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Archive for November 2011

Heute beginnt die Vorweihnachtszeit – das Haus ist festlich geschmückt, die Weihnachtsbeleuchtung leuchtet, die erste Kerze am Adventskranz brennt und der Adventskalender, bei uns in diesem Jahr der „Adventsbaum“ ist mit Geschenken gefüllt.

Das Wort Advent geht auf das lateinische „adventus“ zurück, das übersetzt „Ankunft“ heißt und auf die Geburt Christi hinweist. Die Christen bereiten sich in dieser Zeit auf das Geburtsfest Jesu (25. Dezember) vor. Die Kirche bezeichnet den Advent daher als eine Zeit „freudiger Erwartung“.
Älteste Spuren für die vorweihnachtliche Vorbereitungszeit finden sich in Gallien und Spanien. Damals begann der Advent bereits am Tag nach dem Martinsfest (11. November). Er hatte mit Blick auf die Wiederkunft Christi einen Bußcharakter, so dass während dieser Zeit gefastet wurde. Seit dem 5. Jahrhundert wurde in Rom durch eine eigene Vorbereitungszeit vor allem die Menschwerdung Gottes hervorgehoben. Erst seit 1570 setzte sich der römische Brauch durch, den Advent am vierten Sonntag vor dem Fest zu beginnen.
Fest verwurzelt sind in dieser Zeit auch die volkstümlichen Bräuche wie Adventskranz, St. Nikolaus und Barbarazweige.

Carmens Adventskalender

Carmens Adventskalender - 24 Überraschungen

Die Adventszeit wurde erstmals im 5. Jahrhundert im Gebiet um Ravenna (Italien) gefeiert. Der Sonntag vor Weihnachten wurde der Vorbereitung der Geburt Christi gewidmet. In Rom hielt eine Adventsliturgie im 6. Jahrhundert Einzug. Gregor, der Große, setzte erstmals die Zahl der Adventssonntage auf vier fest – in Mailand feiert man aber noch heute eine sechswöchige Adventszeit. Im 13. Jahrhundert wurde die römische Liturgie durch den Franziskanerorden weit verbreitet. Pius V. schrieb um 1570 die römische Adventsliturgie endgültig für die gesamte Kirche fest.

Unser "Adventskranz" - moderne Form

Die Sitte des Adventskranzes ist recht jung, sie geht zurück auf Johann Hinrich Wichern, den Gründer des „Rauhen Hauses“ in Hamburg. Er hat im Dezember 1839 seinen Zöglingen an jedem Tag des Advents eine Kerze entzündet und sie auf einen Holzkranz gesteckt; zu Weihnachten erhellte dieser Lichterkranz feierlich den Saal. Damals bestand er aus einem Holzreif, ähnlich einem Wagenrad ohne Speichen, mit einem Durchmesser von etwa zwei Metern. Er trug vier große weiße Kerzen für jeden Adventssonntag und 19 kleine rote für jeden Werktag bis zum Heiligen Abend. Täglich wurde während einer kurzen Andacht – zunächst in der Mittagspause und später als Vigil (Nachtwache) in der Dämmerung – eine neue Kerze angezündet. Dies, so Wichern, „um auf die Ankunft des Herrn“ und das nahende Weihnachtsfest hinzuweisen. Besonderes Augenmerk richtete Wichern dabei auch auf das Sinnbild der Kerzen als „Licht in der Finsternis“.

„Adressaten“ dieses Adventbrauches waren für Johann Hinrich Wichern damals sozial vernachlässigte Jugendliche in Hamburg, die er in der so genannten Rettungsanstalt für verwahrloste Kinder des Rauhen Hauses („dat ruge hus“) betreute. Ausgehend vom Rauhen Haus – die MitarbeiterInnen trugen diesen Brauch auch in ihre eigenen Häuser und Gemeinden – verbreitete sich die Idee des Adventskranzes zuerst im protestantischen Norddeutschland, bald auch im Süden Deutschlands und in den Nachbarländern. Mit den Emigranten gelangte dieser Brauch dann schließlich auch ins ferne Ausland.

Erst mehr als zwanzig Jahre nach seiner „Erfindung“, etwa um 1860, wurde der Holzreif dann nicht nur mit Kerzen, sondern zusätzlich mit grünen Tannenzweigen geschmückt. Im Lauf der Zeit wurde aus dem Holzkranz der aus Tannengrün geflochtene Kranz, der nur noch mit vier dicken Kerzen bestückt war, so wie wir ihn heute kennen.

Neben dem Adventskranz sind z.B. auch der Adventskalender und der Adventsstern „christliche Erfindungen“ aus dem 19. Jahrhundert. Dieser Brauch hielt zunächst in evangelischen Familien Einzug, 1925 hing in Köln zum ersten Mal ein Adventskranz in einer katholischen Kirche. Der Brauch verbreitete sich inzwischen weltweit.

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Am Wochenende waren wir auf einer Weinverkostung in der Eisenbahnhalle in Losheim. Viele namhafte Winzer von Saar, Mosel und Nahe stellten ihre Weine vor. Aber auch ausländische Winzer waren am Start. Unter anderem wurden auch Weine vom Weingut Angerer aus Österreich vorgestellt.

