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Archive for Oktober 2011

Die Weinlese des Jahrgangs 2011 ist mittlerweile seit ein paar Tagen vorbei. In vielen Weinbaugebieten Deutschlands gab es im Frühjahr späten Frost, im Sommer Regen und nochmals Regen, im Herbst aber einen wunderschönen goldenen Oktober.

Die Steillagen an der Saar haben aber in diesem Jahr vom Klima überaus gut profitiert. Aufgrund der grandiosen Qualitäten stuft Roman Niewodniczanski (Weingut Van Volxem) den Jahrgang 2011 auf auf einem Niveau mit den inzwischen legendären Saar-Jahrgängen 1911, 1921, 1945, 1959 und 1971 ein.

Erntebericht von Roman Niewodniczanski auf Van Volxem:

Die klimatischen Bedingungen an der gewohnt kühleren Saar waren in 2011 so gut wie selten zuvor: Auf ein sommerlich heisses Frühjahr mit perfekter Blüte folgte ein für die kargen Schiefersteillagen herrlich regenreicher Sommer, gefolgt von einem nicht enden wollenden „Goldenen Herbst“ mit sonnenreichen Tagen und kühlen Nächten.

Das gänzliche Ausbleiben von Regen-, Sturm- oder Hagelereignissen erlaubte es, ohne die sonst herbsttypische Hektik, Steilhang für Steilhang bis zu drei mal von Hand selektiv vorzulesen. Dies ermöglichte, sämtliche Trauben im Zustand der physiologischen Vollreife zu ernten.

Schon die Früchte für die Gutsweine Schiefer und Saar Riesling begeistern dank moderater Erträge (Gutsschnitt ca. 54 hl/ha), mit expressiver Aromatik reifer Pfirsische, Aprikosen, Maracujas und Papayas. Dank der kühlen Nächte der letzten Wochen blieb auch die weitgehend aus hochwertiger Weinsäure bestehende Säurestruktur der Trauben erhalten, was für den späteren Trinkspass der Weine von außerordentlich grosser Bedeutung ist.

Auch die für die Struktur der späteren Weine elementaren Extraktwerte sind erfreulich hoch, was den üppigen Regenfällen der Sommermonate zu verdanken ist. Dank der Fröste der letzten Woche haben die Trauben nochmals an Aroma zugelegt.

Am 24. Oktober wurde bei kühlen Temperaturen und schönstem Sonnenschein die Große Lage Scharzhofberg geerntet. Die goldgelben, auch hier zu 98 Prozent gesunden Rieslingtrauben sind von einem außerordentlichen Aromenreichtum. Glücklicherweise liegt auch im Scharzhofberg das Mostgewicht bei „nur“ knapp 100 Grad, perfekt für hoch aromatische Weine mit moderatem Alkoholgehalt.

Das kontinuierlich trockene Wetter der letzten Wochen hat die wenigen Botyrytistrauben dieses Herbstes bilderbuchhaft zu hoch aromatischen Rosinen eintrocknen lassen. Die Folge sind Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen in einer geradezu sensationellen Qualität. Auch Egon Müller, der die in der 200jährigen Geschichte des Scharzhofs bisher höchsten Mostgewichte vermeldet, spricht von einem „sagenhaften Jahrgang“.

 

 

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Heute Abend gab es zum Abschluß eines sonnigen Oktoberwochenendes einen wundervollen Saar-Riesling. Im ehemaligen Klosterweingut der Luxemburger Jesuiten, das auf den Fundamenten einer alten römischen Hofanlage gebaut wurde, wird dieser Riesling vinifiziert. Getrost kann man den Saar-Riesling von Roman Niewodniczanski zu den absolut besten Weinen der Region zählen. Der Van Volxem besticht mit einem intensivem Duft von reifen gelben Früchten (Aprikose und Pfirsich) und feinsten Blütenaromen von Flieder und Anis, dazu Gewürzaromen und intensiv mineralische Noten, frische, lebendige Art mit einem cremigen Mundgefühl und einer geschmeidigen, seidenen Textur. Ein Geschmackserlebnis, das man in der Preislage dieses Rieslings nicht oft finden kann.

Die Philosophie auf dem Weingut „Van Volxem“ ist es, die Weinqualität schon direkt im Weinberg zu erzeugen und im Weinkeller lediglich den Weinstil zu beeinflussen. Dazu gehören eine umweltschonende Bewirtschaftung, der weitgehende Verzicht auf technische Hilfsmittel wie industrielle Hefen, Enzyme und synthetische Hilfsmittel, sowie der Einsatz von alten Reben und eine bewusste Beschränkung der Hektarerträge. Bedingt durch die Steillagen, ist ein Großteil der Arbeit auch noch echte Handarbeit. Und da Handarbeit teuer ist, ist man quasi gezwungen Spitzenweine zu erzeugen, wenn man als Winzer schwarze Zahlen schreiben will. Und das ist besonders dem Wirtschaftswissenschaftler Niewodniczanski ein wichtiges Anliegen.

 

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Weinkeller – Endphase

Langsam aber sicher neigt sich das Projekt „Weinkeller“ dem Ende zu. Die Fertigstellung und damit die Einweihung mit der ersten Weinprobe steht unmittelbar bevor. Einige Restarbeiten sind aber noch zu tätigen. Neben der Dekoration der Weinlaube stehen noch kleine Verschönerungsarbeiten an, die aber am nächsten Wochenende ihren Abschluß finden werden.

