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Archive for August 2011

Oberstdorfer Gipfeltour

Nächsten Donnerstag ist es endlich soweit. Unsere diesjährige Hüttentour geht an den Start. Am Donnerstag fahren wir nach Oberstdorf, um eine Dreitagestour durch die Oberstdorfer Alpen in Angriff zu nehmen. Wir starten am Fuß des Fellhornes. Die erste Etappe geht zur Fiderepasshütte, wo die erste Übernachtung geplant ist. Weiter geht’s am nächsten Tag über den Krumbacher Höhenweg zur Mindelheimer Hütte. Nach einer ausgiebigen Rast mit hoffentlich gutem bayrischen Essen gehts dann weiter mit einem anstrengenden Marsch über den Schrofenpass und den Mutzenhobel zur größten Hütte der Allgäuer Alpen, der Rappenseehütte.

Dort ist dann die nächste Übernachtung geplant. Wenn man den Berichten der Wanderer Glauben schenken kann, ist dort in den Sommermonaten mächtig was los. Wenn nur das Weizen kalt ist 🙂

Am nächsten Morgen geht es dann über die Enzianhütte, über Einödsbach und Birgsau wieder zur Talsation der Fellhornbahn, wo wir das Auto holen und in unser Hotel, den Foggerhof fahren. Abends ist dann noch ein Abschlußabend in Oberstdorf geplant.

Ausführlicher Bericht folg später…..

Hier die Beschreibung der Tour zum runterladen.

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Da ich den Sommer noch nicht abschreiben möchte und bei schönem Sommerwetter mit Temperaturen um die 25 -30 Grad am Besten ein schöner Rosé schmeckt, habe ich heute neben einem neuen Auto für Philip noch eine Kiste Rosé vom spanischen Weingut Bodega Inurrieta- ein köstlicher Mediodía eingekauft.

Die Bodega Inurrieta ist ein noch sehr junges Weingut in der sanften Hügellandschaft in Navarra / Spanien. Die märchenhafte Geschichte dieses Gutes findet ihre Wurzeln bereits vor einem Jahrhundert: Die Familien Antoñana, Borda und Arriola betrieben bereits vor über 100 Jahren Weinbau auf einem wertvollen Stück Land mit dem schönen baskischen Namen Inurrieta. Da sich die Winzertätigkeit jedoch zur damaligen Zeit finanziell nicht rechnete, gaben die Vorfahren diesen Beruf auf und „machten” ihr Geld mit einer kleinen Lebensmittelkette, ehe die junge Generation ihre Liebe zum Wein wieder entdeckte und mit dem finanziellen Rückhalt ihrer Eltern in erstklassige Weinberge sowie moderne Keller investieren konnte. So wurde die Bodega 1999 mit viel Enthusiasmus in einem kleinen Seitental im südlichen Teil Navarras wieder gegründet.

Der Inurrieta Mediodía besteht zu 100% aus der Grenache-Traube. „… lebhafte Jugend, Glanz und Farberlebnis“. Er hat eine attraktive unverwechselbare rosa Farbe von ausgesprochener Lebhaftigkeit mit violetten Nuancen. Dieser Wein entfaltet subtile und unerschöpfliche Aromen: Rosenblätter, Kirschen, Sauerkirschen und Erdbeeren. Der viermonatige Ausbau auf der Feinhefe verleiht ihm eine einzigartige Geschmeidigkeit und Milde im Mund. Ein Wein voller Ausgewogenheit, Frische und lieblicher Geschmeidigkeit am Gaumen.

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Urlaub im Bayrischen Wald

Am Ende unseres Sommerurlaubes haben wir noch ein paar Tage Erholung im Bayrischen Wald geplant. Der Urlaub war das Überrraschungsgeschenk von Carmen zu meinem Geburtstag. Damit wir an einem Tag nicht die gesamte Strecke fahren mussten, haben wir noch einen Tag in der wunderschönen Stadt Regensburg eingelegt.

War das Wetter auf der gesamten Anfahrt noch superschlecht, hatten wir bei der Ankunft in Regensburg schon fast blauen Himmel. Wir haben im Münchner Hof direkt in der Altstadt eingecheckt. Ein schönes, wenn auch altes Stadthotel mit klasse Frühstücksbuffet. Regensburg bietet mit seinem Dom und der historischen Altstadt viele Sehenswürdigkeiten, die man an einem Tag leider nicht alle besichtigen konnte. Regensburg ist die Hauptstadt des Bezirks Oberpfalz. Die Stadt entstand im Jahre 179 n. Chr. aus einem römischen Legionslager heraus. Sie ist somit eine der ältesten Städte Deutschlands. Seit dem 13. Juli 2006 gehört die Regensburger Altstadt mit Stadtamhof zum Unesco-Weltkulturerbe. Wir besuchten den Dom, die Altstadt und natürlich einen schönen Hofbräubiergarten.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen fuhren wir dann weiter Richtung Wegscheid, wo unser Ziel, das Spa&Wellnesshotel Reischlhof schon auf uns wartete.