Das Weingut Kurt Angerer aus dem österreichischen Kamptal steht für die glückliche Verbindung von Natur und Kultur sowie den Ideenreichtum und die Schaffenskraft eines Winzers. Im Kamptal, mit seinen nach Süden und Südwesten ausgerichteten und vor den rauen Nordwinden geschützen Weinlagen (Rieden) stehen die gesunden Reben. An heißen Sommertagen profitieren seine Trauben von den kühlenden Winden, die nächtens von den Hügeln ins Tal streichen – das ist wichtig für die Frucht und die Aromabildung. Kurt Angerer, Aufsteiger des Jares 2003,  bewirtschaftet heute ca. 19 Hektar auf besten Löss-, Schotter- und Urgesteins-Lagen.

Kies Grüner Veltliner Kurt Angerer

Bei der Verkostung hat uns der Grüne Veltliner von Angerer begeistert. Ein schöner Basiswein, vollmundig, mineralisch und sehr würzig. Am Gaumen unterstreicht der Wein sein saftiges, frisches und fruchtiges Aroma. Auch Carmen war von dem Wein direkt begeistert. (zumal er sehr preisgünstig ist !!! )

Der Veltliner animiert am Gaumen und macht Lust aufs nächste Glas. Er hat einen mittleren Restzuckergehalt von 4,8g/l und eine Säure von 4,5g/l. Der Wein hat eine Lagerfähigkeit bis ca. 2016.

Die Beeren der Rebsorte „Grüner Veltliner“. bestechen durch ihr intensives Bouquet und durch ihre Frische. Typisch können angenehme Aromen nach weißem Pfeffer oder auch Tabak ausgemacht werden, hervorragend ist aber meist die intensivere Nase und der Geschmack nach Citrus und Frucht. Ein guter Veltliner besticht durch seine Frische am Gaumen und ist, entgegen landläufiger Meinung, die auf vielen eher mäßigen Veltlinern beruht, durchaus lagerfähig. Bei Verkostungen älterer Weine beeindrucken hochwertige Veltliner immer wieder durch ihre erstaunliche Frische.

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Olympische Spiele Ende Juli 2012 in London – das ist das erklärte Ziel für die besten Badmintonspieler der Welt. Auf dem Weg dahin machen zur Zeit auch viele von ihnen Station in Saarbrücken. Bei den Bitburger Open gibt es neben dem Preisgeld von insgesamt 120.000 US-Dollar auch reichlich Punkte für die Olympia-Qualifikation zu ernten – alleine 7.000 darf sich jeweils der Gewinner der einzelnen Disziplinen gutschreiben. Auch Hannes Käsbauer, Peter Käsbauer und Luki Schmidt waren am Start.

Philip ließ in diesem Jahr die Birburger Open ausfallen. Er stellte sich in den Dienst der Sache und bespannte für die Weltstars die Schläger. Als absoluter Bespannungsexperte konnte er sich während des Turniers über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Er bespannte Schläger bis die Finger blutig waren 🙂

Hier das Interview vom Double-U Bewohner, Luki „Der Bayer“ Schmidt. Nach einem klaren Sieg gegen den Engländer Carl Baxter ist Lukas Schmidt leider in der 3. Runde gegen den Malayen Chan ausgeschieden. Im Interview spricht er über seinen Leistungsstand, die relative Länge eines Jahres und sein Ziel außerhalb des Badminton-Courts:

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Was Fort Knox für die Goldreserven der USA ist die WineBank vom Weingut Ress für die Weine in Deutschland. Im Gewölbekeller des Weingutes in Hattenheim ist eine faszinierende Idee von Christian Ress entstanden: Deutschlands erste „WineBank“.

 

„Unsere Rieslinge haben von Natur aus ein hohes Reifepotenzial. Was liegt näher, als unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, ihre Weine unter optimalen Bedingungen reifen zu lassen und sie jederzeit in stilvollem Rahmen genießen zu können.“ so Christian Ress, Miteigentümer des Weinguts Balthasar Ress und Erbauer der wineBANK.

In 223 Weinfächern unterschiedlicher Größe für 35 bis 332 Flaschen und in drei separaten begehbaren Weinkellern für bis zu 5.500 Flaschen können Weinenthusiasten im klimatisch perfekten Gewölbekeller des Gutshauses die eigenen Weine aufbewahren und sie mit Freunden oder Geschäftspartnern zu jeder Tages- und Nachtzeit spontan verkosten.
Der riesige Keller sieht aus wie eine große, begehbare Schatzkammer. Die WineBank ist mit einer persönlichen Chipkarte 24 Stunden, sieben Tage in der Woche begehbar.

Ein professionell ausgestatteter Verkostungsbereich mit allem Zubehör, feinstem Mobiliar, ansprechenden LED-Lichtakzenten ohne UV-Emission und dezente Musik machen aus dem Wein-Aufbewahrungsort einen privaten Weinkeller der Luxusklasse. Auch der Sicherheitsaspekt kommt bei der wineBANK nicht zu kurz: Alle Weine, die dort eingelagert werden, sind gegen Diebstahl, Vandalismus und Feuer versichert, selbst gegen Korkmotten wurden Vorkehrungen getroffen.

Informationen dazu auch unter: WineBank Weingut Ress

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