Und „Zuwachs“ wird der Keller am nächsten Samstag wohl auch noch bekommen. Der Winzer und Inhaber des Weingutes Roll aus Dittelsheim-Hessloch in Rheinhessen gibt sich die Ehre und stellt seine Weine bei uns vor. Das Weingut Roll liegt mitten im schönen Wonnegau und kann auf eine über 200-jährige Weinbautradition zurückblicken. Alle in der Familie Roll teilen die Liebe zur Natur und die Leidenschaft zum Wein. Denn ohne Leidenschaft und ohne das Streben nach absoluter Qualität entsteht kein charakterstarker Wein.
Zwei Generationen entscheiden gemeinschaftlich über das Entstehen und Gedeihen der Weine. Dieser Zusammenhalt prägt entscheidend die zukunftsorientierte Philosophie der Roll’s. Hoffen wir mal auf eine schmackhafte Verkostung….

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Super Schoppen Shopper

Seit letzter Woche gibt’s bei LIDL ein Aktionsangebot – 2 Flaschen Wein plus dem Weinführer „Super Schoppen Shoper“ für 9,99€ zu kaufen. Wenn man bedenkt, daß das Buch alleine in der Buchhandlung schon 11,95€ kosten, ist das auf jeden Fall ein Schnäppchen. Der Rotwein ist ein guter Basiswein vom Winzer und Platzhirsch der Internet-Weinszene Dirk Würtz.

Das Buch hat Cordula Eich geschrieben. In der Weinszene sind Weine vom Discounter oder vom Lebensmitteleinzelhandel ja eher verpönt. Würtz hat da keine Berührungsängste, nur logisch also, daß er sich mit Cordula Eich vinologisch verbandelt hat. Cordula Eich verkostet sich seit Jahren durch tausende Flaschen von Basisweinen, beginnend mit dem 1-Liter Tetrapak für 0,93 €. Und veröffentlicht jetzt schon im dritten Jahr den auflagenstärksten deutschen Weinführer, eine lustig geschriebene Lebenshilfe („So schick angezogen und dann doch Hundekacke am Schuh“ ) für Leute mit schmalem Weinetat, die trotzdem Spaß am Genuß haben wollen.

Bei den Weinen handelt es sich um einen Dornfelder (Der Wein mit der Nr.1 von Cordula Eich) und einen Spätburgunder (Wein Nr. 2 von Dirk Würz). Den Dornfelder sollte man eher leicht gekühlt trinken. Beide Weine sollte man nach dem Öffnen eher 1 bis 2 Tage dekantieren. Was man auf jeden Fall mal probieren sollte: Von beiden Flaschen eine Glas zusammenmischen – mir hat’s g’schmeckt 🙂

Wenn man den Weinen vom Discounter aufgeschlossen gegenüber steht, sollte man sich das Paket auf jeden Fall zulegen. Für den Preis allemal ein Schnäppchen, daß sich auch sehr gut als Geschenk eignet.

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Nachdem gestern ein Remis zu Buche schlug, ging es heute in der 2. Bundesliga Nord gegen Eintracht Südring Berlin. Die Berliner, die in der letzten Saison den 7. Platz in der Abschlusstabelle 2010/2011 belegt hatten, konnten sich mit Björn Siegemund und mit der finnischen Spielerin Nanna Vainio deutlich verstärken. Wie bereits gestern musste das Dürener Team auf Sandra Marinello verzichten, deren Verletzung am Arm einen Einsatz unmöglich machte.

Die Partie gegen Eintracht Südring wurde durch das 1. Herrendoppel Harry Wright/Phillip Wachenfeld gegen Jens Ehlert/Björn Siegemund eröffnet. Das Spiel ging wie erwartet an den 1. BC Düren. Im gleichzeitig laufenden Damendoppel musste sich die Dürener Damen Lena Bonnie/Airi Mikkelä den Berlinerinnen Monja Bölter/Nanna Vainio in 2 Sätzen geschlagen geben.

Das 2. Herrendoppel, David Washausen und Philip Welker, verloren ihr Spiel denkbar knapp in 2 Sätzen mit 21:23 und 19:21 gegen das Duo Calum Menzies/Andreas Kämmer. Im Dameneinzel kam es zum finnischen Duell zwischen der 18 jährigen Airi Mikkelä und der 20 jährigen Berliner Neuverpflichtung Nanna Vainio, die sich in einem sehr starken Spiel mit 21:13 & 21:19 durchsetzen konnte. Somit stand es nach der Hälfte der Spiele bereits 3:1 für die Berliner.

Im 1. Herreneinzel trafen in einem englisch/schottischen Duell die Dürener Nummer Eins Carl Baxter und Calum Menzies aufeinander. Carl Baxter gewann in drei Sätzen mit 21:12, 19:21 und 21:8. Das 2. Herreneinzel zwischen Harry Wright und Jens Ehlert ging gleichfalls an den 1. BC Düren.

Im Mixed spielten Lena Bonnie/Phillip Wachenfeld gegen Monja Bölter/Björn Siegmund. Hier konnte der 1. BC Düren nicht punkten und musste das Spiel mit 12:21 & 15:21 an die Berliner abgeben, die somit mit 4:3 in Führung gingen. Das 3. Herreneinzel verlor Mathieu Pohl überraschend gegen Andreas Kämmer. Somit konnten die Berliner einen nicht erwarteten 5:3 Heimsieg gegen den 1. BC Düren feiern.

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