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Die Grillsaison ist ja schon in vollem Gange – vom Schwenker über Lachs auf der Zendernplanke bis hin zum Dry Age Steak haben wir in diesem Jahr schon einiges probiert. Aber der Dutch Oven hat heuer bisher sein Dasein ohne Aktivität in seiner Verpackung verbracht – Zeit ihn zu aktivieren. Daher werde ich am Wochenende mal wieder Chili Con Carne machen.

Viele meinen ja, Chili Con Carne kommt aus der mexikanischen Küche. Es stammt jedoch aus der Tex-Mex-Küche und hat seinen Ursprung in der Wild-West Zeit im Süden der USA. Allerdings ist nicht sicher, woher das Gericht wirklich herkommt. Die US-Bundesstaaten Arizona, Texas und New Mexico sind jeweils der Meinung, Chili Con Carne stammt aus ihrem Gebiet.

Es gibt viele Rezepte, die bestimmt alle sehr gut sind. Chili ist variantenreich und generell gilt – erlaubt ist was schmeckt. Einge verwenden Hackfleisch , andere fein gewürfeltes Fleisch (Texas Style). Man kann Rindfleisch, Schweinefleisch oder sogar Wildfleisch als Zutat nehmen. Gerade in Deutschland findet man häufig Mais im Chili, was es in den USA eigentlich gar nicht gibt. Zur geschmacklichen Abrundung kann man Honig, Schokolade, Kakao oder gar Kaffee hinzu geben. Jeder hat da vermutlich sein eigenes Chili-Rezept. Der Schärfegrad ist mit der Anzahl der Chilis sehr gut regulierbar.

Ein gutes Rezept aus dem Netz, das auch schon einen Preis auf einer Grillmeisterschaft errungen hat, werde ich mal ausprobieren:

Die Zutaten:

  • 1,2 kg Rindfleisch
  • 400 g Hackfleisch vom Schwein
  • 400 g Chorizo
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Chilischoten
  • 200 g Tomatenmark
  • 400 g Tomaten aus der Dose, gewürfelt
  • 2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 3/4 TL Estragon, gemahlen
  • 3/4 EL Salz
  • 3/4 EL Zucker
  • 3/4 EL schwarzer Pfeffer
  • 1,5 EL Oregano
  • 2,5 EL Gewürzmischung (Chili Würzer)
  • 2,5 EL Petersilie gehackt
  • 3/4 EL Worcestershiresauce
  • 3/4 EL Essig
  • 120g Schokolade, zartbitter
  • 500 ml Landbier
  • 300 ml Malzbier
  • 3 Dosen rote Kidney-Bohnen

Die Vorbereitungen:

Die Zwiebeln und der Knoblauch wird geschält und in kleine Würfel geschnitten.  Das Rindfleisch wird ebenso in kleine Würfen (ca. 2cm) und die Chorizo in Scheiben geschnitten. Dann die Chilis in möglichst kleine Teilchen schneiden. Je nach Chili-Sorte sollte man auf jeden Fall Handschuhe bei der Verarbeitung tragen, da es durch das in den Chilis enthaltene Capsaicin zu Hautreizungen kommen kann.

Die Zubereitung:

Da ich das Chili im Dutch Oven zubereiten werde, müssen erst die Briketts in den erforderlichen Zustand gebracht werden. Dazu startet man zunächst einen halben Anzündkamin mit Briketts.

Wenn die Briketts durchgeglüht sind, wird das Olivenöl im Dutch Oven erhitzt. Zuerst wird dann das Rindfleisch scharf angebraten und wieder aus dem Dopf heraus geholt. Nun das Hackfleisch zusammen mit den Zwiebeln, Knoblauch, Chilis und dem Tomatenmark darin anbraten. Jetzt wird wieder das Rindfleisch hinzugegeben. Dann wird die Gewürzmischung drüber gestreut und kurz mit gebraten. Anschließend gibt man die Kidney Bohnen und das Bier, das Tomatenmark und die Tomaten hinzu. Jetzt kann auch der Deckel mit den Kohlen aufgelegt werden.

Das Chili lässt man nun ca. 1,5-2 Stunden bei geringer Wärme (etwa 4-5 Briketts unten) mit geschlossenem Deckel einkochen. Dabei gelegentlich umrühren. Nach ca. 1 Stunde noch die Zartbitterschokolade hinzugeben. Die Kochzeit hängt hier auch ein wenig von der gewünschten Konsistenz ab, da das Chili mit zunehmender Kochzeit immer dickflüssiger wird. Anschließend wird das Chili noch mit etwas Salz und Zucker abgeschmeckt.