Einen kleinen Abstecher machten wir dann aber doch noch, um die schöne bayrische Stadt Passau zu besichtigen. Passau ist eine Universitätsstadt im Regierungsbezirk Niederbayern. Sie liegt an der Grenze zu Österreich sowie am Zusammenfluss der Flüsse Doau, Inn und Ilz und wird deshalb auch „Dreiflüssestadt“ genannt. Die Stadt geht wie auch Regensburg auf eine Ansiedlung der Römer zurück. An der Stelle des heutigen Domes entstand das römische Kastell Batavis (Castra Batava) als Teil einer Limesbefestigung. Wir besichtigten die Altstadt und den schönen Hafen am Inn. Da es noch früh am Morgen war und wir noch fahren mussten, verzichteten wir auf das Weizen. allerdings wurde ich dann in einem schönen Altstadtcafé doch schwach un genehmigte mir einen schönen, tiefroten Zinfandel.

Danach ging es dann aber endlich zum Reischlhof. Unsere Erwartungen, die wir schon aus Berichten und Beschreibungen des Hotels hatten, wurden mindestens erfüllt. Der Reischlhof ist ein wunderschönes, sehr einsam gelegenes Spa & Wellnesshotel. Er liegt in der Region Donau-Wald im südlichen bayrischen Wald im Landkreis Passau  an der österreichichen Grenze.

Der gesamte Hotelbereich wurde 2010 auf den heutigen Stand gebracht. Insgesamt 1300 qm Wellnessbereich mit einem Hot-Whirlpool mitten im Gartenbereich mit 36 ° warmen Wasser, ein 600 qm großer Wellnessbereich mit gemütlichen Ruheräumen und einer großen Auswahl an Saunen, ein mit Bergwasser klimatisierter  Restaurantbereich, eine Landhaus Hotelbar & Stuben für unsere ausgiebig genossenen gemütlichen Abendstunden und vieles mehr haben wir erkundet.

Leider war unser Aufenthalt mit zwei Tagen doch sehr kurz. Wir haben eine kleine Wanderung durch den bayrischen Wald gemacht und einen schönen Stausee mit Standbad besucht. Da wir ja auch die Annehmlichkeiten des Hotels in der kurzen Zeit testen wollten, blieb für ausgedehnte Touren keine Zeit.

Zu erwähnen ist auf jeden Fall die Küche, die fast schon mit Sterneniveau bewertet werden kann. Die einzelnen Gänge des Abendessens sind sehr schmackhaft und auch mit viel Liebe zum Detail angerichtet. Eine Auswahl an hervorragenden Weinen rundet das Angebot ab. Hier mal als Beispiel das Abendessen am Freitag:

Menü „Alles Rund um d‘ Schwammer’l“

Frisches Baguette mit Bärlauchfrischkäse und gesalzener Schnittlauchbutter

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Vitello Tonnato – feine Scheiben vom Milchkalbsrücken mit Senfmarinade, Waldschwammerlsalat mit Balsamico, Petersilienmousse und marinierte Salatspitzen

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Geschäumtes Steinpilzsüppchen mit frischen Kräutern und kleiner Pfifferlingeinlage

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Kross auf der Haut gebratenes Wolfsbarschfilet mit luftigem Kartoffel-Bärlauch-Mousse und Proseccoschaum

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Jungschweinefilet mit Kräutern saftig gebraten in leichter Egerling-Kräutersahne mit kleinem frischem Marktgemüse und knusprigem Kartoffeltaler

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Geeister Kaiserschmarrn mit Rumrosinen, Mandeln und beschwipstem Zwetschgenröster

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Käseauswahl mit verschiedenen Dips und Obst vom Buffet

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Dazu haben wir einen „Goldenen Grünen Veltliner Kabinett trocken“ getrunken. Hierbei handelt es sich um einen kräftig und würzig schmeckenden Wein mit intensiven Fruchtnoten. Der Wein stammt vom Weingut Krems aus Österreich. Auch am zweiten Abend gab es ein nicht weniger schmackhaftes Menu mit italienischem Thema. Alleine wegen des schmackhaften Essens hat sich die weite Anreise in den bayrischen Wald schon gelohnt.

Das Hotel ist auf jeden Fall sehr empfehenswert. Was wir vermisst haben, sind die abendlichen gemütlichen Kneipenbesuche, die wir gerne im Urlaub machen. Da das Hotel sehr einsam liegt, mussten wir uns mit der Hotelbar begnügen, die allerdings auch sehr gemütlich war.

Bilder vom Kurzurlaub im bayrischen Wald könnt ihr Euch hier anschauen.

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Um uns auf die große Septemberhüttentour vorzubereiten, haben wir am Sonntag mal den „Hüttenwanderweg“ in Oberwürzbach in Angriff genommen.

