garten Reden“, einem belebten Zukunftsort. Reden steht heute für Freizeit, Tourismus und Bildung, für Natur und Ökologie. Neben dem vor zwei Jahren eröffneten Gondwana-Park wird zur Zeit der FuN-Park Saar gebaut. Rund um die Halde will die Firma FuN Berg Saar das Gelände in einen schönen Freizeitpark verwandeln. Eine Haldenmetro, Rodelbahn, Seilrutsche, Baggerpark für Kinder, Megaturm, Almhütte und Imbiss-Restaurant Rodelwirt sind eine Auswahl der vielen Attraktionen die angeboten werden. Die Investitionskosten für den Park werden bei ca. 9 Millionen Euro liegen. Diese Kosten werden rein privat finanziert.

Unser Rundgang führte uns heute aber zu den neu gestalteten Wassergärten. Langsam erkennt man an der  Großbaustelle Wassergarten, was es werden soll: Aufschüttungen für spätere Pflanzinseln und Verschalungen für Wasserläufe sind zu erkennten. Der erste Abschnitt ist im Herbst schon fertiggestellt worden.

Es gibt schon Stege, über die man die Wasserläufe überqueren kann. Die Bepflanzungen wurden schon begonnen. Auch die eigentlichen Wasserläufe sind großteils schon fertiggestellt.

Der Wassergarten ist ein kaskadenartiges System von Flachwasserzonen. Er besteht aus fünf Becken mit unterschiedlichen Funktionen, in denen sich das Wasser von West nach Ost bewegt. Das Seerosenbecken etwa nimmt aus einem Speier das Wasser von Halde und Brönnchesthalweiher auf. Das Sumpfzypressenbecken bildet das zentrale Rückhaltebecken. Hier können 3000 Kubikmeter Regenwasser bei Starkregen vorübergehend angestaut werden.

Der Nebelbach wird Grubenwasser wie durch einen steinigen Wildbach durch den Wassergarten leiten. Der Wassergarten hat auch technischen Nutzwert: Er puffert Regenwasser und Grubenwasser . Er kühlt das Grubenwasser und entlastet so den Klinkenbach. Zudem dichtet er Altlasten des ehemaligen Grubenbahnhofs ab. Dies war auch eine Bedingung zur Entlassung des gesamten Areals aus der Bergaufsicht. Der Wassergarten ist ein wertvoller Baustein im Gesamtkonzept für den Garten Reden als Standort für Freizeit und Tourismus.

Hier könnt Ihr Euch die Bilder des Rundganges in einer Diaschau ansehen:

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