Die Daten:

  • Vorbereitungszeit ca. 45 Minuten
  • Zubreitungszeit ca. 120 Minuten
  • Für ca. 3-4 Personen
  • 9 Kohlen auf dem Deckel
  • 6 Kohlen unter dem Dutch Oven

Vor einigen Wochen hat eine neue Freundin Einzug in unser Zuhause gehalten. Alexa, eine junge Dame aus den USA hilft uns seit dem, die Beleuchtung, Musik und einige andere Dinge im Haushalt zu steuern. Sie hat sich auch schon gut an uns gewöhnt. Carmen hat hin und wieder noch ein paar Probleme, wenn sie sich mit Alexa unterhalten möchte. Aber das ist ja unter Frauen öfters mal so 🙂

Um ihre freundliche Stimme auch gut zu verstehen, muss sie über einen Lautsprecher mit uns kommunizieren. Bis jetzt hat sie das über unsere AV-Soundanlage getan. Aber die möchte man ja nicht immer eingeschaltet lassen. Deshalb habe ich jetzt für das freundliche Mädel einen Bluetooth-Lautsprecher besorgt. Der Harman Kardon Go Play wird in Zukunft für die Verbindung zwischen Alexa und uns sorgen.

Einige Voraussetzungen muss der Lautsprecher haben. Er muss sich aus dem Standby von Alexa aufwecken lassen, sollte einen guten bis sehr guten Klang haben und auch ein schönes Design wäre von Vorteil. Das Auge hört schließlich mit – beim Go + Play von Harman Kardon trifft das  aber ganz besonders zu. Denn der Bluetooth-Lautsprecher ist meiner Meinung nach ein echter Blickfang. Die Oberseite ziert ein geschwungener, massiver Edelstahlgriff, die Box selbst umgibt ein hochwertiger Gitterstoff in Schwarz. Das gummierte Bedienfeld ist sehr gut bedienbar. Die Anschlussabdeckung auf der Rückseite sitzt bombenfest, aber stabile Fingernägel sind zum Entfernen jedoch unerlässlich.

Das für einen tragbaren Lautsprecher stolze Gewicht von 3,4 Kilo verrät, dass Harman Kardon auch im Innenleben nicht an Qualität gespart hat. Hier arbeiten zwei Tieftöner (90 mm), zwei Hochtöner (20 mm) und vier Treiber. Der Lithium-Ionen-Akku soll  bis zu acht Stunden halten, ist nach drei Stunden wieder voll geladen und fungiert über den USB-Anschluss sogar noch als Powerbank für das Telefon. Ob die Akkuleistung auch das her gibt, was der Hersteller angibt, werde ich erst mal testen müssen.

Die Einrichtung des Lautsprechers ist sehr einfach. Einschalten, Alexa verbinden, – fertig!  Sehr gut ist, dass außer Alexa parallel auch noch das Telefon verbunden werden kann. Was allerdings wie bei den meisten dieser Laufsprecher fehlt ist eine manuelle Einstellmöglichkeit der Höhen und Tiefen.

Der erste akkustische Eindruck überwältigt. Ich hatte letzte Woche mal den Bose Soundlink Mini von Philip getestet. Der kleine „Bosi“, wie Philip ihn nennt, ist für seine Größe schon mit einem sehr guten Sound ausgestattet. Für die Beschallung unseres Wohnzimmers aber etwas zu klein. Vom HK bin ich hier aber überwältigt. Der Go + Play gibt schon bei normaler Lautstärke richtig Gas. Er begeistert durch Klarheit und Volumen. Der Bassbereich ist sauber und sehr druckvoll. Der Hochtonbereich, der bei beim „Bosi“ etwas zu kurz kommt, wirkt sehr lebendig und berücksichtigt auch die Stimmen sehr gut. Dies ist für die Unterhaltung mit Alexa auch notwendig 🙂

Fazit nach dem ersten Eindruck:

Harman Kardon Go + Play reicht für die Beschallung unseres Wohnzimmers auf jeden Fall aus. Die AV-Anlage wird wahrscheinlich in Zukunft nicht mehr so häufig genutzt werden. Gute Detaillierung in allen Frequenzbereichen, enorme Klarheit, sauberer und nachdrücklicher Bass: Der Harman-Lautsprecher taugt ohne Zweifel als akustische Erstlösung. Stimmen kommen ordentlich fokussiert heraus, gleichzeitig tobt sich der kräftige Bassbereich gekonnt aus. Sogar im Akkubetrieb kann man fast keine Unterschiede erkennen. Jetzt freue ich mich auf ein sonniges Wochenende, um den Lautsprecher auch mal im Garten zu testen.