Der Hüttenwanderweg ist eine abwechslungsreiche, allerdings anspruchsvolle Rundtour von ca. 13 km Länge. Neben der Natur sind die vier beziehungsweise fünf am Wege liegenden Hütten das beherrschende Thema der Tour, die über Wald- und Wiesenpfade sowie Wald- und Feldwege führt. Die Hütten sind überwiegend an den Wochenenden geöffnet und laden zur Einkehr ein. Nicht zu vergessen die Brunnen, Quellen und Fischweiher am Wegesrand. Auf der Strecke hatten wir drei Steigungen zu bewältigen. Da unser Wanderführer Joachim noch eine Zusatzschleife über den Kahlenberg wählte, hatten wir noch einen Berg mehr zu bewältigen. Die zusätzliche Anstrengung wurde allerdings auch mit einem tollen Weitblick ins nördliche Saarland belohnt.

Gestartet sind wir am am historischen Waschhaus in Oberwürzbach. Von hier führte der Weg in das idyllische Laichweihertal, ein sehr schmales Tal mit viel Quellwasser. Gleich im ersten Wegstück befindet sich ein Naturlehrpfad mit interessanten Informationen zu Wald und Flur. Fast am Ende des Tales sind noch zwei Angelweiher in Betrieb, die vom Oberwürzbacher Angelsportverein genutzt werden. Zwischen beiden Weihern liegt auch die kleine Vereinshütte mit schöner Sitzgruppe, die zur ersten Rast einlädt. Da es aber noch früh am Tag war, ließen wir die Hütte links liegen und wanderten bergauf zum Eichertsfelsen, einem höhlenartigen Naturdenkmal.

Der Weg führte uns weiter über den Bergkamm zur Schopphübelhütte der Hasseler Wander- und Naturfreunde mit ihrem einladenden Biergarten. Hier legten ir dann die erste Rast ein. Das Weißbier und die Weißwürste schmeckten seihr lecker. Der Wirt hätte mit seinem urigen Bart auch in die Alpen gepasst. Von hier folgten wir dem Asphaltweg abwärts ins Wiesental. Im Tal führt die Strecke nach links vorbei an weitläufigen Pferdekoppeln mit Blick auf Hassel. Im Tal konnten wir uns entscheiden, ob wir noch rd. 2,5 Kilometer mehr wandern wollen, denn hier kann man rechts zur Kahlenberghütte abbiegen und diese als Zusatzschleife erwandern. Natürlich sagte Joachim nix von einer WAhl und bo einfach auf den Weg zur Kahlenberghütte ab. Nach einem herrlichen Ausblick auf das nördliche Saarland bis zum Donnersberg in der Pfalz marschierten wir Richtung Hochscheid. Unterwegs hätte man noch zum Christkönigsbrunnen und zum Horstenbrunnen absteigen können. Für diese Zusatzbelastung konnte man aber niemanden der Wandergruppe begeistern. Unsere Ulli hätte uns hier dann auch mt Verachtung gestraft.

Wir wanderten weiter bergan bis zum Hainbuchenbrunnen. Es ging weiter links aus dem Wald zum Hof Hochscheid, ein Demeterhof mit Wanderhütte und schönem Biergarten. Dort gab es dann Kaffee und Kuchen. Allerdings macht der ganze Hof keinen besonders gepflegten Eindruck. Der Wanderweg führte weiter durch den Hof talwärts. Am Waldrand ging es an Koppeln vorbei bis zum Wegekreuz und hier links bis zur Weidenberghütte, eine schöne Schutzhütte mit tollem Blick auf Reichenbrunn. An der Hütte rechts steil bergab vorbei an einem alten schiefen Grenzstein mit Abtsstab. Anschließend stießen wir auf einen breiten Forstweg. Kurz darauf passierten wir den „Brunnen am Saulager“ und stießen auf eine große Wegekreuzung. Hier wanderten wir rechts talwärts und erreichen am Rotsoligbrunnen die ersten Häuser von Oberwürzbach.

Wir folgten der Reichenbrunner Straße nach links und bogen nach circa 100 m gleich wieder links ab zur Grotte. Der schöne Kreuzweg führt durch das idyllische Langental und anschließend rechts bergauf vorbei am Martin-Sprengard-Brunnen zur Lourdes Grotte. Weiter bergauf, auf der Anhöhe geradeaus und anschließend rechter Hand bergab zur Hütte des Wandervereins Frohsinn Oberwürzbach. Dort war dann die letzte Rast angesagt.

Von hier führte der Weg vor der Hütte wieder bergauf, was bei Ulli leider auf ziemlichen Unmut stoßte. Der Weg schlängelte sich am Hang entlang, macht eine Rechtskurve und traf schließlich auf die Straße zum Friedhof, der wir links hoch folgen. Mehrere Infotafeln über die heimische Tier- und Vogelwelt säumen den Weg. Circa 200 m hinter dem Friedhof zweigt nach einer Info-Tafel über heimische Greifvögel rechts ein Pfad ab. Diesem folgten wir bis wir wieder auf einen breiteren Waldweg stießen. Hier ging es einen Pfad bergab ins Laichweihertal und schließlich rechts durchs Tal zum Startpunkt unserer Tour.

Fazit: eine wunderschöne Rundtour durch eine bergige Landschaft des südlichen Saarlandes. Alle (außer Ulli) waren begeistert und geschlossen der Meinung, daß wir in den nächsten Wochen die nächste Tour in Angriff nehmen werden.

Alle Bilder könnt Ihr hier in einer DIASCHAU ansehen.


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