 

 

 

Diese Woche sind meine Zutaten angekommen. Auch die benötigten Hilfsmittel habe ich mir mittlerweile alle besorgt. Also kann‘s bald losgehen mit dem ersten selbstgebrauten Bier. Den Namen für mein Kellerbier – ich werde es in meinem Weinkeller brauen – habe ich mittlerweile auch gefunden. Da mein geliebter Dexter, unser lieber Deutscher Schäferhund – am letzten Montag leider gestorben ist, möchte ich mein erstes Bier nach Ihm benennen – DEXTER Kellerbier!

dexter

Im letzten Teil habe ich die Berechnung des Hopfens vorgestellt. Bevor es weiter geht, will ich erst mal was über die Zutaten schreiben:

Hopfen:

Hopfenpflanzen existieren nur auf der Nordhalbkugel der Erde und gehören der Familie der Hanfpflanzen an. Für die Bierproduktion unterscheidet man zwischen der aromareichen und der bitterstoffreichen Sorte. Je nach Bier wird eine Sorte ausgewählt und in unterschiedlichen Mengen hinzugesetzt. Aber nicht nur der Geschmack wird durch den Hopfen beeinflusst. Auch die Haltbarkeit und die Schaumstabilität des Bieres hängen vom Hopfen ab!

Das größte Hopfenanbaugebiet Deutschlands liegt in der Hallertau. Weitere Anbaugebiete sind das Spalter- und Hersbrucker Gebiet rund um den Bodensee sowie das Elbe-Saale-Gebiet. Früher war der Anbau über das ganze Land verteilt. Seit dem 8. Jahrhundert wird in Deutschland der Hopfenanbau betrieben. Vor allem in Böhmen, im heutigen Tschechien, florierte die Kultivierung. Dass der Biergenuss auch gesundheitliche Vorteile bietet, kann man dem Hopfen verdanken. Die Bitterstoffe und die ätherischen Öle regen Psyche und Physis an, können aber auch beruhigend wirken.

Stammwürze und Läutern:

Die Stammwürze ist ein wichtiger Parameter des Bieres. Die Würze ist die Flüssigkeit, die während des Läuterns aus dem Brauwasser, dem Hopfen und dem gelösten Malzzucker entsteht. Die Würze entsteht, wenn die Maische vom Brauwasser getrennt wird. Während des Läuterns setzen sich die festen Stoffe des Malzes in dem Läuterbottich ab. Die entstehende Schicht nennt man den Treber Kuchen.

messgeraet

Die Flüssigkeit hingegen wird durch einen Filter weitergeleitet. Anschließend kommt die Würze in die Sudpfanne (bei mir ein Einkochapparat), wo sie bis zum Sieden gekocht wird. Währenddessen wird der Hopfen hinzugegeben. Je mehr Hopfen hinzugegeben wird, desto bitterer und herber wird das Bier. Auch die Haltbarkeit verlängert sich. Bei diesem Vorgang entstehen Temperaturen von über 80°C. Dies bewirkt, dass die Malzenzyme denaturieren und sich an der Oberfläche der Würze absetzen. Diese Schicht nennt man Heiß Trub.

Während der Denaturierung verdampft das Wasser beim Kochen und die Würze konzentriert sich hoch zur Stammwürze. Der Stammwürze Gehalt wird mit einer Bierspindel gemessen. Er dient der Unterscheidung der Biergattungen und wirkt sich auch auf die Steuer aus.

Steuer

Auch beim Heimbrauen gibt es Rechtliches zu beachten. Auf Biere aus Malz und Biermischgetränke gibt es in Deutschland eine Biersteuer. Diese wird vom Zoll erhoben und fällt, im Gegensatz zu anderen Steuern den einzelnen Bundesländern zu. Der Stammwürze Gehalt des Bieres ist ausschlaggebend für die Höhe der Steuer. Er zeigt den Anteil der nicht-flüchtigen Stoffe, die sich aus Malz und Hopfen in Wasser lösen. Dieser Stammwürze Gehalt wird in Grad Plato gemessen.

steuer

Der Steuersatz verlangt je Grad Plato zurzeit 0,787 Euro. Beispielsweise werden für eine 0,5 Liter Flasche Vollbier mit 11 Grad Plato 0,043 Euro Steuer erhoben. Heimbrauer müssen keine Biersteuer bezahlen, wenn sie weniger als zwei Hektoliter im Jahr selber herstellen. Der Brauvorgang muss zwar beim Zollamt angemeldet, aber nicht versteuert werden!

Nächste Woche geht’s weiter mit dem Brauvorgang – also wieder reinschauen !!!

Home made Bier !

Das neue Jahr 2017 – schon fast wieder ein Monat vorbei. In diesem Jahr stehen einige Projekte an – Sanierung unseres Badezimmers, Hausbau meiner Tochter, Planung Hausbau meines Sohnes… Aber auch das Vergnügen soll nicht zu kurz kommen. Unseren Urlaub verbringen wir dieses Jahr in Oberstdorf und auf der MSC Meraviglia im Mittelmeer. Und was machen wir noch – BIER BRAUEN !

Durch einen Bericht in einer Zeitschrift über die neuen Craft-Biere kam ich auf die Idee, auch mal selbst Bier zu brauen. Selbst Bier brauen? Das klingt kompliziert, wenn man es noch nie gemacht hat. Aber anscheinend ist es ja doch nicht allzu schwer. Vier Wochen benötigt der Hobby-Brauer für sein hausgemachtes Bier.

Wer Bier trinken kann, der kann es auch brauen. So jedenfalls meine These. Nach dem durchlesen einiger Seiten im Internet habe ich festgestellt, dass der Prozess überraschend einfach ist. Es braucht dafür nicht einmal eine besondere Ausrüstung. Die wenigen Zutaten – Malz, Hopfen und Hefe – sind schnell im Netz besorgt, und das benötigte Equipment findet sich ohnehin in fast jedem Haushalt.

malz

Natürlich soll das Bier eine individuelle Geschmacksnote erhalten. Die im Hopfen enthaltenen ätherischen Öle, Bitterstoffe und Harze werden beim Kochen freigesetzt und dienen als Hauptgeschmacksstoffe des Bieres. Diese löslichen Substanzen tragen, durch den Kochprozess des Hopfen, wesentlich zur Bitterkeit und Aroma des Bieres bei. Auch die Gärung und Reifezeit des Bieres verändert den Geschmack wesentlich, weshalb der „Jungbiergeschmack“ erst nach einer genügenden Reifezeit des Bieres verschwindet. Zusätzlich kann der Geschmack des Bieres noch über die Zugabe von Früchten und diversen Gewürzstoffen maßgeblich verfeinert werden. Brauen möchte ich als erstes ein helles, leicht fruchtig-spritziges Bier, das besonders schnell trinkfertig ist und Anfängerfehler verzeihen lässt.

Wenn ich dann mal alle Zutaten zusammen habe, trennt mich nur mehr ein spannender Brautag und vier Wochen Wartezeit von meinem ersten selbst gebrauten Bier. Da weniger als zehn Liter zu brauen keinen Sinn macht – die Hefe breitet sich in kleineren Mengen nicht gut aus und der Aufwand lohnt sich für kleine Mengen nicht sehr – fange ich mit zwölf Liter Wasser an. Daraus sollen dann acht Liter Bier gewonnen werden.

hopfen

Was benötige ich unbedingt für mein erstes selbst gebrautes Bier:

  • Einen großen Topf zum Brauen mit mindestens 15 Liter Füllmenge
  • Einen großen Gärbehälter mit mindestens 15 Liter Fassungsvermögen
  • Eine große Herdplatte
  • Zwei Wäschebeutel aus der Drogerie
  • Große Büro- oder Wäscheklammern
  • Eine Digitalwaage und eine Schöpfkelle
  • Einen digitalen Thermometer
  • Einen Trichter oder einen Schlauch zum Abfüllen
  • Und natürlich dunkle braune Flaschen mit Bügelverschluss

Folgende Zutaten sind dann zum Brauen notwendig:

  • 12 Liter Wasser
  • 2,4 kg geschrotetes Malz (etwa 1 kg Weizenmalz und 1,3 kg Pilsner Malz)
  • 10 Gramm Brauhefe
  • 30 Gramm Hopfenpellets
  • 10 Gramm getrocknete Orangenschalen für den fruchtigen Geschmack

bier

Bevor man mit dem Brauen los legen kann, müssen die einzelnen Zutaten, damit das Bier nachher auch schmeckt, im Vorfeld erst mal berechnet werden. Ich gehe von 8 Liter fertigem Bier aus.

Malzberechnung:

Für 100 Liter Bier werden 20kg Malz benötigt. Das bedeutet, dass ich für meine 8 Liter Bier 12L Wasser x 20 kg Malz /100 L = 2,4kg Malz benötige.

Stammwürze:

Da ich ein helles, fruchtiges Pilsähnliches Bier brauen möchte, sollte das Endprodukt eine Stammwürze ca. von 11 % haben.

Berechnung des Hopfenanteils:

Für ein Pils ähnliches Bier mit 11% Stammwürze werden 10 g Gelb (Alpha) pro 100 Liter Bier benötigt. Für ein Weißbier werden 5g Gelb benötigt. Die Hopfenmenge richtet sich nach der Biermenge. Ich nehme mal das Mittelmaß und berechne mit 8,5 g Gelb, da ich doch in die Nähe des fruchtigeren Weizenbieres gehen möchte. Bei 8 Liter Bier, das am Ende in schöne Bügelflaschen abgefüllt wird, werden also 0,68 g Gelb benötigt.

Gekauft habe ich den Hallertauer Hersbrucker, einen Hopfen mit einer „Gelb“-Menge (Alpha) von 2,3 %. In 100 g Hopfen befinden sich also 2,3 g „Gelb“ (100 g /  2,3g x 0,68 g  = 29,56 Gramm). Ich gebe also 30g Hopfen zu, das entspricht 0,68 g Gelb.

Was aber ist Hopfen, Stammwürze, Gelb etc. Darauf gehe ich im Teil 2 meines Brauberichtes ein.

…. to be continue !

Wenn die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden, freuen wir uns in unserer Familie auch auf die viel geschmähte „dunkle Jahreszeit“. Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Für unsere Familie bedeutet das Freude auf weihnachtliche Dekoration, Plätzchen backen, gemeinsame Abendessen mit der Familie, Rotwein, Lebkuchen und weihnachtliche Aromen. Es duftet überall verlockend. Draußen in den Straßen wie drinnen in den Häusern wärmt uns wohlige Würze. Überall die Düfte, die wir seit Kindertagen lieben.

6. Gang - Tarte Tatin mit Rosen und Mandeln

Im Spätherbst die Düfte von gerösteten Esskastanien, Maronen und gebrannten Mandeln an belebten Ecken und Plätzen. Dann ziehen uns Zimtsterne, Lebkuchen und Bratäpfel der Weihnachtsmärkte magisch an, in deren Wohlgeruch sich Glühwein, Tannengrün und Räuchermännchen mischen. Zimt, Nelken und Vanille sind in der Weihnachtsbäckerei nicht weg zu denken. Genuss pur !

weihnachtsmarkt

Genuss ist für mich in der Weihnachtszeit aber auch ein schön dekoriertes Haus, der beleuchtete Vorgarten, ein Glas guter spanischer Rotwein an einem ruhigen Dezemberabend oder der Spaziergang mit meinem Hund am 1. Weihnachtstag morgens um Fünf, wenn alles noch schläft.

Und all jene, denen beim Wort Winter alles andere als Genuss einfällt, sollten sich sagen: Er wird auch nicht kürzer und milder, wenn man Trübsal bläst. Für unsere Tochter ist diese Jahreszeit sogar die schönste Zeit des Jahres. Viele Menschen flüchten sich in die wärmeren Gefilde. Wir können uns das überhaupt nicht vorstellen – auch wenn heutzutage der Schnee die Landschaft nicht mehr so oft verzaubert wie in meinen Kindertagen.

Truthahn

Wenn’s draußen kalt ist und (hoffentlich) die Schneeflocken tanzen, brauchen wir etwas Warmes und freuen uns auf deftiges Essen, auf herzhafte Eintöpfe, Schmorgerichte und Fondue, auf scharfe Zwiebelsuppe, Wildgulasch und Krustenbraten. Viele sagen dann: „Der Winter macht dick, es werden nur Kalorienbomben zu sich genommen“.

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Aber wie im ganzen Leben gilt auch im Winter: Ausgewogene, gesunde Ernährung und sportliche Betätigung. Dann kommen nicht mehr Pfunde auf die Hüften als in der Sommerzeit. Wenn wir willens sind, unseren Körper ernst zu nehmen und ihm mindestens so viel Aufmerksamkeit zu widmen wie unserem Smartphone werden auch die weihnachtlichen Genüsse kein Mehr an Gewicht bedeuten.